2. Sitzung der SIE PG Freizeit, Kultur und Mobilität

Die 2. Sitzung der SIE PG Freizeit, Kultur und Mobilität fand am 24.08.2022 statt.
Hier finden Sie das Protokoll zur Sitzung.


Alle Seniorinnen und Senioren, die Fragen und Anregungen zu diesen Themen haben und sich einbringen möchten, melden sich bitte beim Seniorenbüro der Kreisstadt Euskirchen:

Tel.: 02251/14-222, Email:

SIE-Plenum 2022

Protokoll Plenum 05.05.2022

Am 05.05.2022 fand mit leider nur 26 Teilnehmenden das siebte Plenum der Euskirchener Seniorenvertretung „Senioren in Euskirchen -SIE-„ in der Aula der Marienschule statt, zu dem Marie-Theres Kastenholz, Sprecherin der Projektgruppe Politik, gemeinsam mit Herrn Bürgermeister Sacha Reichelt eingeladen hatte.

Bürgermeister Reichelt begrüßte die anwesenden Seniorinnen und Senioren, die Vertretungen der Seniorenorganisationen und ganz besonders alle Neuinteressierten, die er herzlich einlud mitzumachen. Bedingt durch Pandemie und Flutkatastrophe sei es leider schon eine ganze Weile her, dass man sich in großer Runde treffen konnte. Das Interesse an einer aktiven Seniorenarbeit in Euskirchen sei auch während der gesamten Pandemiezeit ungebrochen groß gewesen. Die SIE seien aber mit der Zeit gegangen und hätten die Vorzüge der Digitalisierung genutzt, was sich in der regelmäßigen Teilnahme von bis zu 30 Mitgliedern an den Zoom-Sitzungen der Projektgruppen widerspiegele, so Bürgermeister Reichelt. In diesem Zusammenhang wies er auch auf die Senioren- und GesundheitsApp „Gut versorgt in Euskirchen“ hin, die im Sommer diesen Jahres an den Start gehen wird.

Er berichtete, dass die Seniorenvertretung SIE die vielfältigen Angebote im Seniorenbereich vernetze und die Interessen der älteren Menschen gegenüber Verwaltung und Politik vertrete. Die Sprecherin der PG Politik und ihr Stellvertreter hätten Rederecht in allen Fachausschüssen, die sich mit seniorenrelevanten Sachthemen beschäftigen. Für die ehrenamtliche Arbeit der Seniorenvertretung sagte er auch weiterhin personelle Unterstützung durch die Mitarbeiterinnen des städtischen Seniorenbüros, Frau Aulmann und Frau Salentin, zu.

Herr Bürgermeister Reichelt dankte Marie-Theres Kastenholz von ganzem Herzen für ihren unermüdlichen Einsatz für die Seniorinnen und Senioren in Euskirchen. Da sie für eine erneute Wahl nicht mehr zur Verfügung stand, überreichte er ihr zum Abschied einen Blumenstrauß und eine Flasche Ahr-Wein der Marke "Heimatstädtchen". 

Nachfolgend zeigte Marie-Theres Kastenholz dem Plenum auf, was die SIE seit Beginn im Jahr 2014 alles angestoßen und organisiert haben. So wurden zum Beispiel in Kooperation mit der Euskirchener Polizei eine nächtliche Stadtbegehung und mehrere Ortsbegehungen organisiert, um Gefahrenpunkte in der Stadt Euskirchen zu erkennen und zu beheben, aber auch Info-Veranstaltungen zum Thema Sicherheit durchgeführt. Mit Polizei und Kreissportbund wurden Pedelec-Trainings veranstaltet und bei der Rollatorwoche der SVE mitgewirkt. Mit dem Kino-Center Galleria wurden Opernbesuche mit „Met Opera“ in Euskirchen möglich, und Großeltern konnten gemeinsam mit ihren Enkeln das Kino besuchen. Es wurden Info-Veranstaltungen zum Thema „Wohnen in Euskirchen“ angeboten, man habe Senioreneinrichtungen besucht und dabei „Pepper“, den Pflegeroboter, kennengelernt. Die Teilnahme der SIE am jährlich stattfindenden Ehrenamtstag, der Messe 50+ und dem Weihnachtsdorf sei selbstverständlich gewesen. Dies seien nur einige Aktivitäten der SIE, alle könnten nicht aufgeführt werden. Marie-Theres Kastenholz bedankte sich bei allen Akteuren, die sie in den letzten Jahren begleitet haben, mit einer Rose.

Für das kommende Jahr schlug sie vor, neben der Projektgruppe (PG) Politik auch zukünftig drei weitere Projektgruppen zu bilden, die Bezeichnung und Zusammensetzung aber anzupassen. Die Anwesenden stimmten folgenden Projektgruppen zu:

- PG Freizeit, Kultur und Mobilität

- PG Sicherheit und Digitales

- PG Wohnen und Wohnumfeld

(Hier ist die Präsentation des Siebten Seniorenplenums vom 05.05.2022.)

Im Anschlussfolgte die Wahl der neuen Sprecherin/ des neuen Sprechers der PG Politik und deren/ dessen Stellvertretung. Aufgrund eines Kandidatenaufrufs, der am 11.03.2022 ordnungsgemäß veröffentlicht wurde, waren eine Bewerbung als Sprecher und eine Bewerbung als stellvertretende Sprecherin der PG Politik eingegangen. Im Plenum standen diese beiden Bewerbungen als Liste zur Wahl und wurden mit großer Mehrheit von den anwesenden Seniorinnen und Senioren gewählt. 

Sprecher der PG Politik ist zukünftig Herr Hans-Werner Pütz, Frau Marianne Haller seine Stellvertreterin.

In einer kurzen Vorstellung teilten beide mit, dass sie die „SIE Senioren-in-Euskirchen“ als Team führen und deshalb die Mitwirkung in den Ausschüssen untereinander aufteilen werden.

Herr Bürgermeister Reichelt gratulierte Frau Haller und Herrn Pütz zur Wahl verbunden mit dem Wunsch auf weiterhin gute Zusammenarbeit. 

 

BAGSO begrüßt Einmalzahlung für Rentnerinnen und Rentner im dritten Entlastungspaket

BAGSO begrüßt Einmalzahlung für Rentnerinnen und Rentner im dritten Entlastungspaket
 
Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen begrüßt, dass neben den Beschäftigten nun auch
Rentnerinnen und Rentner eine Energiepreispauschale von 300 Euro als
Einmalzahlung erhalten werden. „Die Bundesregierung hat damit einen Fehler korrigiert“, sagte die
BAGSO-Vorsitzende Dr. Regina Görner zum dritten Entlastungspaket der Bundesregierung. „Die
hartnäckige Kritik der BAGSO und anderer Seniorenverbände an der unverständlichen und
inakzeptablen Nichtberücksichtigung der älteren Bevölkerung hat Früchte getragen.
Jetzt gilt es zu sehen, ob die Entlastungen für die Menschen ausreichend sind, die besonders armutsgefährdet sind.“
Die BAGSO hatte gleich nach dem Bekanntwerden der geplanten Energiepreispauschale für
Beschäftigte im März 2022 scharf kritisiert, dass die Ampelkoalition einen Großteil der
Bevölkerung übersehen hat. In einem Brief an Mitglieder des Deutschen Bundestages hatte
sie auf die Ungleichbehandlung hingewiesen und die schwierige Situation von Rentnerinnen
und Rentnern mit Alterseinkünften knapp über Grundsicherungsniveau hervorgehoben.
„Höhere Heiz- und Stromkosten treffen Rentnerinnen und Rentner im Zweifel sogar mehr als
Beschäftigte, die tagsüber nicht zu Hause sind. Gerade Menschen mit kleinen Renten sind in der
aktuellen Situation auf Unterstützung angewiesen“, hieß es in dem Schreiben.
 
Über die BAGSO:
Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen vertritt die Interessen der älteren Generationen
in Deutschland. Sie setzt sich für ein aktives, selbstbestimmtes und möglichst gesundes Älterwerden in sozialer
Sicherheit ein. In der BAGSO sind mehr als 120 Vereine und Verbände der Zivilgesellschaft zusammengeschlossen,
die von älteren Menschen getragen werden oder die sich für die Belange Älterer engagieren.
 
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BAGSO
Bundesarbeitsgemeinschaft
der Seniorenorganisationen
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Barbara Stupp
Telefon 0228 / 24 99 93-12
 

BAGSO - Bildung in Deutschland: nicht ohne die älteren Generationen

Bildung in Deutschland: Nicht ohne die älteren Generationen
BAGSO fordert Ausweitung der Nationalen Bildungsberichterstattung auf Bildung im Alter

In einer Gesellschaft des langen Lebens kommt Bildung im Alter eine zentrale Bedeutung zu. Sie ist ein Schlüssel zu gleichberechtigter Teilhabe und ermöglicht es, gesellschaftliche und individuelle Herausforderungen zu meistern. Der Nationale Bildungsbericht 2022, der heute in Berlin vorgestellt wurde, befasst sich im Wesentlichen nur mit der Bildung von Menschen im erwerbfähigen Alter. Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen kritisiert diese Nichtbeachtung der älteren Generationen – zumal der Bericht für sich in Anspruch nimmt, eine systematische Bestandsaufnahme des gesamten Bildungssystems in Deutschland zu sein. „Diese kolossale Fehleinschätzung ist Ausdruck dafür, dass Bildung im Alter bisher nicht als bildungs- und gesellschaftspolitisch relevante Aufgabe erkannt und ernst genommen wird“, so die BAGSO-Vorsitzende Dr. Regina Görner.

Weil der Bericht die Bildung im Alter nicht thematisiert, bietet er auch keine Grundlage für politisches Handeln. Dieses ist nach Ansicht der BAGSO allerdings dringend erforderlich. Ziel müsse es sein, in allen Kommunen Bildungsangebote zu schaffen, die die vielfältigen Lebenslagen und Interessen älterer Menschen berücksichtigen. In ihrem aktuellen Positionspapier „Bildung im Alter – für alle ermöglichen“ ruft die BAGSO Bund, Länder und Kommunen dazu auf, eine Nationale Strategie für Bildung im Alter zu entwickeln und umzusetzen.
„Wer möchte, dass ältere Menschen sich gesundheitsbewusst verhalten, die digitale Transformation mitgehen, sich gesellschaftlich engagieren und als Bürgerinnen und Bürger gut informiert an der Gesellschaft und Politik partizipieren, muss dafür nachhaltige, gut finanzierte und qualifizierte Bildungsstrukturen schaffen“, so Regina Görner.
Damit der Nationale Bildungsbericht zukünftig auch Bildung im Alter angemessen darstellen kann, fordert die BAGSO, dass die Bundesregierung in einem ersten Schritt einen eigenen regelmäßigen bundesweiten Survey zu Bildung im Alter auflegt. Betrachtet werden müssen dabei nicht nur formale, sondern auch non-formale und informelle Bildungsaktivitäten bis ins höchste Alter. Um in Zukunft möglichst vielen älteren Menschen Bildungschancen zu eröffnen, sollte ein besonderer Schwerpunkt eines Surveys auf den Bildungsungleichheiten im Alter liegen.
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1. Sitzung der SIE PG Freizeit, Kultur und Mobilität am 25.05.2022

1. Sitzung der SIE PG Freizeit, Kultur und Mobilität fand am 25.05.2022 statt.
Hier finden Sie das Protokoll zur Sitzung.


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53. Sitzung der SIE-PG Politik am 13.05.2022

Die 53. Sitzung der SIE-PG Politik fand am 13.05.2022 statt.

Hier finden Sie das Protokoll.

Das nächste Treffen der SIE Projektgruppe Politik findet statt, am: Freitag, 28. August 2022, 10:00 Uhr im Rathaus, Kölner Str. 75, Ratssaal

Alle Seniorinnen und Senioren, die Fragen und Anregungen zu diesen Themen haben und sich einbringen möchten, melden sich bitte beim Seniorenbüro der Kreisstadt Euskirchen:
 

Tel.: 02251/14-222, Email: senioren-euskirchen.de

BAGSO - besseren Schutz der Rechte älterer Menschen

Zwanzig Jahre Weltaltenplan: Seniorenorganisationen fordern besseren Schutz der Rechte älterer Menschen

Ministerinnen und Minister aus 30 UNECE-Ländern tagen in Rom

Zwanzig Jahre nach der Verabschiedung des Zweiten Weltaltenplans in Madrid tagen mehr als 300 Vertreterinnen und Vertreter von Regierungen, Zivilgesellschaft und Wissenschaft zur Situation älterer Menschen in Europa, Nordamerika und Eurasien. Auf der „UNECE-Ministerkonferenz über das Altern“ am 16. und 17. Juni 2022 in Rom wird über Fortschritte der Seniorenpolitik sowie Herausforderungen der kommenden Jahre diskutiert. Ministerinnen und Minister aus 30 Ländern werden erwartet, darunter auch die deutsche Seniorenministerin Lisa Paus. Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen vertritt auf der Konferenz die Interessen der älteren Generationen in Deutschland und weltweit. Bereits heute (15.6.2022) treffen sich Organisationen der Zivilgesellschaft und Wissenschaft und appellieren in einer gemeinsamen Erklärung an die Staaten, die Rechte älterer Menschen endlich besser zu schützen.

Auf der Ministerkonferenz in Rom fordert die BAGSO, die Umsetzung des Zweiten Weltaltenplans durch die Ausarbeitung einer UN-Altenrechtskonvention zu untermauern. Nach Ansicht der BAGSO würde eine Weltaltenrechtskonvention Lücken in Bereichen schließen, in denen der Schutz älterer Menschen rechtlich noch nicht ausreichend gesichert ist. Staaten würden verpflichtet, die Rechte Älterer zu wahren. Außerdem würde eine Konvention älteren Menschen eine Grundlage bieten, um ihre Rechte einzufordern und zum Beispiel gegen Altersdiskriminierung vorzugehen. Auf diese Weise könnte eine Konvention die Weiterentwicklung der Seniorenpolitik der Staaten im Rahmen des Zweiten Weltaltenplans ergänzen und verstärken. 

Mit der UNECE-Ministerkonferenz über das Altern in Rom wird die Überprüfung und Bewertung der Umsetzung des Zweiten Weltaltenplans (Madrid International Plan of Action on Ageing, kurz: MIPAA) für die Jahre 2017 bis 2022 abgeschlossen. Im Rahmen der Überprüfung hat die Bundesregierung bei der UNECE einen Bericht zur Umsetzung in Deutschland eingereicht. Auch die BAGSO hat die Umsetzung aus Sicht der Zivilgesellschaft in einer Stellungnahme beurteilt. Die Ministerkonferenz über das Altern wird von der UNECE in Zusammenarbeit mit der Ständigen Arbeitsgruppe für das Altern der UNECE und der italienischen Regierung veranstaltet. Die Konferenz wird live übertragen.

Live-Übertragung der UNECE-Ministerkonferenz

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BAGSO - Digitalisierung im Gesundheitsbereich an Bedürfnissen älterer Menschen ausrichten

Digitalisierung im Gesundheitsbereich an den Bedürfnissen älterer Menschen ausrichten
BAGSO im Dialog mit Partnern aus der Wirtschaft
Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen will den Austausch mit der Wirtschaft intensivieren. Auf Initiative des BAGSO-Fördervereins wurden erste Partnerschaften mit den Unternehmen Novartis Deutschland und Pfizer Pharma GmbH geschlossen, die bereits mehrfach Deutsche Seniorentage unterstützt haben. Ziel ist es, den Dialog zwischen der BAGSO als Interessenvertretung der älteren Generationen und wichtigen Akteuren in der Wirtschaft auszubauen und zu verstetigen. Es wurde ein jährliches Werkstattgespräch über aktuelle Fragen im Hinblick auf ein selbstbestimmtes Leben im Alter vereinbart. Für die „Partner der BAGSO“ wurde zudem ein eigenes Logo entwickelt. Eine schrittweise Erweiterung des Kreises ist geplant. 
Bei einem ersten Werkstattgespräch in Bonn, an dem auch der Vorsitzende der Achten Altersberichtskommission der Bundesregierung, Prof. Dr. Andreas Kruse, teilnahm, stand die Frage im Mittelpunkt, wie die Bedürfnisse älterer Menschen bei der Entwicklung von digitalen Produkten und Dienstleistungen im Gesundheitswesen angemessen berücksichtigt werden können. Kruse brachte alterswissenschaftliche, sozialpolitische und ethische Aspekte in die Diskussion ein. Die BAGSO-Vorsitzende Dr. Regina Görner hob die Chancen hervor, die die Digitalisierung im Gesundheitswesen auch für die älteren Generationen haben kann, wenn – wie sie betonte – „ihre Bedürfnisse schon bei der Entwicklung berücksichtigt werden. Denn nur wenn ältere Menschen den Nutzen für sich erkennen, werden sie die digitalen Produkte und Dienstleistungen nutzen“, sagte Görner.
Christina Claußen, Director Patient Advocacy bei Pfizer Pharma GmbH, erinnerte daran, dass während der Pandemie gerade ältere Menschen aus Unsicherheit wichtige Vorsorgetermine oder notwendige Behandlungen nicht wahrgenommen haben. „Wir möchten dazu beitragen, dass ältere Menschen verlässlichen Zugang zu medizinischer Versorgung erhalten.“, erklärt sie. „Mit diesem Ziel haben wir die Online-Plattform „Hilfe für mich“ entwickelt, u.a. gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern von Patientenorganisationen. Aus diesem Grund unterstützen wir außerdem die BAGSO-Initiative Medikationsplan schafft Überblick.“
Dr. Christine Sick, Head National Patient Engagement, Novartis Deutschland sagte: „Die Digitalisierung beschleunigt Forschung und Entwicklung innovativer Medikamente. Gemeinsam mit Partnern und unter der Einbindung von Patientinnen und Patienten engagieren wir uns bei Novartis für E-Health-Lösungen, damit Menschen mit chronischen Erkrankungen auch im Alter möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben führen können. Als Partner der BAGSO können wir das noch besser voranbringen.“
Der Vorsitzende des Fördervereins Dr. H. Werner Kammann zeigte sich erfreut darüber, die beiden wichtigen Akteure im deutschen Gesundheitssystem als „Partner der BAGSO“ gewonnen zu haben. „Nach dem guten Start der Werkstattgespräche werden wir auf weitere Unternehmen zugehen, um den Kreis der Partner schrittweise zu erweitern“, erklärte Kammann. 
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BAGSO - Tägliche Besuche in Pflegeheimen müssen möglich sein

Tägliche Besuche in Pflegeheimen müssen möglich sein

BAGSO warnt vor erneuter Isolation der Bewohnerinnen und Bewohner

Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen fordert, dass Besuche in Pflegeheimen auch dann weiter täglich möglich sein müssen, wenn die Corona-Testverordnung ausläuft. Die Verordnung, die die Finanzierung der kostenlosen Bürgertests regelt, ist bis zum 30. Juni 2022 befristet. In einem Schreiben an Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach und die Gesundheitsministerinnen und -minister der Länder hat die BAGSO die Politik dazu aufgefordert, im Falle des Auslaufens der Verordnung dafür Sorge zu tragen, dass Besuche in Pflege-heimen und in Krankenhäusern ungehindert möglich sind.

Während in fast allen Bereichen die Corona-Schutzmaßnahmen aufgehoben wurden, gilt in Pflegeheimen und Krankenhäusern weiter eine Corona-Testpflicht zum Schutz der besonders verletzlichen Menschen in diesen Einrichtungen. In Pflegeeinrichtungen werden Testmöglichkeiten häufig nur an bestimmten Wochentagen und in engen Zeitfenstern angeboten. „Wird an einer Testpflicht festgehalten, dann muss sichergestellt werden, dass solche Tests entweder in den Einrichtungen oder zumindest in der unmittelbaren Nähe der Einrichtungen jederzeit und kostenfrei gemacht werden können“, heißt es in dem Schreiben. Dies müsse „mit höchster Dringlichkeit“ geregelt werden. Sonst drohe erneut eine soziale Isolation von Bewohnerinnen und Bewohnern von Pflegeeinrichtungen. Das enorme Leid, das hier-durch verursacht wurde, dürfe sich nicht wiederholen.

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Leben ohne Internet - geht's noch?

Leben ohne Internet  geht's noch?

BAGSO-Umfrage zu Erfahrungen von Seniorinnen und Senioren

Die BAGSO setzt sie sich für ein Recht auf ein Leben ohne Internet ein: Niemand soll im Alltag ausgeschlossen werden, nur weil er kein Internet nutzt. Doch wo genau drückt der Schuh? Mit welchen Problemen haben Menschen ohne Internet konkretzu kämpfen? Das ist Thema der Umfrage „Leben ohne Internet – geht’s noch?“ der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen.

In einigen wenigen Fragen geht es darum, in welchen Bereichen Menschen ohne Internet auf Schwierigkeiten stoßen und welche Schwierigkeiten dies konkret sind. Auch nach guten Lösungen für alternative Angebote zum Internet wird gefragt. Ziel ist es, sich auf der Grundlage der Erfahrungen von Seniorinnen und Senioren gemeinsam für gute Lösungen einzusetzen.

Die Umfrage kann handschriftlich oder im Internet ausgefüllt werden. Der gedruckte Fragebogen kann – bei Bedarf auch in größerer Stückzahl – per Mail unter oder telefonisch unter 0228 – 24 99 93 55 bestellt werden. Alle Informationen zur Umfrage finden Sie unter www.bagso.de/umfrage. Einsendeschluss ist der 15. Juli 2022.

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