„Aktiv Altern in der Seniorenfreundlichen Gemeinde“ – euPrevent Projekt geht in die Umsetzung

Ø  „Aktiv Altern in der Seniorenfreundlichen Gemeinde“ – euPrevent Projekt geht in die Umsetzung

Seit 2010 werden in der Euregio Maas-Rhein über die Stiftung euPrevent Netzwerke zur Gesundheitsförderung und Patientensicherheit inhaltlich und organisatorisch begleitet. Aufgrund einer älter werdenden Bevölkerung und einer daraus resultierenden spezifischen Gesundheitsproblematik wurde das zentrale Thema „seelische Gesundheit“, insbesondere bei Senioren, ausgewählt. Die Bedeutung der „Prävention“ wird hierbei besonders herausgestellt; daher können sich die konkreten Projektaktivitäten an alle Bürgerinnen und Bürger richten.

Die Projektlaufzeit geht vom 1. September 2016 bis zum 31. August 2019. Auf deutscher Seite sind elf Städte und Gemeinden beteiligt; aus dem Kreis Euskirchen sind dies die Kreisstadt Euskirchen und die Gemeinde Dahlem. Aus den Niederlanden nehmen siebzehn und aus Belgien zehn Kommunen teil.

Für Euskirchen wurden folgende Aktivitäten ausgewählt:   

§  Beratung über die Prävention von Altersdepressionen

§  Umgang und Kommunikation mit demenzkranken Personen im beruflichen Alltag

§  Sensibilisierungsunterricht in Schulen zum Thema Demenz

§  Inlife (= Online-Support-Netzwerk für versorgende Angehörige von Menschen mit Demenz)

§  Positive Gesundheit (= die Fähigkeit, sich in Anbetracht der körperlichen, emotionalen und sozialen Herausforderungen des Lebens anzupassen und selbst zu managen)

Weitere Informationen zum Projektverlauf erhalten Sie hier oder bei der Stabsstelle Demographie unter:
www.euskirchen.de/rathaus/demographie/

Barbara Brieden
Tel.: 02251 / 14-324
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Infoveranstaltung - „Wohnen bis ins Alter in den eigenen vier Wänden“

Weiterhin stoßen die Informationsveranstaltungen der SIE Projektgruppen, die regelmäßig im Euskirchener CityForum stattfinden, auf eine sehr gute Resonanz. Die aktuelle Veranstaltung zum Thema „Wohnen bis ins Alter in den eigenen vier Wänden“ stand unter dem Schwerpunkt: „Prävention und Vorsorge“.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde auch die neue Notfallkarte der Kreisstadt Euskrichen erstmals ausgegeben.

Die Präsentationen und der Fragebogen zur Veranstaltung, die durch Marie-Theres Kastenholz,  Sprecherin der PG Politik moderiert wurde, sind hier abrufbar.

Alle Protokolle der SIE – Projektgruppen finden sie unter den jeweiligen Projektgruppen.

Neue Teilnehmende sind ganz herzlich willkommen! Um eine Anmeldung wird gebeten.

Weitere Informationen gibt die: Stabsstelle Demographie, Barbara Brieden, Telefon: 02251 / 14-324 oder Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Neue Notfall-Karte der Kreisstadt Euskirchen liegt zur Abholung bereit

Neue Notfall-Karte der Kreisstadt Euskirchen liegt zur Abholung bereit – Bürgerstiftung der Kreissparkasse sponsert das wichtige Projekt 

Durch Beschluss des Ausschusses für Generationen und Soziales (AGS) war die Verwaltung beauftragt worden, in Zusammenarbeit mit SIE (Senioren in Euskirchen) eine neue Notfall­Karte für die Kreisstadt Euskirchen aufzulegen. Die Notfall - Karte ist ein erster Schritt, um  auf die Gesamtbedeutung des Themenkomplexes „Vorsorge“ hinzuweisen und die Notfallhilfe gerade für ältere Menschen in Euskirchen auszubauen und damit zu verbessern.
Bereits im Vorfeld der Beratungen im Ausschuss hatten die SIE Projektgruppen, koordiniert durch die Stabsstelle Demographie, Informationsgespräche mit Wohlfahrtsverbänden, Rettungsstellen, dem Kreisgesundheitsamt, der Alzheimer Gesellschaft und einer Krankenkasse geführt. Gemeinsam wurde die bisherige Notfall-Karte der Kreisstadt Euskirchen aktualisiert und durch die Rückmeldungen des AGS ergänzt.
Damit eine effektive akute Notfallhilfe möglich ist, sind ausschließlich An­gaben zur Person und zum Gesundheitszustand einzutragen, die im Notfall wirklich relevant sind. Damit eine Aktualität der Angaben, die lebensrettend sein kann, garantiert wird, wurde be­wusst darauf verzichtet, einen ausführlichen Medikamentenplan zu integrieren. Dieser sollte aller­dings immer als Zusatzdokument vorhanden sein und regelmäßig überprüft werden.
Auch weitergehende Regelungen, wie eine Vorsorgevollmacht, eine Betreuungsverfügung, eine Patientenverfügung oder ein Testament, die für die eigentliche Notfallhilfe nicht unmittelbar erfor­derlich sind, sollte jede volljährige Person im eigenen und im Interesse ihrer Angehörigen ausge­füllt haben.
Zunächst sind im Haushalt Mittel für eine Auflage von 10.000 Stück bereitgestellt. Zusätzlich unterstützt die Bürgerstiftung der Kreissparkasse das Projekt mit einer großzügigen Spende.
Die Notfallkarte wird ab Juli  im Rathaus, im Bürgeramt, in der Stadtbibliothek, in Apotheken und im Foyer des Seniorenkinos ausgelegt. Sie ist kostenlos erhältlich. Größere Mengen können bei der Stabsstelle Demographie der Kreisstadt Euskirchen abgeholt werden. Um eine vorherige Terminvereinbarung wird gebeten.
 
Kontakt: Stabsstelle Demographie, Barbara Brieden, Tel.: 02251 / 14 324 oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hier finden Sie das Foto des Ausweises

Großer Ansturm auf SIE (Senioren in Euskirchen) Infoveranstaltung "Wohnen bis ins Alter in Euskirchen - Barrierefrei und Bezahlbar"

City Forum Euskirchen platzt aus allen Nähten – Großer Ansturm zur SIE (Senioren in Euskirchen)  Infoveranstaltung „Wohnen bis ins Alter in Euskirchen – Barrierefrei und Bezahlbar“

Stühleschleppen war angesagt am Dienstagnachmittag, 20. März 2018, im Euskirchener CityForum. Denn statt der erwarteten 50 waren ca. 150 Interessierte zur Veranstaltung der SIE Projektgruppen gekommen.

Die Seniorenvertretung der Kreisstadt Euskirchen hat damit erneut gezeigt, dass sie mit ihren Themen am Puls der Zeit ist und weiß, was die Euskichener Bevölkerung wirklich beschäftigt.

Im Rahmen der Veranstaltung „Wohnen bis ins Alter in Euskirchen – Barrierefrei und bezahlbar“ wurden zum einen die bereits vorhanden Möglichkeiten vorgestellt, zum anderen aber auch Projekte aus anderen Kommunen vorgestellt, die zum Weiterdenken anregen.  

Die Präsentationen der Veranstaltung, die durch Hans-Werner Pütz, stellvertretender Sprecher der PG Politik moderiert wurde, finden Sie hier:

 

Den Fragebogen zur Veranstaltung finden Sie Online hier oder zum Ausdrucken hier:

Aktuelle Termine und alle Protokolle der SIE – Projektgruppen finden Sie hier.

Neue Teilnehmende sind ganz herzlich willkommen! Um eine Anmeldung wird gebeten.

Weitere Informationen gibt die: Stabsstelle Demographie, Barbara Brieden, Telefon: 02251 / 14-324 oder Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Krankenhaus – was nun? Checkliste für die Aufnahme und Entlassung aus dem Krankenhaus

Mit der Liste können Sie sich selbst, Ihre Familie, Ihre Angehörigen und die Menschen, die Sie als Seniorenvertreterinnen und -vertreter ansprechen, gut auf einen Krankenhausaufenthalt und die spätere Entlassung vorbereiten!

Seit dem 1. Oktober 2017 haben sich die Krankenhäuser und die Ärzte verpflichtet, auf die Bedürfnisse ihrer Patienten besonders zu achten. (§ 39 (1a) SGB V, www.kbv.de/html/entlassmanagement.php). Die Krankenhäuser richten nun das sogenannte „Entlassmanagement" überall ein.

Tun sie es noch nicht, fragen Sie nach und fordern Sie das Krankenhaus gegebenenfalls dazu auf!

Schon bei der Aufnahme werden die Patientinnen und Patienten gefragt, ob sie bei der Entlassung evtl. Hilfe benötigen. Dazu wird ein einfacher Fragebogen ausgefüllt.

Bei der Entlassung bekommen Patienten zusätzlich zum Arztbrief einen sogenannten ‚Entlassplan‘, in dem geregelt ist, wie die Behandlung und Versorgung weitergeht. Arztbrief und Entlassplan sollen auch die nach-behandelnden Ärzte und Pflegedienste bekommen. Patientinnen und Patienten müssen dieser Weitergabe der Information zustimmen. Da auch die Kranken- und Pflegekassen Ihre Weiterbehandlung unterstützen müssen, sollen sie bereits im Krankenhaus über den ‚Entlassplan‘ informiert werden, damit sie der An-schlussheilbehandlung oder dem Pflegebedarf schon im Krankenhaus zustimmen können. Dies überneh-men die Krankenhäuser. So soll eine lückenlose Versorgung nach dem Krankenhausaufenthalt sicherge-stellt werden. Fragen Sie gegebenenfalls nach! Landesseniorenvertretung NRW e. V.

 Wenn möglich: Vorbereitung auf einen Krankenhausaufenthalt

Schon bei der Aufnahme ins Krankenhaus ist es für das Pflegepersonal hilfreich, Informationen über Sie beziehungsweise Ihren Angehörigen zu bekommen. Für eine plötzliche Krankenhauseinweisung können Sie oder Ihr Angehöriger schon eine Liste vorbereiten, die Ihnen als Gedankenstütze beim Packen der Tasche dient.

Wichtig sind in jedem Fall:

  • Die Versichertenkarte der Krankenkasse, Personalausweis, die Einweisung
  • Bekleidung, Wäsche, Schuhe und Hausschuhe, Toilettenartikel, persönliche Dinge

Falls vorhanden, hilfreich sind:

  • Medikamentenplan und Medikamente
  • Impfausweis, Allergiepass, Marcumar Ausweis
  • Vorsorgevollmacht, Patientenverfüung und Betreuungsverfüung
  • Name und Anschrift des Hausarztes
  • Notfallkarte

Bitte teilen Sie dem Krankenhauspersonal auf jeden Fall mit, ob Ihre Angehörige/Ihr Angehöriger sehr vergesslich ist und Orientierungsschwierigkeiten hat.

Weitere wichtige Informationen für das Pflegepersonal im Krankenhaus:

  • Wer ist Ansprechpartner/in? (Name,Telefonnummer)
  • Wer hat die Vorsorgevollmacht oder rechtliche Betreuung? (Name, Telefonnummer)
  • Ist ein Pflegegrad festgestellt? (Wenn ja, welcher?)
  • Gibt es eine zusätzliche Betreuungsleistung bei Demenz?
  • Soll eine Pflegebegleitperson mit aufgenommen werden
  • Kommt ein Pflegedienst? (Wenn ja, bitte eine?/n Ansprechpartner/in benennen.)
  • Erstellen Sie oder ein/e Angehörige/r eine Liste von Hilfsmittel- und/oder benötigten Pflegemitteln. Dies können z. B. sein: Brille, Hörgerät, Zahnersatz/Gebiss , Gehilfen/Rollator, Rollstuhl, Nachtstuhl, Pflegebett , Einlagen/Vorlagen
  • Benötigen Sie oder Ihr/e Angehörige/r besondere Hilfen (in der Nacht)? Wenn ja, welche Hilfe?

Planung der Entlassung

Sie oder Ihr Angehöriger haben/hat einige Zeit im Krankenhaus verbracht und werden/wird bald entlassen. Eine Krankenhausentlassung wirft viele Fragen auf. Vielleicht ist eine neue Lebenssituation entstanden, die beispiels-weise Hilfe und Unterstützung im Alltag erfordert?

Diese Fragen sollten schon am Anfang des Aufenthaltes durch das Krankenhaus angesprochen worden sein. In jedem Fall sind diese Fragen vor der Entlassung aus dem Krankenhaus zu klären. Sie müssen alle diese Fragen nicht alleine beantworten und regeln. Es ist hilfreich, sich in so einer Situation beraten zu lassen!

Unterstützung bei der Planung der Entlassung bekommen Sie beim Sozialdienst oder beim sogenannten ‚Ent-lassmanagement‘. Wenden Sie sich später bei Bedarf an den Pflegestützpunkt, die Pflegeberatung oder an die Seniorenberatung in Ihrer Kommune.

 

Vor dem Entlassungstermin: Fragen Sie nach einem Entlassplan, in dem alles geregelt sein sollte!

  •  Kann die Pflege und Betreuung zu Hause organisiert werden? Kann jemand aus dem persönlichen Umfeld etwas übernehmen? Hilfreich kann auch die Unterstützung durch einen Pflegedienst sein. Nehmen Sie bei Bedarf Kontakt zu diesem Pflegedienst auf.
  • Ist die Finanzierung der Pflege geklärt? Es gibt finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten durch die Pflegekasse (Pflegegrad) oder das Sozialamt. Klären Sie mit Ihrer Beratungsstelle, welche Unterstützung möglich ist.
  • Bei manchen Erkrankungen ist eine Anschlussheilbehandlung oder Rehabilitationsmaßnahme hilfreich. Fragen Sie beim behandelnden Krankenhausarzt nach. Es könnte sein, dass Sie zunächst eine geriatrische Rehabilitation machen sollten, um wieder zu Kräften zu kommen und erst anschließend die spezielle Rehabilitation für Ihre Erkrankung. Es gibt auch die Möglichkeit der Kurzzeitpflege nach § 39 c SGB V.
  • Besprechen Sie im Krankenhaus, ob (Pflege-) Hilfsmittel (z. B. Pflegebett, Inkontinenzmaterial, Rollator) benötigt werden und klären Sie, wer sich um deren Bestellung kümmert. Diese müssen am Entlassungstag zu Hause vorhanden sein. Klären Sie auch, wer Sie bei dem Umgang mit den Hilfsmitteln berät.
  • Das Krankenhaus kann den Bedarf an Medikamenten, Heilmitteln (z.B. Physiotherapie) und Hilfsmitteln für sieben Tage verordnen. Es kann auch eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen.
  • Wie kommen Sie am Entlassungstag mit Ihrer/Ihrem Angehörigen nach Hause (privat, Taxi, Krankentransport)?

Für den Entlassungstag

Achten Sie darauf, dass Ihnen der Arztbrief und der Entlassplan am Entlassungstag mitgegeben werden. Darin sind alle wichtigen Informationen für Ihren Hausarzt enthalten, auch die benötigten Medikamente. Der Hausarzt stellt, sobald ihm der Arztbrief vorliegt, ein Rezept für die Medikamente aus, falls dies nicht schon das Krankenhaus erledigt hat. Am Wochenende kann das Krankenhaus die Medikamente bis zum nächsten Werktag mitgeben.

Wenn es notwendig ist, kann das Krankenhaus für die ersten sieben Tage zu Hause häusliche Krankenpflege verordnen.

  • Wurden Termine für mögliche Nachuntersuchungen vereinbart?
  • Wurden die nötigen (Pflege-) Hilfsmittel nach Hause geliefert?

Direkt nach der Entlassung

Die Hausärztin/der Hausarzt muss prüfen, ob Folgendes benötigt wird:

*Rezept für Medikamente, *Rezept für Heilmittel (z.B. Krankengymnastik), *Verordnung für häusliche *Krankenpflege, *Verordnung für (Pflege-) Hilfsmittel (zB. Pflegebett), *Verordnung über Behandlungspflege (z.B. Verbandswechsel)

Hinweis: Diese Checkliste wurde bereits im Jahr 2010 in Zusammenarbeit mit der damaligen Landesstelle Pflegende Angehörige und der Landesseniorenvertretung NRW entwickelt und nun an die neue Rechtslage angepasst.