Der neue Seniorenwegweiser - jetzt auch in Papierform

Der neue Seniorenwegweiser - jetzt auch in Papierform
 
Die 68-seitige Broschüre enthält Tipps und Adressen zu Freizeit-, Beratungs- und Hilfsangeboten und zeigt anschaulich, wie umfangreich die Angebote in der Kreisstadt Euskirchen sind, um das Alter lebenswert und aktiv zu gestalten.
Hier herunterladen.
 
Der Wegweiser ist nach Wiedereröffnung für den Publikumsverkehr kostenlos an der Info im Rathaus Kölner Straße 75 und im Alten Rathaus, Baumstraße 2, erhältlich und liegt dann auch in zahlreichen weiteren öffentlichen Einrichtungen aus.
 

13. Deutschen Seniorentag vom 24. bis 26. November 2021

Vom 24. bis 26. November 2021 veranstaltet die BAGSO - Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen im Hannover Congress Centrum (HCC) den 13. Deutschen Seniorentag. Soweit möglich und verantwortbar, wird der Deutsche Seniorentag in Präsenz stattfinden.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat zugesagt, die Schirmherrschaft zu übernehmen und den Deutschen Seniorentag persönlich zu eröffnen. Drei Tage lang geht es um die Themen Gesundheit und Pflege, Wohnen, Engagement, Bildung und Digitalisierung, die in Veranstaltungen diskutiert und auf der Messe präsentiert werden. Mit dem Motto „Wir. Alle. Zusammen.“ wollen wir verdeutlichen, dass es darum gehen muss, gemeinsam mit allen Generationen und allen gesellschaftlichen Gruppen gute Antworten auf die drängenden gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen zu finden. Aktuelle Informationen zur Veranstaltung und zum Fortgang der Planungen finden Sie auf www.deutscher-seniorentag.de

 

Außergewöhnliche Freiheitsbeschränkungen für Menschen in Pflegeeinrichtungen nach Impfung beenden

 

BAGSO begrüßt Klarstellung des Deutschen Ethikrats

Die BAGSO begrüßt die Positionierung des Deutschen Ethikrats in seiner Ad-hoc-Empfehlung „Besondere Regeln für Geimpfte?“ vom 4. Februar 2021. Die BAGSO hält es wie der Deutsche Ethikrat im Grundsatz für richtig, Menschen, die bereits geimpft wurden, und solche, die diese Möglichkeit noch nicht hatten, bis auf Weiteres gleich zu behandeln. Zugleich spricht sich das Gremium dafür aus, die besonderen Freiheitsbeschränkungen für Bewohnerinnen und Bewohner in Pflege-, Senioren-, Behinderten- und Hospizeinrichtungen für Geimpfte aufzuheben. Die BAGSO unterstützt diese Position ausdrücklich. hier: Pressemitteilung.

 

Vorsicht: Falscher Polizist am Telefon

Die Polizei Euskirchen rät:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Vorsicht: Falscher Polizist am Telefon
 
Das Telefon klingelt, auf dem Display erscheint eine Vorwahl und dann die 110, am Apparat ein Polizeibeamter. Der Polizist erkundigt sich, ob Wertsachen in der Wohnung seien, man müsse diese in Sicherheit bringen bzw. Spuren sichern. Gleich würde deshalb ein weiterer Beamter vor der Haustür stehen, um die Wertsachen in Empfang zu nehmen. Haben Sie dies schon erlebt oder kennen Sie jemanden, der das erlebt hat? Dann wurde der Trickbetrug ‚Falscher Polizist‘ durchgeführt, der vorwiegend ältere Menschen um ihre Ersparnisse bringt.
 
Die Opfer werden unter Druck gesetzt
Sobald Sie bzw. die Opfer am Telefon sind, werden Sie mit Fragen in eine Geschichte eingebunden. Haben die Täter erst einmal das Gefühl, es gibt etwas zu holen, dann bleiben Sie am Telefon oder melden sich immer wieder bei ihren Opfern und setzen diese unter Druck, so dass diese am Ende wirklich nicht mehr klar denken können.
Dabei gehen sie absolut professionell, erfindungsreich aber vollkommen skrupellos vor - je nachdem wie ihre Opfer reagieren. Sie erkundigen sich beispielsweise, ob diese alleine zuhause sind und fordern sie dazu auf, nur noch mit dem Handy zu telefonieren, so dass weder Angehörige noch die richtige Polizei benachrichtigt werden können. Die Telefonate können so lange dauern, bis ein Opfer zur Bank gegangen ist, sowie Geld und Wertgegenstände an die Täter übergeben hat. Uns liegen Informationen vor, dass zahlreiche Telefonate oft auch mehrstündig andauerten.
Wird ein Opfer misstrauisch oder reagiert abweisend, wird es u. a. mit dem Hinweis, es behindere eine polizeiliche „Aktion“, wenn es nicht mitmache oder es sei zur Mithilfe verpflichtet, um die „Täter“ festnehmen zu können, eingeschüchtert: So gaben sich die Betrüger auch schon als Mitarbeiter des  Bundeskriminalamts in “hochgeheimer Mission“ aus.
Am Ende wollen die Täter die Opfer in all ihrem Handeln verunsichern und erzählen auch, dass die ‚richtige‘ Polizei korrupt ist und auch nur das Geld der Opfer haben möchte. Aber auch Bankangestellte werden oftmals als Maulwurf beschuldigt und damit als nicht vertrauenswürdig dargestellt.
 
Wenn Sie selbst angerufen werden:
- Seien Sie mit Anrufern kritisch, dies ist nicht unhöflich.
- Wenn es Ihnen möglich ist, lassen Sie immer erst einen Anrufbeantworter ans Telefon gehen.
- Falls Sie in Ihrem Telefondisplay die Rufnummer der Polizei (110) ggf. mit einer Vorwahl sehen sollten, dann handelt es sich nicht um einen Anruf der Polizei. Bei einem Anruf der Polizei erscheint NIE die Rufnummer 110 in Ihrem Telefondisplay. Legen Sie sofort auf.
- Gibt sich der Anrufer als Polizeibeamtin oder Polizeibeamter aus, lassen Sie sich den Namen nennen und legen Sie auf. Danach wählen Sie selbst die 110. Schildern Sie der Polizei den Sachverhalt.
- Lassen Sie sich je nachdem zu den Kollegen*innen durchstellen und erzählen Sie erneut was passiert ist.
- Ziehen Sie unbedingt eine Vertrauensperson (z.B.: Nachbarn, eigene Kinder) hinzu.
- Die Polizei erfragt telefonisch keine Bankdaten wie Kontonummer und Kontostand oder Inhalte von Schließfächern. Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre Vermögens-verhältnisse oder andere sensible Daten.
- Öffnen Sie unbekannten Personen niemals die Tür.
- Übergeben Sie unbekannten Personen NIEMALS Geld oder Wertsachen oder deponieren Sie diese an irgendwelchen Plätzen. Die Polizei wird Sie, sofern Sie vorher keine Anzeige erstattet haben, niemals auffordern Wertsachen und Geld an einen vermeintlichen Polizisten zu übergeben.
- Lassen Sie Ihre Nummer aus dem Telefonbuch löschen.
- Wenn Sie Opfer eines solchen Anrufes geworden sind, wenden Sie sich in jedem Fall an die Polizei und erstatten Sie eine Anzeige.
Befinden Sie sich in Gefahr - wählen Sie die 110. Sie erreichen die Polizei immer. Wir sind 24 Stunden für Sie im Dienst.
Haben Sie Rückfragen zu dem Trickbetrug ‚Falscher Polizist‘ können Sie uns während normaler Bürozeiten unter 02251 / 799 540 erreichen.
 

Aus der Krise dringend für die Zukunft der Pflege lernen

Applaus, lobende Worte und Schokolade -  sicher wichtig, aber doch eher zweitrangig, wenn es um die Arbeitsbelastung des Pflegepersonals (nicht nur) in der Corona-Pandemie geht. Denn was sie noch dringender brauchen, das sind attraktivere Arbeitsbedingungen, eine wesentlich breitere Personaldecke und nicht zuletzt eine engagierte Nachwuchsgewinnung für die Arbeit in Alten- und Pflegeheimen.


In der Pressemitteilung des Vorsitzenden der Landesseniorenvertretung Nordrhein-Westfalen (LSV NRW), Jürgen Jentsch, lesen Sie, was die Vertretung der älteren Menschen im Land neben dem gebührenden Dank für die unglaubliche aktuelle Leistung des Pflegepersonals für die Zukunft fordert.

Landesseniorenvertretung NRW e.V.
Dunantstraße 30, 48151 Münster   (NEU!!!)
Tel:  (02 51) 21 20 50
Fax: (02 51) 2 00 66 13
E-Mail:
Internet: www.lsv-nrw.de

 

Goldener Internetpreis 2021: Jetzt bewerben!

Sehr geehrte Damen und Herren,

zum Auftakt ins neue Jahr startet der Goldene Internetpreis heute in eine neue Runde: Initiativen, Vereine und Kommunen sind aufgerufen, ihre Angebote und Projekte einzureichen, die sich besonders für die digitale Befähigung und Selbstbestimmung älterer Menschen stark machen. Ausgelobt wird der Goldene Internetpreis 2021 mit einem Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro durch ein Bündnis aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat.

Nähere Informationen zum Preis und zu den Bewerbungsmodalitäten finden Sie in hier:

BAGSO - Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V.

 

 

BAGSO-Projekt erschließt den Nutzen Künstlicher Intelligenz für ältere Menschen

Praxisphase an 16 Standorten in Deutschland beginnt

 

Kann Künstliche Intelligenz zur Lebensqualität beitragen und wenn ja, in welcher Weise?

 

Dieser Frage geht die BAGSO gemeinsam mit lokalen Partnern im Rahmen des Projekts „Digitale Souveränität älterer Menschen mit KI-Technologien fördern” nach. Ziel ist es, ältere Menschen im Umgang mit KI-Technologien zu schulen und dabei Chancen und Risiken gleichermaßen zu beleuchten. Ältere Nutzerinnen und Nutzer werden so in die Lage versetzt souverän zu entscheiden, ob und wie sie KI-basierte Technologien für ihren Alltag einsetzen wollen.

Die 16 lokalen Partner des Projekts sind Mehrgenerationenhäuser, Seniorenbüros, Vereine und eine Volkshochschule,die bereits Erfahrungen in der digitalen Bildung älterer Menschen gesammelt haben. Sie erhalten KI-basierte Technologien wie Sprachassistenten, smarte Haushaltsgeräte und andere Geräte im Wert von je 5.000 Euro. Außerdem werden Multiplikatoren vor Ort zu Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz geschult und darauf vorbereitet, ihr Wissen sowie ihre Anwendungskompetenzen an Ältere weiterzugeben. Die BAGSO stellt in den kommenden Monaten auf wissensdurstig.de zudem Materialien zum Thema in einer Mediathek bereit und veröffentlicht eine Broschüre zu Künstlicher Intelligenz im Alltag älterer Menschen.

Ältere Menschen gehören zu der gesellschaftlichen Gruppe in Deutschland, die vom Nutzen von KI-Anwendungen bisher wenig profitieren, obwohl entsprechende Technologien einen Beitrag zu ihrer Lebensqualität leisten können. Dabei kann es sich um Sprachassistenten handeln, die den Alltag vereinfachen, um Haushaltsgeräte, die körperlich anstrengende Arbeit abnehmen oder um Apps, die bei Sehbeeinträchtigungen helfen, die Umgebung besser wahrzunehmen. KI kann aber auch Spaß machen, etwa mit Spielen oder im Umgang mit KI-Robotern.

Das Projekt ist bei der Servicestelle "Digitalisierung und Bildung für ältere Menschen“ der BAGSO angesiedelt. Es wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) aus Mitteln des KI-Zukunftsfonds gefördert. Es läuft bis Ende 2021.

Barbara Stupp
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit   

BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V
Noeggerathstr. 49 
53111 Bonn
Tel.: 0228 24 99 93 12, E-Mail:

Kostenlose Testmöglichkeiten für Besucherinnen und Besucher in Pflegeeinrichtungen gewährleisten!

Die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder haben in ihrem Beschluss vom 13. Dezember 2020 Schutzmaßnahmen für Menschen in Alten- und Pflegeheimen beschlossen.

So soll in Regionen mit erhöhter Inzidenz der Nachweis eines aktuellen negativen Coronatests für Besucherinnen und Besucher von Pflegeeinrichtungen verbindlich werden. Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen hält die vorgesehenen Schutzmaßnahmen für sinnvoll. Sie fordert jedoch, dass die verpflichtenden Tests in bzw. vor den Einrichtungen durchgeführt werden. Hier weiterlesen

Zur Stellungnahme "Soziale Teilhabe von Menschen in Alten- und Pflegeheimen auch unter Corona-Bedingungen sicherstellen"