Feierliche Einweihung des Digital-Kompass-Standort Euskirchen

Feierliche Einweihung des Digital-Kompass-Standort Euskirchen - Gute Netzwerke zeigen Wirkung -

Am Dienstag, 18. Juni, wurde im Beisein von Bürgermeister Dr. Uwe Friedl und dem Ersten Beigeordneten, Johannes Winckler, in der Stadtbibliothek im Kulturhof der Digital-Kompass- Standort Euskirchen offiziell eröffnet. Trotz der hohen Temperaturen waren viele Interessierte gekommen. Neben Vertretern der Ratsfraktionen, der Seniorenvertretung SIE (= Senioren In Euskirchen), Feder e.V., der Kriminalprävention, Verbraucherzentrale und Seniorenportal beteiligten sich viele weitere Bürgerinnen und Bürger rege an der spannenden Diskussion. Moderiert wurde der Austausch durch Guido Steinke vom Bundesverband Die Verbraucherinitiative e.V. 

Bürgermeister Dr. Uwe Friedl betonte in seinem Grußwort, dass die Eröffnung des Digital-Kompass- Standortes in der Stadtbibliothek Euskirchen als einer von 75 bundesweiten Standorten ein Ergebnis derbewährten Kooperation von Seniorenvertretung, Stadtbibliothek, Seniorenportal und der Stabsstelle Demographie darstelle.Das Thema der Digitalisierung im Bereich der Seniorenarbeit stelle für Euskirchen aber keineswegs völliges Neuland dar. Denn zum einen biete die Euskirchener Seniorenvertretung bereits seit einiger Zeit in Kooperation mit der Stadtbibliothek „digitale Stammtische“ zu unterschiedlichen Themen an. Zum anderen arbeite ein ehrenamtliches Team engagierter Seniorinnen und Senioren seit vielen Jahren daran, das Seniorenportal, eine Homepage „von Senioren für Senioren“, aktuell und attraktiv mit Informationen, Terminen und Berichten zu füllen. „Dies zeigt,“ so Friedl, „dass wir erkannt haben, welche großen Chancen für unsere Kommune in der Digitalisierung generell und insbesondere in der Digitalisierung der älteren Generation liegen.“

Seniorenvertreterin Marie-Theres Kastenholz erläuterte, dass die Standorte des Digital-Kompass auch eine Anlaufstelle für Menschen bieten, die Unterstützung im Umgang mit digitalen Medien und Geräten suchen. „Der Standort in Euskirchen nutzt hierfür die bereits vorhandenen Ressourcen und das Knowhow der Stadtbibliothek“, so Kastenholz. „Dies wird nun mit bereits bestehenden und neuen Teilprojekten vernetzt und durch kostenlose Materialien und Schulungsangebote des Projektträgers zusätzlich ausgestattet und ergänzt“.

Bürgermeister Dr. Uwe Friedl, Seniorenvertreterin Marie-Theres Kastenholz und Guido Steinke, Bundesverband Die Verbraucherinitiative e.V., eröffnen den Digital-Kompass- Standort Euskirchen.

Foto: Carmela Rizzutto, Stadtbibliothek

Die Einbindung der lokalen Geschäftsstelle der Verbraucherzentrale, der Kriminalprävention und vieler anderer Bereiche und Multiplikatoren ermögliche, dass der konkrete Bedarf und die Probleme vor Ort angesprochen werden.

Das Projekt Digital-Kompass arbeitet seit dem Jahr 2015 daran, ältere Menschen zum sicheren Umgang mit dem Internet und digitalen Diensten zu befähigen. Dazu werden Engagierte, die bereits gute Erfahrungen im täglichen Umgang mit Geräten und Internet gemacht haben, darin geschult, ihr Wissen an ältere Menschen weiterzugeben. Wie dies in der Praxis konkret vor sich gehen kann, demonstrierte Guido Steinke als Vertreter des durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz geförderten Projektes mithilfe eines Kurzfilmes. Im Anschluss überlegten alle gemeinsam, welche Themen und Angebote noch für die Seniorinnen und Senioren vor Ort von Interesse sein könnten. „Enkel und Großeltern gemeinsam sicher am Smartphone“ war eine der guten Ideen, „Sprachassistenten – Gefahr oder Hilfe?“ eine weitere. Als nächste Aktion steht am 27. Juni der Besuch von „Pepper“, dem Pflegeroboter, im Seniorenpflegezentrum Integra, auf Vermittlung des Digital-Kompasses an.

Informationen zum Digital-Kompass- Standort erhalten Sie bei: Marie-Theres Kastenholz, Seniorenvertretung SIE, Tel.: 0172 / 2039883 oder EMail: sowie online  unter: www.senioren-euskirchen.de

 

Demografiemonitor demosim

Ortsteil–Demografiemonitor demosim - Aktualisierung 2019 erfolgt

Die Kreisstadt Euskirchen hat im September 2017 den Ortsteil-Demografiemonitor Demosim regional des statmath-Instituts für statistische Prognosen eingeführt. Dies ermöglicht eine dynamische Darstellung der prognostizierten Bevölkerungsentwicklung auf Ortsteilebene. Eine kleinräumige Betrachtung ist für eine solide Planung unbedingt erforderlich, da die Zusammensetzung der Bevölkerung in den Teilbereichen der Kernstadt und in den Ortsteilen sehr unterschiedlich ist. Hinzu kommt, dass die weitere demographische Entwicklung in den einzelnen Bereichen und Ortsteilen ebenfalls sehr differenziert verlaufen wird, teilweise sogar gegenläufig.

Grundlage der Darstellung sind die Daten des Einwohnmeldeamtes. Eingepflegt wurden zunächst die Datensätze der Jahre 2014, 2015 und 2016. (Stichtag: 31. Dezember). Aktualisierungen erfolgten seither jährlich. Um auch die Kernstadt kleinräumig betrachten zu können, wurde diese in zehn Bereiche unterteilt.

Die aktuellen Übersichten und weitere Informationen unter: https://www.euskirchen.de/rathaus/demographie/daten-zur-demographischen-entwicklung/

 

Wertschätzender Umgang miteinander ist angebracht

Alt gegen Jung? "Das ist nicht die Sichtweise der Landesseniorenvertretung Nordrhein-Westfalen", sagt deren neuer Vorsitzender Jürgen Jentsch energisch. Er sieht gerade im aktuellen Einsatz der Kinder und Jugendlichen für den Klimaschutz einen wichtigen Weckruf für die Politik. Hier weiterlesen

24. Sitzung der SIE - PG Wohnen am 02.05.2019

Die 24. Sitzung der SIE-PG Wohnen fand am 02.05.2019 statt.

Hier finden Sie das Protokoll zur Sitzung sowie die Dokumentation zum Workshop Thema „Ehrenamt in der Kreisstadt Euskirchen“ und die Präsentation "Handlungskonzept Wohnen in der Kreisstadt Euskirchen".

Der Termin für das nächste Treffen ist: Mittwoch, 24. Juli 2019 in der Zeit von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr im Rathaus Kölner Straße 75, Raum 170.

 
Alle Seniorinnen und Senioren, die Fragen und Anregungen zu diesen Themen haben und sich einbringen möchten, melden sich bitte beim Seniorenbüro der Kreisstadt Euskirchen:
 
Tel.: 02251/14-222, Email:

25. Sitzung der PG Freizeit am 30.04.2019

25. Sitzung der SIE PG Freizeit und Kommunikation fand am 30.04.2019 statt.
Hier finden Sie das Protokoll zur Sitzung.


Alle Seniorinnen und Senioren, die Fragen und Anregungen zu diesen Themen haben und sich einbringen möchten, melden sich bitte beim Seniorenbüro der Kreisstadt Euskirchen:

Tel.: 02251/14-222, Email:

Schutzraum Gehweg für Fußgängerinnen und Fußgänger erhalten

Bonn, 4.4.2019

Stellungnahme der BAGSO zur Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung

Die Nutzung von Elektro-Tretrollern soll künftig auf öffentlichen Straßen in Deutschland erlaubt sein.

 

Das Bundeskabinett hat eine Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung beschlossen, die Nutzerinnen und Nutzern von Elektro-Tretrollerndie Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr ermöglicht. Die BAGSO begrüßtdie Entscheidung grundsätzlich im Sinne einer nachhaltigen Mobilität.

Kritisch sieht die BAGSO jedoch, dass Fahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 12 km/h auf Gehwegen zugelassen werden sollen. Nach Ansicht der BAGSO bedeutet dies ein erhebliches Risiko für Fußgängerinnen und Fußgänger, insbesondere für Menschen mit motorischen oder kognitiven Einschränkungen. Es ist zu befürchten, dass die Unfallzahlen insbesondere bei blindenund sehbehinderten sowie älteren Menschen steigen werden. Eine Gefahr stellen zudem auf Gehwegen abgestellte Leihfahrzeuge dar.

Daher fordert die BAGSO:

1. Dort,wo ein Radweg vorhanden ist, müssen alle E-Kleinstfahrzeugen diesennutzenund dürfen nicht auf dem Gehweg fahren. Das gilt anders als bislang vorgesehen auch dann, wenn diese eine Höchstgeschwindigkeit von maximal 12 km/h haben.

2. Soweit Gehwege genutzt werden dürfen (z.B. weil kein Radweg vorhanden ist), darf nur Schrittgeschwindigkeit (max. 6 km/h) gefahren werden. Ob die Fahrzeuge in Fußgängerzonen zugelassen werden, muss besonders kritisch geprüft werden.

3. Leihfahrzeuge, vergleichbar mit den derzeitigen Mietfahrrädern, dürfen nur an vorgesehenen, gesicherten Orten abgestellt werden und somit nicht an jeder beliebigen Stelle auf dem Gehweg, wo sie leicht zu Stolperfallen werden.

4. Die Einhaltung der vorgenannten Regeln (1.-3.) sind mit Bußgeldvorschriften und deren Überwachung sicherzustellen.

5. Es muss eine Versicherungspflicht für motorisierte Fahrzeuge aller Art eingeführt werden. Die Verordnung liegt jetzt dem Bundesrat vor. Die BAGSO fordert die Mitglieder des Bundesrates auf, den Bedenken Rechnung zu tragen und Gehwege als geschützten Verkehrsraum für Fußgängerinnen und Fußgänger zu erhalten.

Pressekontakt: Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO)

Jürgen Jentsch zum neuen Vorsitzenden der LSV gewählt

 

Jürgen Jentsch heißt der neue Vorsitzende der Landesseniorenvertretung Nordrhein-Westfalen (LSV NRW).

 

Im Anhang finden Sie die Pressemitteilung der Landesseniorenvertretung NRW anlässlich der Mitgliederversammlung, auf der Jürgen Jentsch
(Gütersloh) zum Nachfolger der bisherigen Vorsitzenden Gaby Schnell gewählt wurde.

Das Foto (Bild: Dr. M. Theisohn) zeigt Vorgängerin und Nachfolger nach der Wahl in Recklinghausen.

 

Ebenfalls beigefügt ist die einstimmig verabschiedete "Recklinghäuser Resolution", die auf eine Verinfachung des Zuwendungsrechts abzielt.

Pressemitteilung hier

Heike Hänscheid
für die Öffentlichkeitsarbeit der LSV NRW

43. Sitzung der SIE - PG Politik am 12.04.2019

Die 42. Sitzung der SIE-PG Politik fand am 12.04.2019 statt.

Hier finden Sie das Protokoll  sowie den Flyer für den Digitalen-Stammtisch am 23. Mai 2019.

Das nächste Treffen der SIE Projektgruppe Politik findet statt, am: Freitag, 17. Mai 2019, 11:00 Uhr, Rathaus Euskirchen, Kölner Str. 75, Raum 170

 
Alle Seniorinnen und Senioren, die Fragen und Anregungen zu diesen Themen haben und sich einbringen möchten, melden sich bitte beim Seniorenbüro der Kreisstadt Euskirchen:
 
Tel.: 02251/14-222, Email:

 

Deutscher Alterssurvey (DEAS)

Der DEAS wird vom Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA) durchgeführt und aus Mitteln des Bundesseniorenministeriums mit insgesamt 1,6 Millionen Euro für die Jahre 2016 bis einschließlich 2019 gefördert. Analysiert wurden Daten des Deutschen Alterssurveys, einer repräsentativen Längsschnittstudie von Menschen in der zweiten Lebenshälfte. Das Älterwerden von Frauen und Männern wurde vom mittleren Erwachsenenalter, ab 40 Jahre, bis ins hohe Lebensalter analysiert.
 
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Deutschen Alterssurveys wurden über einen Zeitraum von bis zu 21 Jahren wiederholt befragt. Die erste Befragung fand im Jahr 1996 statt, die jüngste Befragung im Jahr 2017. Mehr als 20.000 Personen haben an der Studie teilgenommen. Befragt wurden Personen ab 40 Jahren.
 
Der Bericht „Frauen und Männer in der zweiten Lebenshälfte – Älterwerden im sozialen Wandel“ ist auf den Websites von BMFSFJ und DZA erhältlich