Impfen 80 und älter

Landrat-Brief für die Zielgruppe 80 + spätestens Anfang nächster Woche: 25. Januar

(Euskirchen) Nach Angaben des Landrats kündigt sein zugesagter Brief den Beginn der Impfungen für die Zielgruppe 80 + im Impfzentrum Marmagen an und klärt auch über den Ablauf von der Terminvereinbarung über die Telefonhotline 0800 116 117 01 oder online unter www.116117.de bis zur zweiten Impfung auf. In dem Schreiben - Eingang bis spätestens Montag, 25. Januar - steht alles genau drin, was zu tun ist, an wen man sich wenden, wo man einen Termin machen muss. Vor Empfang des Briefes sind Mühen um einen Termin zwecklos.

Der Seniorenverband BRH Euskirchen geht davon aus, dass sicherlich alle gesunden 80-Jährigen sich impfen lassen wollen. Dadurch wird also wohl eine starke individuelle Reisetätigkeit zu dem Impfzentrum in der Eifel ausgelöst. In unserem ländlichen Kreis mit kaum oder wenigen öffentlichen Verkehrsmittel zu dem Impfzentrum werden wohl viele private PKW's die Luft belasten. Man wollte wohl mit dieser Regelung sicherlich den 80-Jährigen ihre volle Freiheit belassen. Deshalb appelliert der BRH auch an die Verwandtschafts- und Nachbarschaftshilfen, zur Lösung der Transportprobleme beizutragen. Auch Taxen möchten natürlich ihr Geschäft machen.

Trotz aller Hilfen wird es in manchen Haushalten 80-Jährige geben, die ihre "volle Freiheit" nicht wahrnehmen können. Wenn eine Fahrt in das Impfzentrum nicht möglich ist, empfiehlt der BRH daher, zu warten, bis ein Impfstoff zur Verfügung steht, der zu Hause oder von Hausärzten verimpft werden kann.

Zu dem Fortgang für die Impfwilligen 60 + kann zurzeit noch gar keine Aussage gemacht werden. Bis zu einer Regelung wird man wohl bis zum Sommer warten müssen.

Die Impfungen der Mehrzahl der 80-Jährigen +, die nicht in einer stationären Pflegeeinrichtung leben, werden im Impfzentrum stattfinden. Als Nachweis für die Anspruchsberechtigung gelten laut Impfverordnung der Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis. Zusätzlich zum Ausweis sind zum Impftermin mitzubringen: Impfpass, schriftliche Impfberechtigung und ausgefüllter Anamnesebogen und Einwilligung zur Schutzimpfung sowie ca. 1 Stunde Zeit. (www.brh-euskirchen.de)



 

Tu was

„Tu was“ und „Komm, steh auf“ sind die Botschaften in den Alltagsgeschichten

(Euskirchen) In der heutigen Zeit brauchen wir immer wieder Mutmacher. Der Seniorenverband BRH NRW versucht das unter anderem mit dem Versand kleiner ulkiger Filmchen oder witzigen Texten. Bisher hat sich noch niemand über die humorvollen Videos und Fotos beschwert. Genau anders herum: Unsere Senioren warten offensichtlich schon auf eine solche "Botschaft": Wir Senioren haben unseren Humor noch nicht verloren.

Nun hat sich mit dem Münsteraner Autor Norbert Nientiedt ein wahrer “Muntermacher“ gemeldet, der zu den Senioren geht und von ihm gesammelte, wahre Begegnungen überaus lebendig erzählt und so die älteren Zuhörer mitnimmt, sie eintauchen lässt in nur scheinbar unbedeutende Alltagssituationen. Dabei fällt auf: Es wird oft von Mut, Klugheit und Tatkraft berichtet - vor allem der Frauen, die in seinen Begegnungen eine Rolle spielen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

zum Bild:
„Tu was“ und „Komm, steh auf“ sind die Botschaften des Münsteraners Norbert Nientiedt aus seinen Alltagsgeschichten, stets überaus lebendig erzählt.

„Tu was“ und „Komm, steh auf“ sind die Botschaften des Münsteraners in seinen Alltagsgeschichten. „Verdeckter Seelsorger“ steht auf seinen Visitenkarten. Es ist ein Mann, der viele Jahre als Lehrer und Seelsorger arbeitete, zuvor Theologie studierte und eine Priesterausbildung absolvierte. Norbert Nientiedt kommt bei Interesse und sobald dies wieder erlaubt ist auch gerne in die Orts- und Kreisverbände des Seniorenverbands BRH und verweist auf Erfahrungen: „Die älteren Menschen können sich mit ihrer funktionierenden Langzeiterinnerung gut in den wahren Geschichten wiederfinden und haben es als angenehm empfunden, dass ich auf jegliche Form von Belehrung, moralischen Zeigefinger etc. verzichte.“

Übrigens, weil man sich jetzt in den schwierigen Pandemie-Tagen gerne mit unterhaltsamen Dingen beschäftigt und eine Abwechslung in dieser für den einen oder anderen höchst einsamen Zeit sucht, empfiehlt der Seniorenverband, einfach einmal auf Youtube in die Mutmachlesung von Herrn Nientiedt einzusteigen und unterzutauchen. Hier der entsprechende Link: https://www.youtube.com/watch?v=5xJT3vXVLN0 . (www.brh-euskirchen.de)

 

Zum Impftermin

Spätestens am 23. Januar sollen Menschen, die 80 Jahre und älter sind, einen Informationsbrief des Landes erhalten.

(Euskirchen) Der von Hubert Dobers geführte Euskirchener Stadtverband der Senioren Union – in der auch unser BRH-Vorstand Gerd Weinand bedeutend mitwirkt – hat beim neuen Landrat Markus Ramers angeklopft und für den Kreis Euskirchen nach dem Stand der vorgesehenen Impfungen für 80-Jährige nachgefragt. Der Landrat gab sich optimistisch: „Derzeit bereiten wir ein Anschreiben mit Informationen zur Terminvergabe und zum Ablauf der lmpfungen im Regionalen Impfzentrum vor, die Impfungen werden dann ab Anfang Februar erfolgen. Wir sind einsatzbereit und warten auf den Startschuss des Landes!“ Der Landrat berichtet auch, dass die mobilen Impfungen in den Pflegeeinrichtungen im Kreis Euskirchen gut gestartet und reibungslos verlaufen.

Aus dem zuständigen Ministerium ist dazu zu erfahren, dass die Vergabe der Termine für die Corona-Impfungen am 25. Januar beginnen. Spätestens am 23. Januar sollen Menschen, die 80 Jahre und älter sind oder es im Januar noch werden (!), einen Informationsbrief des Landes erhalten. Dieser wird über den Kreis verschickt, der ihn mit eigenen Informationen zu dem Impfzentrum versieht. Wer telefonisch nach einem Termin fragt, soll nicht in einer Warteschleife landen, sondern möglichst direkt persönlich beraten werden. Dass es dabei aber zu Anlaufschwierigkeiten kommen kann, wenn die bundesweite Hotline 116 117 einmal freigeschaltet wird, will das Ministerium NRW nicht ausschließen…… Der Seniorenverband BRH hat inzwischen den Gesundheitsminister NRW aufgefordert, darauf zu achten, dass diese Stelle der Hotline (Anm.: telefonischer Auskunftsdienst ) personell ausreichend ausgestattet wird. Denn auf diese Weise will das Land bis zu 800 000 Impftermine vergeben und verspricht: „Niemand soll mit dem Hinweis abgewiesen werden, dass derzeit keine Termine angeboten werden können!“

Allerdings müssen die 80-Jährigen damit rechnen, dass sie bis zu sieben Wochen warten müssen, ehe sie an die Reihe kommen. Das hängt auch davon ab, wie viel Impfstoff zur Verfügung steht. In NRW leben rund 1,2 Millionen Menschen, die 80 Jahre oder älter sind. Abgezogen werden müssen diejenigen, die in Senioreneinrichtungen leben und bereits geimpft sind bzw. werden. In den mehr als 700 Altenheimen in NRW leben 175.000 Menschen. Hinzu kommt eine gleiche Zahl an Pflegepersonal. Ab dem 18. Januar sollen rund 90.000 Menschen - medizinisches Personal bis hin zu Reinigungskräften - geimpft werden, die in den Krankenhäusern NRW an Corona-Patienten arbeiten. Ebenfalls Anfang Februar soll mit den Impfungen von 83.000 Menschen begonnen werden, die für ambulante Pflegedienste arbeiten. (www.brh-euskirchen.de)

 

Jahreswechsel

Corona hatte in Euskirchen offensichtlich den Stecker gezogen

(Euskirchen) Über den Tagen des Jahreswechsels hatte die Corona-Pandemie offensichtlich den Stecker gezogen. Auch Euskirchen und das größere Umfeld feierten schlichtweg ganz still ins neue Jahr. Um Mitternacht übertönten die Kirchenglocken den gelegentlichen Böller, fast überall herrschte gähnende Leere. Für Ordnungskräfte gab es wenig zu sehen, nur gelegentlich hörte man die Töne der Feuerwehr. In Euskirchen rückte die Wehr nur fünfmal aus, für einen Jahreswechsel ausgesprochen wenig.

Wo sonst in allen Farben und Varianten geballert wurde, gab es diesmal fast ein geräuschloses „Wir wünschen allen ein frohes und gesundes neues Jahr.“ Auf der Hauptgeschäftsstraße und auf den beliebten Treffpunkte der Innenstadt: Gähnende Leere statt Menschenauflauf. An einem Abend, an dem es die Euskirchener normalerweise auf die Straßen zieht, um das neue Jahr zu begrüßen, war dieses Mal nahezu alles anders. Ein nächtlicher Streifzug durch die Innenstadt lieferte unserem Fotografen und auch dem Seniorenverband BRH ungewöhnliche Einblicke.

Trickbetrüger

Trickbetrüger weiterhin unterwegs – auch in 2021

 (NRW) Mit einer neuen Masche sind Trickdiebe im alten Jahr aufgefallen, das lässt mit Sicherheit vermuten: Auch in 2021 werden Trickdiebe mit neuen perfiden Betrugsgeschichte versuchen, Senioren zu täuschen. Deshalb ruft der Seniorenverband BRH nachdrücklich alle älteren Menschen auf, weiterhin höchst misstrauisch zu bleiben. Der BRH Rat lautet: Bevor sie einem noch so dringenden Wunsch zum Beispiel eines Telefonanrufers nachkommen, sprechen sie vorher mit einem Familienmitglied oder einem befreundeten Nachbarn oder auch gleich mit der Polizei.

So versuchen aktuell in Nordrhein-Westfalen Betrüger jetzt mit der Hoffnung auf eine schnelle Corona-Impfung Geld zu ergaunern. In Bonn wurde versucht, mit der Aussicht auf einen Corona-Impfstoff Kasse zu machen. Die Gauner hatten eine Seniorin angerufen und sich als Mitarbeiter einer bekannten Impfstofffirma ausgegeben. Sie boten der Frau ein „erstes Corona-Impfstoffpaket“ zum Preis von 6000 Euro an.

Gott sei Dank: Die 64-Jährige erkannte die Masche und alarmierte die Polizei. Als ein vermeintlicher Geldabholer an der Wohnung der Seniorin klingelte, empfingen ihn gleich die Beamten.

Fast gleichzeitig griffen in Duisburg Betrüger zu Schere und Kamm und gaben sich an der Tür als Friseure aus. Sie klingelten bei einem 95-Jährigen in Bergheim an der Haustür, gaben sich als Friseure aus und drängten ihm einen neuen Haarschnitt auf. Der ungebetene Hausbesuch blieb nicht ohne Folgen.

Bestens informierte Bauernfänger waren in einer weiteren NRW-Großstadt unterwegs und versuchten mit einstudierten Machenschaften Geld von Senioren zu erbeuten. Es erhielt eine 74-Jährige einen Anruf von ihrem angeblichen Sohn, der um Hilfe wegen seiner schweren Corona-Erkrankung bat. Er gab an, in einem Krankenhaus zu liegen und eine Spritzenkur aus Amerika zu benötigen. Der Betrüger bat diesmal gar um eine sechsstellige Summe in Euro und den Schmuck der Seniorin. Die getäuschte 74-Jährige übergab tatsächlich ihren Schmuck an eine Unbekannte, die schon auf der Straße wartete – diese verschwand natürlich mit den Wertsachen.

Nach Angaben der Ermittler hatte es zuletzt immer wieder mehrere ähnliche Betrugsversuche gegeben. Die Polizei warnt dher aktuell und nachdrücklich, zum Beispiel vor telefonischen Impfstoffangeboten. Opfer von Trickbetrügern sind vor allem immer wieder ältere Menschen, im Prinzip aber kann es jeden treffen: Die Tricks der Diebe sind so verblüffend wie dreist.

 Nur ständige Aufklärung hilft, meint der BRH und fordert immer wieder erhöhte Wachsamkeit: Schon bei den leisesten Bedenken sofort reagieren und unbedingt über einen auffallenden Vorgang mit einem vertrauten Menschen sprechen! (www.brh-nrw.de)

Abfuhrkalender 2021 Euskirchen

Neuer Abfuhrkalender 2021 in Euskirchen: Was ist zu tun?

(Euskirchen) Die Stadt Euskirchen hat den Abfuhrkalender zum Thema „Müll“ für 2021 gestaltet, dazu ist auf besondere Wünsche der älteren Menschen einzugehen. Deshalb nimmt sich der Seniorenverband BRH dieses Themas an, auch deshalb, weil im Rahmen seiner eigenen Umfrage um die 80 v.H. der älteren Menschen bekundet haben, weiter in dem eigengenutzten Wohnhaus leben zu wollen. Ein weiteres Ergebnis war, dass fast jedes fünfte Mitglied im Alter inzwischen alleine lebt. In diesem Alltag gibt es dann besondere Erfordernisse, das betrifft auch die Problematik der Mülltonnen. Es finden sich da sicherlich einige Möglichkeiten, die gerade den älteren Menschen die Erledigung etwas erleichtert.

Es gibt weiterhin die Restmülltonnen (schwarz), die in drei Größen ab 80 L angeboten und alle 14 Tage geleert werden. Hier gibt es für ältere alleinstehende Menschen, die mit Hauptwohnsitz in einem eigengenutzten Wohnhaus leben, die Möglichkeit, eine sogenannte „Einzelpersonenveranlagung“ zu beantragen. Das wird die Gebühr ermäßigen. Wie immer ist zu diesem Thema ein Antrag an die Stadt erforderlich.

Bei der Biotonne gibt es keine Veränderung, auch die wird in drei Größen angeboten und wird alle 14 Tage (bis April) geleert, ab Mitte April wird dann der Leerungsintervall bis An fang November auf wöchentlich umgestellt. Auf die Biotonne könnte man verzichten, wenn man nachweisen kann, dass man den Biomüll kompostiert. Das wird gerade für ältere Menschen, wenn es hier keine Nachbarschaftshilfe gibt, beschwerlich sein.

Weiterhin gibt es die 240 L gelbe Tonne, zuständig für Einweg-Verpackungenaus Kunststoff, Getränkekartons, Weißblech und Aluminium, leider nur in dieser Größe im Angebot. Auf diese Tonne kann verzichtet werden. Allerdings ist der Antrag dann an das Entsorgungsunternehmen Schönmackers zu richten. Dieser Antrag könnte damit begründet werden, dass zu wenig Kunststoff anfällt und man in der Lage ist, diesen anders zu entsorgen, z.B. wegen der äußerst geringen Menge über die Restmülltonne.

Zusätzlich gibt es die 240 L blaue Tonne, zuständig für Verpackungen aus Papier, Pappe, Karton, Druckerzeugnisse sowie alle üblichen Papierformen wie Schreibpapier. Leider auch nur in dieser Größe erhältlich. Man kann auf diese verzichten, wenn man das Papier über die städtischen Altpapiercontainer auf dem Containerplatz Nähe Stadtbetrieb Technische Dienste in Euskirchen, Von-Siemens-Straße 17, entsorgt. Hierzu ist ein Antrag erforderlich. Vereinsammlungen für Altpapier durch die Kirche, Vereine oder Pfadfinder gibt es leider nicht mehr.

Daneben gibt es noch Restmüll- oder Bioabfallsäcke, mit einem Fassungsvermögen von 70 L, aber im Vergleich mit 3,50 € bzw 2,00 € sehr teuer. Der Seniorenverband BRH regt an, sich im Bürgerbüro der Kreisstadt, Baumstraße. 2 oder an der ‚Infothek’ in der Stadtverwaltung, Kölner Straße 75, zu informieren. Übrigens: Diese zugelassenen Säcke werden ausschließlich bei der Leerung der Restmülltonne oder Biomülltonne mitgenommen.

Gerade ältere Menschen führen immer wieder Klage darüber, dass die große 240 L Tonnen sehr schwer sind. So war die alte Gelb/Blaue Tonne schon im leeren Zustand sehr schwer, gefüllt von älteren Menschen kaum in den Rollzustand zu kippen. Eine Abhilfe: Es gibt die Regelung in der Nachbarschaft eine Abfallgemeinschaft zu gründen. Dann könnten sich zwei Nachbarn die erforderlichen Tonnen teilen. Eine solche Entsorgungsgemeinschaft können zwei benachbarte Wohngrundstücke eingehen.

Eine weitere Möglichkeit ist, für die Bewegung der gefüllten Tonnen die eigene Haushaltshilfe einzusetzen, möglicherweise auch ehrenamtliche Schülerhilfe gegen eine geringe Entschädigung (Taschengeld) zu bemühen. Kleinere Tonnen sind zurzeit nicht vorgesehen, der BRH wird diese Erweiterung noch einmal anstoßen. Hin und wieder fehlt auch der notwendige Abstellplatz für eine weitere Tonne. Die Stadt kann dazu keine Lösung anbieten. Das gilt auch für eine notwendige Erweiterung der Unterstellmöglichkeiten: Zuschüsse sind dafür nicht vorgesehen.

Der neue Abfuhrkalender hat auch weitere wichtige allgemeine Informationen, z.B. für Sondermüll und Annahme von Elektrogeräten. Wichtig: Es gibt auch eine Verschenkbörse „Alt, aber brauchbar“. Hier kann man echte Freude verschenken. Noch weitere Fragen: Der Seniorenverband BRH in Euskirchen hilft unter 02251 80621, auch zu den Fragen, die andere Kommunen betreffen. (www.brh-euskirchen.de)

Bitte nicht missverstehen

Liebe Mitglieder!

 Das war zu erwarten! Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Braunschweig hat heute das Jahr 2020 zurückgerufen. Grund hierfür seien schwerwiegende Qualitätsmängel, so ein Regierungssprecher. Alle Verbraucher sind aufgerufen, spätestens bis zum Monatsende das Jahr 2020 in einer der eigens dafür eingerichteten Sammelstellen zurückzugeben. Dort kann es dann kostenlos gegen das Jahr 2021 eingetauscht werden.

Aus der Begründung: Was uns älteren Menschen da als Jahr 2020 untergeschoben wurde, sei im Grunde genommen eine einzige Katastrophe. Mit derartigen Mängeln hätte das Jahr niemals ausgeliefert werden dürfen! Auch wir meinen ganz ehrlich und ein wenig augenzwinkernd: Dieser abscheuliche Corona-Mist war einfach nur unnötig!

Gesetzliche Regelung: Der Rückruf eines bereits ausgelieferten Jahres kann von der zuständigen Behörde veranlasst werden, wenn dies nach einer Risikobewertung angemessen erscheint. Ansprüche auf Schadenersatz können leider nicht geltend gemacht werden, heißt es von Seiten des Bundesamts auf unsere Rückfrage. Übrigens: Für den Umtausch in das Jahr 2021 fallen keine weiteren Gebühren an.

Der Seniorenverband BRH begrüßt die Entscheidung als „nur konsequent“ und hätte aber schon viel früher passieren müssen. 2020 ist eigentlich ein gebrauchtes Jahr! Wir verweisen dazu auf das Kölsche Grundgesetz, Artikel 4: „Wat fott es, es fott!“

 Anmerkung: Die Nachricht ist nicht ganz ernstgemeint und verdient zum Ertragen einen gehörigen Schuss rheinischen Humors, und um Datenschutzregeln aus dem Weg zu gehen: Der Text ist geklaut. (DBB) Nutzt bitte die Zeit so gut ihr könnt zu einem kleinen Schmunzeln, denn wir leben in einer für uns schlimmen Zeit.

Hans Burggraf Vorsitzender



 

Gratis-FFP2-Masken

BRH-Rat: Etwas Geduld üben bei Gratis-FFP2-Masken

(Euskirchen) Die Nachricht in den Medien, Menschen ab 60 oder Jüngere mit Vorerkrankungen sollen sich in Apotheken Gratis-FFP2-Masken holen können, hat in vielen Apotheken bereits einen Kundenansturm ausgelöst. Hintergrund ist die nunmehr bekannte Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums, die vorsieht, dass über 60-Jährige sowie chronisch Kranke etwa mit Asthma, COPD oder Typ-2-Diabetes noch im Dezember drei Masken, im Januar und Februar dann insgesamt nochmals 12 Masken pro Person erhalten sollen.

Aber: Die Rechtsverordnung ist nach dem aktuellen Stand noch nicht gültig, die Apotheker können und dürfen die Masken daher noch nicht kostenlos ausgeben und müssen dann oft diese Kunden enttäuscht wieder wegschicken! Und wenn dann die Verordnung, wie geplant, am kommenden Dienstag, 15. Dezember, in Kraft tritt, wird an alle Berechtigten appelliert, den Apotheken ein paar Tage Zeit zu lassen. Es müssen ausreichend Masken bestellt und die Ausgabe so organisiert werden, dass der nötige Abstand an der Verkaufsstelle gewahrt werden kann. Zugleich sollen auch noch Kunden mit anderen Bedürfnissen ausreichend bedient werden können.

Wie immer empfiehlt der Seniorenverband BRH den älteren Menschen, sich eine Hausapotheke zu halten. Das erleichtert die nun empfohlene Regelung: Wer sich die Gratismasken holen möchte, sollte in seine Stammapotheke gehen!

Kostendämpfungspauschale

BRH wird nicht müde: Kostendämpfungspauschale entbehrt jeglicher Grundlage

(Euskirchen) Einmal im Jahr - meist im Frühjahr - kommt für die Versorgungsberechtigten höchst unliebsame Post ins Haus. Die Nachricht: Das Landesamt für Versorgung teilt mit, dass man für jedes Kalenderjahr, aus dem Aufwendungen in einem Beihilfeantrag geltend gemacht werden, die auszuzahlende Beihilfe auf der Basis von Tabellen zu kürzen ist. „Alle Jahre wieder, “ stöhnen dann die Kolleginnen und Kollegen im Ruhestand und meinen die sogenannte Kostendämpfungspauschale. Eine Kürzung, die der einstigen Praxispauschale - manche werden sich noch erinnern - ähnelt. Bereits zum 1. Januar 2003 wurde diese allgemeine Kostendämpfungspauschale eingeführt, mit der die Beihilfeberechtigten stärker an den Krankheitskosten beteiligt werden sollten. Letztlich wurde die Pauschale mit dem Ziel eingeführt, Haushaltsmittel einzusparen, gerechtfertigt auch mit der Praxisgebühr für gesetzlich Versicherte.

Doch genau diese Praxisgebühr wurde Ende 2012 bereits abgeschafft. Deshalb wird der Seniorenverband BRH NRW nicht müde, immer wieder darauf hinzuweisen, dass diese Kostendämpfungspauschale heute jeglicher Grundlage entbehrt und eigentlich nur ein Signal dafür ist, dass die nordrhein-westfälischen Beamtinnen und Beamten weiterhin gerne für Sonderopfer zur Haushaltskonsolidierung herangezogen werden.

Der BRH weiß bei diesen Bemühungen den Dachverband DBB NRW an seiner Seite, der ständig versucht, deutlich zu machen, dass mit einer Abschaffung der Pauschale mit vergleichsweise geringem finanziellen Aufwand sowohl eine Attraktivitätssteigerung des Öffentlichen Dienstes für junge Bewerber, als auch eine Wertschätzung der bestehenden Beschäftigten erreicht werden könnte. Natürlich würde diese Wertschätzung auch für den Ruhestand gelten.

Für viele Ruheständler ist dieses "Alle Jahre wieder" eine wesentliche Belastung, für andere bedeutet es ein höchst unangenehmes Ritual. Dazu noch völlig unbegründet. Und da wir wieder einmal vor einem Jahreswechsel stehen, greifen wir vom Seniorenverband - der einzige Fachverband im DBB, der sich ausschließlich für die Belange der älteren Menschen einsetzt - diese Kostendämpfungspauschale wieder auf und fordern die Abschaffung.

Natürlich steht hinter dieser Forderung auch der DBB NRW. „Hier ließe sich mit vergleichsweise geringen Mitteln eine Attraktivitätssteigerung erreichen“, begründet der DBB Landesvorsitzende Roland Staude den Einsatz. Dabei sei man schon hinsichtlich dieser geforderten Abschaffung auf einem guten Weg gewesen. Derzeit aber gestalten sich die Pläne als äußerst schwierig, da der NRW Finanzminister in einer Klausursitzung wohl verkündet hat, dass es aufgrund der Corona-Situation wohl keine Spielräume mehr im Haushaltsplan für diese Legislaturperiode geben wird. Der 25-Milliarden-Rettungsschirm für NRW belaste die zukünftigen Haushalte massiv. Nichts desto trotz bleibt der DBB am Ball, deshalb stehe man derzeitig auch mit den Fraktionen im Gespräch. Und es gibt etwas Licht am Ende des Tunnels: Die Opposition hat einen Änderungsantrag vom 19.11.2020 für Personalverstärkungsmittel auf den Weg gebracht. Dort wird explizit in der Begründung die Abschaffung der Kostendämpfungspauschale aufgeführt. Und es gibt noch mehr Rückenwind: Interessanterweise haben sich zwei Bundesländer, die finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet sind, auf den Weg gemacht und die Kostendämpfungspauschale abgeschafft. Nämlich in diesem Jahr Hamburg und davor Berlin! Roland Staude hat deshalb der Politik ins Buch geschrieben: „Entsprechend für unsere Beschäftigten tätig zu werden, würde Nordrhein-Westfalen wirklich gut zu Gesicht stehen!“ (www.brh-euskirchen.de)


 

Dashboard?

Herr Landrat, bitte schön, was ist Dashboard?

Offener Brief an den neuen Landrat Markus Ramers:

Guten Tag, Herr Landrat, Sie informieren über eine neue Homepage Ihrer Verwaltung und die heimische Presse berichtet in großen Überschriften „Neues über Dashboard“. Nun haben die Senioren im Kreis der Wahlberechtigten die Mehrheit, das ist keine Drohung, sondern ein Gewinn. Es ermutigt uns aber auch mit diesem offenen Brief Sie zu bitten, sich bei den Informationen nach Möglichkeit der deutschen Sprache zu bedienen. Damit wollen wir auch darauf aufmerksam machen, wie wichtig unsere deutsche Sprache nicht nur für die älteren Mitbürger ein Bindeglied unserer Gesellschaft ist. Oder ist gewollt, dass wir bald ohne Wörterbuch irgendwann keine Zeitung mehr lesen können? Unsere Bitte: Nehmen Sie bitte Rücksicht insbesondere auf die ältere Generationen und vermeiden Sie, soweit möglich, solche Wörter, die sich auch gut in Deutsch ausdrücken lassen.

Nichts für ungut, und Ihnen ein erfolgreiches Schaffen

Seniorenverband BRH

Hans Burggraf, Vorsitzender