Smartphone-Hilfe

Für Ältere ohne Smartphone“ gibt es Hilfe

(Euskirchen) „Das ist gut gemeint, aber viele ältere Menschen haben gar kein Smartphone, etliche bedienen sich immer noch ausschließlich des alten Telefons und wollen auch nichts Neues. Die Ängste vor dem Fortschritt sind dann spürbar,“ erhob der Seniorenverband BRH seine Stimme.  Vorausgegangen war, dass die Sparda Bank die gesamte Kundschaft mit der Aufforderung „Ihr Handeln ist gefragt“ in einer wichtigen Bankangelegenheit aufgerufen hatte, mit der Kamera des Smartphones einen QR-Code zu scannen. Der BRH wandte dagegen ein, dass das ein funktionierendes Smartphone, eine App und Internetkenntnisse voraussetze!

Tatsächlich aber sei es doch so, dass die zunehmende Digitalisierung, insbesondere die Einführung von QR-Codes und digitalen Zahlungsmethoden, viele ältere Menschen auch in unserer Region vor große Herausforderungen stelle. Sie gelten dann als digital „abgehängt“ und stehen vor Aufgaben, die sie nicht bewältigen können.

Die Sparda Bank reagierte durch Filialleiter Michael Hilscher schnell: Man könne den Unmut verstehen, aber leider sei die Sparda Bank auch an bestimmte Vorschriften gebunden, welche man nicht umgehen könne.

Rechtlich müsse man den Kunden diese neuen Informationen, ausgedruckt auf über 70 (!) Seiten zur Verfügung stellen, da hier unter anderem Informationen und Änderungen zum Thema Echtzeitüberweisungen, automatischem Empfängerabgleich etc. enthalten seien und dies zwingend von der EU Regulatorik vorgegeben sei.

Zusätzlich müsse man auch von den Kunden bestätigen lassen, dass die Informationen erhalten wurden und diesen zustimmt wurde. Bei über 600.000 Kunden der Sparda Bank könne man sich auch vorstellen, dass ein Versand z.B. in Papierform einen enormen Aufwand dargestellt und auch viele Ressourcen verbraucht hätte.

Schließlich bot die Bank an, in der Filiale nach Rat zu fragen. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ständen gerne zur Verfügung, um bei der Zustimmung zu helfen. Und in der Tat: Der BRH hat das getestet. Mit einer stattlichen Anzahl von Anfragen der Mitglieder ausgerüstet, trat man in der Filiale an und es wurde sofort geholfen. Für alle Anfragen bedurfte es für die Bank Mitarbeiter nur eines Klicks und die Problematik war vom Tisch. (www.brh-euskirchen.de)

 

Schönes Wiedersehen

Was für ein schönes Wiedersehen nach längerer Zeit!

 (Euskirchen) Was für ein schönes Wiedersehen nach längerer Zeit! Um die fünfzig ältere Menschen trafen sich auf Einladung des Seniorenverbandes BRH Euskirchen dort, wo sich sonst Reisende aus aller Welt treffen - im Welcome Parkhotel am Euskirchener Bahnhof. Es war deutlich zu spüren: Ein emotionaler Moment voller Freude und einvernehmlicher Herzlichkeit. „Gut, dass es wieder losgeht,“ machte die Runde nach einigen Monaten der Verbandsruhe und ohne bekannte Aktivitäten „Urlaub ohne Koffer“.

 

 Ein Kreis der BRH-Freunde hatte diese Treffen organisiert, bei Kaffee und schmackhaften Kuchen ging es auch um die Frage „Wie geht’s weiter?“ Es wurde dann nach einem regen Gedankenaustausch und der Teilung vieler schöner Erinnerungen zu einem deutlichen Appell des Treffens ältere Menschen: Der BRH - in dem das Ehrenamt fest verankert ist - muss weitermachen, er wird in Euskirchen benötigt!

 

Der Austausch mit den Mitgliedern war für den Kreisverband BRH insoweit eine große Bereicherung und das Welcome Hotel nicht ohne Grund für dieses Treffen gewählt. Das Haus feiert aktuell 20 Jahre Bestehen und der BRH war schon vor zwei Jahrzehnten am Eröffnungstag - damals noch Parkhotel - mit einer Mitgliederversammlung schon  dabei und bewies in allen folgenden Jahren eine gewisse Treue zu dieses angenehmen Rückzugsort, ganz besonders für ältere Menschen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Deshalb nutzte das Treffen der Älteren Menschen auch Sebastian Koerdt, General Manager im Welcome Parkhotel, (siehe Foto - Portrait) zu einer ganz besonderen Darstellung des Hauses, was damit auch zum Gelingen beitrug. Die wurde zu einer leidenschaftlichen und tiefgründigen Präsentation der Einrichtung. Gerade dieser Beitrag, der auch auf die Geschichte des 20-jährigen Hauses einging, hat die Veranstaltung maßgeblich bereichert und bei den älteren Menschen spürbar bleibenden Eindruck hinterlassen. Die teilnehmende Seniorenschaft zeigte enorm großes Interesse und erwies sich als sehr dankbar für die dargebotenen Einblicke. Das unterstrich dann auch die positive Resonanz der BRH-Veranstaltung.

 

 

 

 

 

 

 

Auf dem kroatischen Jakobsweg „Camino Croatia““

Der Euskirchener Gerd Weinand, Tourenleiter und Vorstand des Seniorenverband BRH Euskirchen, suchte als Pilger eine neue Herausforderung und fand sie auf dem kroatischen Jakobsweg „Camino Croatia“. Jetzt kann er von einer beeindruckenden Pilgerroute berichten.

Der Weg startete in Marina, nördlich von Split, und endete in Pirovac. Die Strecke beträgt ca. 130 km. „Wenn man sich nicht verläuft,“ schränkt der Berichterstatter augenzwinkernd ein. Entgegen der Beschreibung im Internet ist der Weg nämlich so gut wie nicht gekennzeichnet. Es gibt keine Herbergen, auf der gesamten Strecke traf Weinand keinen einzigen Pilger.

Bereits im 13. Jahrhundert machten sich Pilger im jetzigen Kroatien auf den Weg nach Santiago de Compostela. Aber erst 2022 wurde dieser Pilgerweg wieder "ins Leben gerufen". Die Wege sind sehr schwierig zu gehen, viel Geröll und unwegsames Gelände. „Aber da muss man durch, wenn man sich einmal dafür entschieden hat. Und aufgeben geht gar nicht,“ berichtet Weinand.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einmal habe er sich böse verlaufen und auch nichts mehr an Getränken vorrätig gehabt. Sein Glück: In einer einsamen Ortschaft wurde er dann von einer freundlichen Familie zum Essen und Trinken eingeladen. In Šibenik konnte er zudem zwei Tage in einem Franziskanerkloster bei Pater Josip Ivanović verbringen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Resümee des Pilgers berichtet vom guten nicht zu heißen Wetter in der ersten Jahreshälfte, von den freundlichen und hilfsbereiten Menschen. …..und alles sei sehr teuer geworden. Für eine Übernachtung müsse man als Pilger zwischen 50 und 70 € kalkulieren, selbst ein „Essen gehen“ sei inzwischen teurer als Zuhause. Belohnt werde man aber mit einem wunderschönen Land mit traumhaften Stränden.

 

Begonnen hatte für Weinand alles mit einer ersten Pilgerreise 2009, es ging auf dem Camino Francés, dem klassischen Jakobsweg von den Pyrenäen nach Santiago de Compostela. Danach packte ihn dann das Pilgerfieber erst recht. So war er in den Jahren darauf auf dem Franziskusweg in Italien, auf dem Olavsweg in Norwegen, auf dem Ignatius von Loyolaweg in Spanien, dem St. Patrick`s Weg in Irland, dem West Highland Way in Schottland, dem ökumenischen Pilgerweg auf der Via Regia, der königlichen Straße und zuletzt auf der Via Baltica durch Estland, Lettland und Litauen. Der BRH ist stolz auf sein Mitglied: „Da darf man getrost für unsere Region von einem Rekord-Pilger sprechen!“ Und es soll ja auch noch lange nicht Schluss sein. Pläne liegen zu Hause bei Weinands in der Schublade. (www.brh-euskirchen.de)

 

Touren-Begleiterinnen und -begleiter gesucht

Ein freundliches Hallo in die große BRH-Familie,

und ein Anliegen der besonderen Art!

Suchen Sie eine neue kleine Herausforderung in einem überaus interessanten Aufgabenfeld?

Dann haben wir ein Angebot für Sie:

Der Seniorenverband BRH sucht nämlich für seine Tagestouren „Urlaub ohne Koffer“ Touren-Begleiterinnen und -begleiter.

Ist das Interesse geweckt? Dann suchen wir genau Sie!

Das Angebot richtet sich an jene, die gerne auch einmal unterwegs sind, sich mit unserer Region, in der sie leben, gerne auch auseinandersetzen.

Ist es so, dann ist man auch für die Aufgabe einer(s) Reiseführerin/Reiseführers gut geeignet.

Eine schulische oder berufliche Vorbildung ist nicht erforderlich ist. Es müssen keine Ausflüge und Besichtigungen organisiert werden, es sollen z.B. keine Stadtführungen übernommen werden.

Zu den Aufgaben eines BRH-Tourenbegleiters gehört im Wesentlichen, dass bei den BRH-Veranstaltungen die Planungen so gut wie möglich eingehalten werden. Es sollte auch Hilfe angeboten werden, wenn Teilnehmer diese auf einer Tour benötigen, spontan Fragen stellen.

Dafür aber trifft man dann auch auf Menschen, die einem unmittelbar dankbar sind. Auch wird man selbst belohnt mit einem echten Raus aus dem grauen Alltag.

Es ist also auch eine Aufgabe, die beglückend und bereichernd ist. Geht es also im Wesentlichen um eine „Arbeit“, die in der Regel dort stattfindet, wo die Welt schön und interessant ist.

Für die Ausübung des Reisebegleiter-Jobs gibt es auch keine Altersgrenze!

Für die Leistung am Tourtag gibt es eine kleine Aufwandsentschädigung, zudem ist die Teilnahme an der Tour selbst kostenlos.

Wenn wir nun Interesse geweckt haben, freuen wir uns auf eine Nachricht von Ihnen. Wir werden Sie dann zur nächsten öffentlichen Vorstandssitzung einladen und weitere Informationen zur Tätigkeit und zu den Konditionen mit Ihnen ansprechen.