Info zu Corona-Schutzimpfung

Information der Kreisverwaltung

Im Anhang eine aktuelle Information der Kreisverwaltung vom 02.07. zu Corona weiter. Wir bitten Sie, diese in Ihrem Wirkungskreis weiterzugeben, über eine Verbreitung in Ihrem Veranwortungsbereich würden wir uns freuen.

Hier der 16. Impf-Newsletter 02.07.2021

Informationsbesuch

Zur Information klopfte Bürgermeister Sacha Reichelt beim Seniorenverband BRH an

Euskirchen. Ein interessantes und informatives Gespräch führte Euskirchens neuer Bürgermeister Sacha Reichelt mit dem Vorstand des Seniorenverband BRH Euskirchen über die ehrenamtliche Arbeit des Verbandes. Fast drei Stunden Zeit nahm sich Euskirchens 1. Bürger, um die Bemühungen des Schutzwalls gegen alle Versuche, die Generation der älteren Menschen zu benachteiligen, kennenzulernen.

Der BRH-Vorstand führte mit einer kurzen Präsentation seiner Bemühungen durch die vielfältigen Aktivitäten des Verbandes, erwähnte insbesondere den ehrenamtlichen Einsatz. So hörte Bürgermeister Reichelt nicht nur etwas über die gelungenen Aktivitäten „Urlaub ohne Koffer“, die regelmäßig ältere Menschen in großer Zahl zusammenbringt, sondern erfuhr auch etwas über das vom BRH für ältere Menschen eingerichteten Sorgentelefon, das BRH-Bildungswerk und die verschiedenen Aktionen, wie die Aufrufe an die Älteren „Mischen Sie sich ein!“.

Sacha Reichelt hatte auch bei dem Gesprächsaustausch ein offenes Ohr für Sorgen und Wünsche der Ehrenamtler im BRH. Da war zum Beispiel der Hinweis zu geplanten Verkehrsberuhigungen im Stadtbereich, zum Beispiel notwendiger Kreisel an dem Gefahrenschwerpunkt Ecke Münstereifeler Straße/Billiger Straße und die Bekanntgabe des Umfrageergebnisses bei älteren Menschen mit dem Ergebnis: „Der privateigene PKW ist für den Einkauf das beliebteste Fahrzeug!“ Zudem die Ansage zur Sorge um das Funkloch im Wandergebiet um die Steinbach Talsperre und die Bitte, die Fahrkarte für den innerstädtischen Busverkehr „Sechzig plus“ nicht auf 12 Monate, sondern auch für eine  monatliche Nutzung einzurichten. Der BRH konnte dazu berichten, dass viele ältere Menschen ihr Fahrzeug im Winter stehen lassen, die „Sechzig plus“ dann aber nicht kostengünstig nutzen können, weil nur jährlich eingerichtet. Die Anregungen sollen nun aktuell in der Verwaltung geprüft werden.

Es gab auch Lob für den Bürgermeister. Zum Beispiel zur Art und Weise, wie die Stadt unter Beteiligung der Bürgermeinung es unternimmt, die Bahnhofstraße wieder zur wichtigen beruhigten Einkaufsmeile umzufunktionieren. Im Übrigen ging aus dem Gespräch auch die Anregung hervor, ob man die beliebte und eingestellte BRH-Reihe „Talk im Annaturm“ wieder aktivieren sollte. Betont wurde zudem die gute Zusammenarbeit und Kommunikation mit Dienststellen der Verwaltung.

Der in einer entspannten und fast fröhlichen Atmosphäre stattfindende informative Austausch war für den BRH Vorstand ein positives Signal für eine zukünftige gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem neuen Bürgermeister. Es wurde zudem mit der Zustimmung des Bürgermeisters vereinbart, Themen des Seniorenverbandes in weiteren Gesprächen zu verfolgen und zu vertiefen.

Für sich etwas Gutes tun

in Bewegung bleiben!

(Euskirchen) Möglichst ein langes, gesundes und unbeschwertes Leben führen – das wünschen wir uns alle. Gene, Ernährung, Bewegung, Entspannung und Schlaf bilden dabei wichtige Säulen, die die Gesundheit positiv beeinflussen können. Wer sich also etwas Gutes tun will, sollte ihnen besondere Beachtung schenken.

Für Senioren gilt dabei auch im Alter: Wer sich viel bewegt, fördert maßgeblich seine Gesundheit. Selbst leichter Sport stärkt die Abwehrkräfte, baut Stress ab und beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes vor. So muss man nicht direkt zum Leistungssportler werden. Fachleute raten den Senioren: Schon ein kurzer Spaziergang täglich reicht aus, um die Lebenserwartung erheblich zu erhöhen.

Kein Wunder also, wenn der Seniorenverband BRH Euskirchen mit ins Horn stößt und die älteren Menschen auffordert, in Bewegung zu bleiben. Eine Studie macht das auch deutlich: Wer täglich mehr als neun Stunden im Sitzen verbringt, erhöht sein Risiko, frühzeitig zu sterben. Deshalb die BRH-Tipps für den Alltag: Schwimmen oder Radfahren als der ideale Start für Anfänger. Zudem sorgt Spazierengehen in der Natur nicht nur für ausreichend Bewegung, sondern versorgt den Körper auch mit frischer Luft. Härter wird es da schon, wenn man empfiehlt: Statt dem Aufzug lieber die Treppe nehmen! In einer Gemeinschaft geht dann alles besser, deshalb der Tipp: Gleichgesinnte suchen, in einer Gruppe machen sportliche Aktivitäten gleich viel mehr Spaß. Es gibt viele weitere Möglichkeiten für Senioren, sich körperlich zu betätigen. Wichtig beim Auswählen ist, die Sportart sollte gesund halten und Freude bereiten.

Der Seniorenverband hat sich einmal bei den Mitgliedern umgehört und auf die Frage „was macht ihr sportlich?“ interessante Antworten gehört. Hier nachfolgend eine kleine Auswahl. Mitglied Karin O. rät, in jedem Alter täglich Bewegung in den Alltag zu integrieren. Sie walkt seit 16 Jahren mit drei Frauen aus dem Nachbarort, auch in der Corona Zeit. „Wir laufen durch den Wald, die frische Luft und das Vogelgezwitscher macht die Seele frei. Die Gelenke freuen sich, es mildert die Arthrose und außerdem kommt die Unterhaltung nicht zu kurz!“

Mitglied Georg S. fährt jeden Tag ca. ein bis zwei Stunden mit dem Fahrrad durch die umliegenden Felder und genießt den Wandel der Jahreszeiten. „Auch, wenn ich jedes Jahr wieder darüber überrascht bin, dass ich Weizen Gerste und Roggen nicht unterscheiden kann!“ Zusätzlich aber könne er wunderbar abschalten, sich nicht über die aktuellen politischen Beschlüsse ärgern, sondern seine eigene Achtsamkeit zu den wichtigen Themen aufrechterhalten. Nicht um sich unbedingt sportlich fit zu halten, sondern um ausreichend etwas für seine körperliche Leistungsfähigkeit zu tun, sei der Antrieb.

„Früher ging ich gerne joggen, dadurch bekam ich den Kopf frei vom Alltagsstress“, erinnert sich Mitglied Gerhard W. Sein persönliches Highlight war sogar seine Teilnahme am Köln Marathon im Jahr 2000. Nach einer Hüft OP fiel das aber weg, stattdessen fährt er nun täglich eine Stunde mit dem Rad. „Mit  Muskelkraft ohne elektrische Unterstützung. Das tut meinem Körper und meiner Seele gut.“ Und dann berichtet er noch stolz, dass er im letzten Monat noch mit Enkel Marli (5) bis nach Köln (Anm.: Strecke von 45 km) gefahren sei. Und liefert zum Beweis auch ein Foto dazu.

 

Mit Fahrradfahren ohne Elektomotor hält sich das 73-jährige BRH Mitglied fit, jetzt spornt ihn auch schon der 5-jährige Marli als Mitfahrer an. Beide erreichten nach  einer Strecke von 45 km den Kölner Dom.

 

Einen Tipp zum Thema liefert uns Mitglied Dr. Volkhard R. Gerade während der Corona-Zeit hätten die Über-80-Jährigen die morgendlichen Tele-Gym-Sendungen vom Bayrischen Fernsehen (https://www.fernsehserien.de/tele-gym/sendetermine) sehr geholfen. Auch als Sturzprophylaxe, den Rücken schmerzfrei zu halten und die Beweglichkeit zu erhalten. „Wir Älteren müssen ja keine Sportabzeichen mehr erringen. Aber wer stürzt, über Rückenschmerzen klagt, beim Rückwärtsfahren den Kopf nicht mehr weit genug ohne Schmerz drehen kann und nicht zumindest einen Teil der Tele-Gym-Übungen regelmäßig mitgemacht hat, ist selber schuld.“ Wer als Älterer den aktiven Sport nicht übertreibe, dem bringe er viel. (www.brh-euskirchen.de)

 

Urlaub ohne Koffer

Et jet aat widder los!
Seniorenverband BRH Euskirchen will mit seinen Touren durchstarten

(Euskirchen) „Jetzt wird es Zeit, wieder ans Bewegen zu denken!“ Mit diesen Worten hat der Seniorenverband BRH seinen Mitgliedern das Ende einer lang empfundenen Wartezeit angekündigt. Nach gut einem Jahr Zwangspause denkt man wieder daran, ersten Aktionen „Urlaub ohne Koffer“ durchführen zu können. Der BRH gehört zu den Gemeinschaften, deren Vereinsleben von keiner Seite finanziert wird und in dem sich ausschließlich Ehrenamtler engagieren. Deshalb ist erstaunlich, dass der BRH seit Jahren mit großem ehrenamtlichem Engagement immer wieder ältere Menschen zusammenbringt.

Gestartet wird mit zwei Bonn-Touren auf „Beethovens Spuren“. Am Dienstag, 20. Juli, geht es  – wie im Vorjahr schon versprochen – mit Bonns Stadtführer Heinz Hönig zum 251. Geburtstag des großen Bonner  Musikgenies auf einen Beethoven Rundgang, der mit Hilfe der Zahnradbahn bis zur Drachenburg führt.  Weil mit großem Interesse gerechnet wird, soll die Tour gleich am Donnerstag, 22. Juli,  wiederholt werden, Tourleiterin ist Karin Olschewski.    

Ein Blick nach vorne: Am Mittwoch, 8. September, hat der Seniorenverband BRH das komplette Kölner Hänneschen-Theater belegt. Gleichwohl wird auch hier wegen des erwarteten Interesses schon eine Wiederholung eingeplant.

Kreisverwaltung zur Corona-Schutzimpfung

Über 100.000 Impfungen im Kreis Euskirchen

Es geht voran! Bereits 100.592 Impfungen wurden bei uns im Kreis durchgeführt, davon fast 75.000 im Impfzentrum Marmagen und über die mobilen Teams. Auch die Hausärzt*innen beteiligen sich seit einigen Wochen fleißig mit an der Impfkampagne mit bisher rund 25.000 Impfungen. Etwa 40 Prozent der Bürger*innen haben eine Erstimpfung erhalten, 12 Prozent bereits die Zweitimpfung.

Aufhebung der Impfpriorisierung

Ab dem 7.Juni soll die Impfpriorisierung aufgehoben werden. Das heißt ab dann kann sich jeder einen Impftermin buchen. Derzeit erfolgt die Terminvergabe ausschließlich über die Kassenärztliche Vereinigung, telefonisch unter der 0800 116 117 01 oder online über das Portal www.116117.de. Seitdem vom Land weitere Gruppen frei gegeben wurden, sind die Termine derzeit schnell belegt. Die Details zur weiteren Terminbuchung ab Juni stehen noch nicht fest. Die Aufhebung der Priorisierung bedeutet leider nicht, dass alle Impfwilligen auch direkt ein Impfangebot erhalten werden.Es ist fraglich, ob unser Regionales Impfzentrum Anfang Juni zusätzliche Impfstoffmengen vom Land erhalten wird. Aufgrund der zunehmenden Zahl an Zweitimpfungenwären dann die Anmeldemöglichkeiten zur Erstimpfung begrenzt. Außerdem können ab dem 7. Juni ebenfalls Betriebsärzt*innen Impfungen der Belegschaft vornehmen. Bereits jetzt impfen neben den Hausärzten*innen auch diverse Fachärzte.

Bundesnotbremse seit heute aufgehoben

Der Kreis Euskirchen liegt jetzt stabil unter einer Inzidenz von 100, und damit wurde die Bundesnotbremse wieder außer Kraft gesetzt. Ab heute gilt wieder die Coronaschutzverordnung NRW. Eine Übersicht darüber, was wieder erlaubt ist und was nicht, finden Sie in unserer Übersicht im Anhang. Dort ist auch erläutert was wieder möglich ist, sollten wir 5 Tage unter einen Wert von 50 liegen.

Die 3 Gs - Geimpft, Genesen, Getestet

Ab sofort sind Schnelltests (keine Selbsttests) 48 Stunden gültig. Keinen negativen Schnelltest vorweisen müssen Bürger, die bereits zweifach geimpft sind. Achtung: Die zweite Impfung muss dafür zwei Wochen zurückliegen. Auch Genesene können zum Beispiel ohne Test in einem Geschäft einkaufen, wenn ihre Erkrankung mindestens 28 Tage her ist und maximal 6 Monate. Wenn ein Genesener zusätzlich eine Impfung erhalten hat und diese liegt zwei Wochen zurück, ist er auch von der Testpflicht befreit. Diese Personen gelten auch nicht als Kontaktperson. Bis eine bundeseinheitliche Regelung vorliegt gelten folgende Nachweise: Impfpass oder Auszug aus dem Impfausweis, eine Bescheinigung über die Impfung, der Nachweis über den positiven PCR-Test oder die Quarantäneverfügung mit dem ausdrücklichen Hinweis zu einem positiven PCR-Test. Sollte diese nicht mehr vorliegen, wenden Sie sich bitte an das jeweilige Ordnungsamt Ihrer Kommune. Antikörpertests gelten übrigens nicht als Nachweis.

Schulbetrieb ab dem 31.Mai

In Kreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Inzidenz von unter 100 kehren alle Schulen aller Schulformen in NRW zu einem durchgängigen und angepassten Präsenzunterricht zurück. Die bestehenden strikten Hygienevorgaben (insbesondere Masken-und Testpflicht) gelten weiter. Für die Unterrichtstage nach Pfingsten, also vom 26. bis 28. Mai 2021, gelten weiterhin die Regelungen der Coronabetreuungsverordnung. Aufgrund eines Wiederanstiegs der 7-Tages-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Werktagen über 100 (oder gar über 165) kann eine erneute Rückkehr in den Wechsel- (oder gar Distanz-) Unterricht nicht gänzlich ausgeschlossen werden.

 

Gut beraten im hohen Alter

(Euskirchen) Weil die Nachrichten über sogenannte „Enkeltricks“ nicht verstummen wollen, hat der Seniorenverband BRH ein Gespräch mit der Sparda Bank Euskirchen gesucht, um bestehende mögliche Sicherheitsmängel bei der Beschaffung von Bargeld auszuloten. Zum Beispiel mit einem sogenannten Enkeltrick, bei dem sich Telefonbetrüger bei älteren Menschen als Enkel ausgegeben und oft erfolgreich versuchen, den Angerufenen um mehrere Tausend Euro zu erleichtern. Die Polizei warnt regelmäßig vor diesem Trickbetrug, Erfolge wollen sich aber nicht so richtig einstellen.

Auch der Seniorenverband gibt seinen Mitgliedern in schöner Regelmäßigkeit Warnhinweise und setzte nun auf eine neue Art der Zusammenarbeit mit dem Geldinstitut, das für die Übergabe der Geldsummen eine wichtige Rolle spielt. Die Sparda Bank hat dies – wie Filialleiter Ralf Klinkhammer das in der Gesprächsrunde bestätigte – auch erkannt und einige wesentliche Maßnahmen ergriffen. So sind die Mitarbeiter geschult und bei größeren Geldbewegungen von älteren Menschen zur Achtsamkeit aufgerufen. „Sie versuchen bei Auffälligkeiten im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu erkennen, welcher Anlass zu der hohen und ungewöhnlichen Geldbewegung steckt“, versichert Klinkhammer. Man wisse, dass sich solche Betrüger gezielt ältere Menschen aussuchen. Auch die Polizei begleitet diese Bemühungen durch Sicherheitsberater und informiert mit Sicherheitsbroschüren und Flyer als Warnkarten. So hält Klinkhammer - wohl wie alle Geldinstitute - für interessierte Senioren eine Informationsschrift der Polizei zum Thema "Gut beraten im hohen Alter", die auch darstellt, wie man sich im Alter vor vielen Gefahren schützen kann, bereit. Es ist einfach so, dass es viele Bereiche und Situationen gibt, in denen ältere Menschen Risiken ausgesetzt sind. "Und zwar dort, wo man so etwas gar nicht erwartet", ergänzt der Seniorenverband BRH aufgrund vorliegender Schadensmeldungen seiner Mitglieder.

Beide Gesprächspartner in der BRH-Runde kamen überein, im Interesse der älteren Menschen die Maßnahmen bei Verdacht auf Manipulation zu verstärken und umgehend die Polizei zu verständigen. Der BRH will zudem die Ausgaben seine Warnhinweise häufiger an die Mitglieder weitergeben und eine Zusammenarbeit mit der Presse verstärken. Dazu gehört auch ein ständiger Aufruf an Betroffene, die Polizei über 110 anzusprechen, auch wenn man nicht auf den Trick reingefallen ist. Zudem wurde vereinbart, das Thema in weiteren Gesprächsrunden mit der Sparda Bank - möglicherweise nach Corona auch in Versammlungen - zu verfolgen und zu vertiefen.
(www.brh-euskirchen.de)

Medizin gegen Einsamkeit

 

 

BRH - Medizin gegen Einsamkeit: Eine Seniorin hilft mit einem Tip

(Euskirchen) Während der lang andauernden Corona-Pandemie kann bei vielen älteren Menschen das Gefühl der Einsamkeit zunehmen, zumal die persönlichen Kontakte ständig reduziert werden. Da gibt es gute Ratschläge, zum Beispiel Corona als die perfekte Gelegenheit für ein neues Hobby oder um Dinge auszuprobieren, die man schon immer einmal ausprobieren wollte. Aus der Reihe der vielen Vorschläge, die uns eingereicht wurden, sticht eine Geschichte heraus, weil sie so munter daherkommt.

Da regt eine Seniorin, die ihren Namen nicht genannt wissen möchte, an, sich doch einmal einem ganz besonderen Geschöpf, dem Hund, zuzuwenden. Und empfiehlt, wann immer es die Lebenslage und die strenge Beachtung des Tierschutzes ermöglicht, einen vierbeinigen Freund Teil der Familie werden zu lassen. Es sei ein besonderes Glück, ein Leben mit solch einem fantastischen Gefährten zu teilen.

Sehr gut überlegt, vorbereitet und ausgestattet mit den Möglichkeiten - solch eine Freundschaft einzugehen - sollte man es auch im Seniorenalter versuchen und erfahren und miterleben: Der Vierbeiner beobachtet, prägt sich ein, erinnert sich, präsentiert stets eine Mischung aus Intelligenz und Erfahrung und ist (fast) immer freundlich. Es lohnt sich dann, sich auf den besten aller Freunde einzulassen, ihn zu verstehen und ihm auch zu helfen, in unserer schwierigen (Menschen)Welt zurechtzukommen.

Und wenn man sich dann nach aller Vorsicht und eingehender Prüfung der Möglichkeiten, die das eigene Zuhause und die eigene Gesundheit bieten, für einen vierbeinigen Freund entschieden hat, dann gibt es solch einen schönen Alltag, aus dem unsere Seniorin berichtet.

Aus ihr sprudelt es förmlich mit Lebensfreude heraus: „Langeweile habe ich nicht unbedingt, ich erzähl’ aber einfach gerne von unserer neuen Mitbewohnerin.“ Maja mache sich gut, sei aber voll in der Pubertät. Wie bei Menschen auch, sei offensichtlich das Gehirn wegen Umbau geschlossen – sie mache also jede Menge Unfug! Das, was der Hausherr einst sich unbedingt von einem Hund gewünscht hatte, „verfluche“ er inzwischen.

 

Er wollte einen Hund, der ins Wasser geht und gut apportiert. Da es im eigenen Garten Teiche gebe, würde Maja aber da ständig drinsitzen. „Leider“, beklagt unsere Seniorin augenzwinkernd: „… klaut sie dann auch alle Wasserpflanzen und zerpflückt sie.“ Das fänden dann Herrchen und Frauchen immer wieder nicht so lustig, böse sein oder gar knurren könne man nicht …

Unsere Seniorin, die selber schon seit Jahren im Tierschutz arbeitet, weist allerdings auch auf einen coronabedingten Missstand im Welpenhandel hin. Die Preise für Welpen sind extrem in die Höhe geschnellt, der illegale Handel boomt – zum Leidwesen der unter schlimmsten Bedingungen gehaltenen Hunde!

Man solle sich vor der Anschaffung gut überlegen, ob man dem Tier bis an sein Lebensende ein schönes Zuhause bieten kann und will. Welpen und Junghunde sind sehr arbeitsintensiv und für die ältere Generation nicht empfehlenswert. Allerdings warten in ausländischen Tierheimen viele alte Hunde, die verhältnismäßig pflegeleicht und dankbar sind, wenn sie noch ein wenig Liebe erfahren dürfen!

Es gibt viele gute Tierschutzorganisationen, die solche Hunde gerne und mit Herzblut vermitteln! Übrigens: Die in unserem Beitrag erwähnte „neue Hündin Maja“ kommt zwar aus Deutschland, wurde aber ursprünglich wegen Corona angeschafft und dann wegen Überforderung wieder abgegeben, nachdem Ordnungsamt und Veterinäramt mehrfach vor Ort waren. Dies ist derzeit leider kein Einzelfall in Deutschland ...(www.brh-euskirchen.de)

zum Foto: Maya - ein vierbeiniger Freund Teil der Senioren-Familie - gehört in unserem BRH-Beitrag die Hauptrolle.

Doppelbesteuerung der Renten - Fortsetzung

„Doppelbesteuerung bei Renten verhindern“ - zu Beratungen an den Finanzausschuss überwiesen

 (Euskirchen/Berlin) Der Bundestag hat in dieser Woche über einen Antrag der FDP-Fraktion zum Thema „Doppelbesteuerung bei Renten verhindern“ debattiert und den Antrag dann nach halbstündiger Aussprache zur weiteren Beratung an den Finanzausschuss überwiesen. Derzeit sind zwei Verfahren beim Bundesfinanzhof (BFH) zur Doppelbesteuerung von Altersrenten anhängig. Es ist damit zu rechnen, dass Entscheidungen endlich anstehen. Die Mehrheit der Politik vertrat jetzt in der Debatte die Auffassung, dass es keinen Sinn macht, vor Klärung der grundlegenden Fragen beim BFH aktiv zu werden. Man werde dann aus dem Urteil Schlüsse ziehen und die erforderlichen Schritte unternehmen.

Nach Ansicht vieler Experten führt die geltende Regelung der Besteuerung der gesetzlichen Renten über viele Jahre zu einer Doppelbesteuerung. (Anm.: Der Seniorenverband BRH berichtete.) Die Besteuerung von Renten weist auch nach Ansicht der Liberalen erhebliche Defizite auf und sollte im Sinne einer transparenten, verfassungsgemäßen und zukunftsfesten Ausgestaltung modernisiert werden. Vor diesem Hintergrund  dringen die Antragsteller darauf, umgehend notwendige Gesetzesanpassungen vorzunehmen.

Die ausführlichen weiteren Beratungen werden nun im Finanzausschuss geführt. Die FDP will nicht zurückstecken, „Nicht aufgeben“ bedeute für sie, dass man auch in Zukunft Transparenz und verständliche Berechnungsmodell fordere „damit die Rentnerinnen und Rentner zum einen wissen, welche steuerlichen Belastungen auf sie zukommen und damit sie keiner Doppelbesteuerung unterliegen!“ Der Seniorenverband BRH NRW hat die Erfolgsaussichten hinterfragt, die Antwort: „Die Geschwindigkeit möglicher Änderungen sind sicherlich eng an das erwartete Urteil des Bundesfinanzhofes geknüpft. Wenn hier eine Doppelbesteuerung bekundet wird, wird die GroKo das Thema nicht weiter aussitzen können.“ Fällt der Bundesfinanzhof ein anderes Urteil, wird es wohl darauf hinauslaufen, dass die Rentner wieder einmal gefordert sind. Denn es wird dann heißen, dass möglichst viele konkrete Beispiele von betroffenen Rentnern gefunden werden, bei denen nachweislich zu hohe Steuern eingezogen wurden. Mit ausreichend Daten und Belegen – so hoffen dann die Experten - kann dann die Politik nicht mehr anders, als aktiv zu werden. (www.brh-euskirchen.de)

Doppelbesteuerung der Renten

Aktuelle Fernsehübertragung zum Dauerbrenner:
Doppelbesteuerung der Renten

(NRW) Das BRH-Mitglied Robert Klütsch hat auf die aktuelle Medienberichterstattungen aufmerksam gemacht, der Seniorenverband BRH greift diesen Hinweis mit einer aktuellen Darstellung aus seiner Sicht auf und berichtet über einen aktuellen Fernsehtermin.

„Doppelbesteuerung bei der Rente“, das ist für den Seniorenverband BRH zunächst eine Bundesangelegenheit, aber auch gleichzeitig ein “alter Hut“. Nach unseren Unterlagen hatten wir 2015 zuletzt gefordert: „Schluss mit der Doppelbesteuerung!“ Blicken wir zurück, dann stellte sich die Frage, ob Rentner also zweimal zur Kasse gebeten werden können, bereits seit 2005 (!). Nach diesen Informationen sollen auch mehr als eine halbe Million Menschen bereits gegen diese Doppelbesteuerung geklagt haben.

Diese sogenannte Doppelsteuerung stellt für viele Rentner in der Tat ein Ärgernis dar. Fachleute haben errechnet: Je nach individueller Situation entgehen den Betroffenen mehrere tausend Euro, die das Finanzamt offensichtlich zu Unrecht kassiert. Der Fiskus erhebt Steuern, obwohl der Steuerzahler die Beiträge zur Rente aus seinem versteuerten Einkommen gezahlt hat.

Dabei hatte das Bundesverfassungsgericht der Regierung für die Reform von 2005 (!) schon die klare Vorgabe gegeben, „dass eine doppelte Besteuerung vermieden wird“. Jeder Rentner müsse wenigstens so viel an Rente steuerfrei erhalten, wie er vorher an Rentenbeiträgen steuerpflichtig eingezahlt habe. Klärung - so heißt es seit dieser Zeit schon - könnte der Bundesfinanzhof schaffen.

Der in München ansässige Bundesfinanzhof (BFH) wollte bereits mehrmals eine Entscheidung treffen, aber es kam nicht dazu: Eine Entscheidung wurde immer aufgeschoben. Nun soll es nach aktuellen Verlautbarungen im zweiten Quartal 2021 - vielleicht auch noch früher - so weit sein. Mit dem Urteil erhoffen sich alle Betreiber eine grundlegende Reform der gerechten  Besteuerung der Renten.

Deshalb liegt das Thema auch heute aktuell überall und so „lautstark“ auf dem Tisch. Der Euskirchener Bundestagsabgeordneter Markus Herbrand (FDP) ist ein führender Befürworter einer möglichen Änderung zugunsten der Steuerzahler. Man hört auch, dass die Bundes FDP damit sogar Wahlkampf machen möchte. Wir vom BRH haben den DBB Berlin aufgefordert, sich mit einer sachlichen Darstellung in den Medien-Rummel einzuschalten.

Vom Bundesfinanzhof wird nun also ein wegweisendes Urteil zur Doppelbesteuerung der Renten erwartet, die Chancen auf eine verbraucherfreundliche Rechtsprechung stehen offensichtlich nicht schlecht. Fazit: 2021 könnte - bei allen unterschiedlichen Auffassungen zur Berechnung der steuerfreien Rente - ein sehr wichtiges Jahr für die betroffenen Steuerzahler werden. Nur am Rande: Wir möchten nicht unerwähnt lassen, dass nach unserer Auffassung auch eine Doppelbesteuerung vorliegt, wenn man den älteren Menschen die einst erzielbaren Zinsen – erreicht durch versteuertes Angespartes – noch einmal besteuert hat.

Und ein wichtiger Termin: Die Debatte zur Doppelbesteuerung läuft am Freitag, 5. März, gegen 14.00 Uhr auf www.bundestag.de. Die fachlichen Diskussionen zur Doppelbesteuerung folgen dann in den zuständigen Fachausschüssen in den folgenden Wochen. Der Seniorenverband BRH NRW wird das Thema weiter verfolgen. (www.brh-euskirchen.de)

Im Notfall versichert

Menschen, die einer Person im Notfall "Erste Hilfe" leisten und dabei selbst zu Schaden kommen, sind gesetzlich versichert

27.02.2021

(Euskirchen) Nur wenige Menschen wissen von einem Schutz: Im Notfall versichert. Menschen, die einer Person im Notfall "Erste Hilfe" leisten und dabei selbst zu Schaden kommen, sind gesetzlich unfallversichert. Von körperlichen Verletzungen über die "kaputte Hose" – Wer anderen Menschen in Gefahrensituationen vor Schäden bewahren will und dabei selbst zu Schaden kommt, ist abgesichert. Der Seniorenverband BRH empfiehlt: Ersatzansprüche nicht nur beim Verletzten, sondern auch direkt beim zuständigen gesetzlichen Unfallversicherungsträger geltend machen.

Ralf Schirp von der Unfallkasse NRW, Versicherte Rheinland, bestätigt auf Anfrage des BRH: "Die Unfallkasse NRW schützt u.a. auch Personen, die sich im Interesse der Allgemeinheit besonders einsetzen, z.B. Hilfeleistende. Dieser Versicherungsschutz besteht nach § 13 a Sozialgesetzbuch (SGB VII)." Die Hilfeleistenden sind über die Unfallkasse NRW gesetzlich unfallversichert, wenn diese unabhängig von ihrem Wohnsitz in NRW bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not Hilfe leisten oder einen anderen aus erheblicher gegenwärtiger Gefahr für seine Gesundheit retten oder zu retten versuchen. Beispiele sind etwa Vorgänge bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn, bei einer Gewalttat/Anschlag/Attentat, bei einer Brandkatastrophe oder bei einer Überschwemmung.

Unter Umständen stehen bei den Hilfeleistenden auch Sachschäden unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung, wenn diese infolge der Handlung eingetreten sind und soweit kein anderweitiger öffentlich-rechtlicher Anspruch besteht. Die Meldung eines Sachschadens erfolgt in der Regel über die Sachschadenanzeige (https://www.unfallkasse-nrw.de/service/formulare/sachschadenanzeigen.html).

Hilfeleistende, die verletzt sind und/oder psychologische Unterstützung benötigen, können sich bei der Unfallkasse NRW in vielfältiger Form melden. Entweder nehmen Betroffene telefonisch oder schriftlich Kontakt mit der Unfallkasse NRW auf. Schirp im Gespräch mit dem BRH weiter: „Bei telefonischer Kontaktaufnahme erfolgt auch stets eine Beratung über die Leistungen der Unfallkasse NRW und die weitere Vorgehensweise.“

Die schriftlichen Meldungen sind nicht an eine Form gebunden. Sie können in freier Formulierung erfolgen, oder die Betroffenen füllen eine Unfallanzeige aus, die auf den Hilfeleistungsvorgang und nicht auf den normalen Beruf anzuwenden ist. Die Anschrift lautet. Unfallkasse NRW, Postfach 12 05 30, 40605 Düsseldorf. Die allgemeine E-Mail-Adresse lautet: . (www.brh-euskirchen.de)