Neue PR-Referentin

Stabübergabe beim Forum Ehrenamt - feder e.V.

In unserer heutigen Zeit spielt der PR-Bereich, speziell  Social-Media eine immer größere Rolle. Dies betrifft nicht nur die freie Wirtschaft sondern auch im vorliegenden Fall den Bereich Ehrenamt.

Feder e.V. vertritt das Ehrenamt in seiner reinsten Form ohne materielle Vergütung. Belohnung ist Erfüllung, innere Zufriedenheit, ein dankbares  Strahlen und Lächeln  u.v.m.

Eine junge Dame, Annike Dienst, (siehe Foto) hat sich als Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit dieser Aufgabe bei feder angenommen. Das neue Themenfeld und die Herausforderungen für feder in der Corona-Zeit und danach waren ausschlaggebend für ihre Entscheidung. Mit ihrer wichtigen und verantwortungsvollen Aufgabe wird sie der Arbeit von feder in Vermittlung von Ehrenamt und den Projekten Seniorenpaten, Taschengeldbörse und Kulturbühne wichtige Impulse geben können. Sie und das gesamte feder-Team gehen dabei davon aus, dass die Arbeit in Kürze wieder in vollem Umfang aufgenommen werden kann.

Kontakt zu Frau Dienst können Sie aufnehmen unter 

    oder Handy  0175 4696120.

www.forum-ehrenamt-eu.de

GenoEifel in Euskirchen

GenoEifel hilft jetzt auch in Euskirchen

Büro in den Räumlichkeiten des Diakonischen Werkes an der Kaplan-Kellermann-Straße eröffnet – Sprechzeiten dienstags von 10 bis 12 Uhr und nach Termin

Euskirchen – Die Generationengenossenschaft GenoEifel eG hat die letzte Lücke im Kreis Euskirchen geschlossen und ein Büro in der Kreisstadt eröffnet. „Für uns ist das ein besonderer Tag“, äußerte sich ein erfreuter Bürgermeister Sacha Reichelt. Es sei an der Zeit gewesen, dass die GenoEifel auch nach Euskirchen komme. Reichelt versprach der Genossenschaft die größtmögliche Unterstützung der Stadt, auch indem er und die Seniorenbeauftragte Barbara Brieden als Multiplikatoren dienen, um „die Geno“ bekannt zu machen.

Für Malte Duisberg, Vorstandssprecher der GenoEifel, war es ohnehin nicht logisch, dass man bisher Euskirchen ausklammern musste. Das lag aber daran, dass die Kreisstadt aufgrund ihrer städtischen Struktur keiner Leader-Region angehört. Die GenoEifel war 2017 als gefördertes Projekt in der Leader-Region Eifel gestartet und hatte erst vor kurzem die Zweigstelle GenoZülpicherBörde in der dortigen Leader-Region gegründet. „Das Büro in Euskirchen ist nur dank eines Sponsorings der Volksbank Euskirchen möglich“, erklärt Duisberg.

Doch was ist die GenoEifel überhaupt und was macht sie? „Ursprünglich waren wir als Seniorengenossenschaft konzipiert“, erklärt Malte Duisberg. Es geht um gegenseitige Unterstützung und kleine Hilfen im Alltag: die Fahrt zum Arzt, die Hilfe im Garten, das Erklären des PCs und des Smartphones, die kleinen hausmeisterlichen Hilfen. Schnell war klar: Auch Jüngere sind willkommen und helfen Älteren. „Wir haben junge Mitglieder, die Babysitter-Führerscheine beim DRK gemacht haben und gleichzeitig bieten sich Senioren als Leihomas und Leihopas an“, zählt Duisberg auf. Bürgermeister Reichelt gefällt dieser Ansatz, Jung und Alt zusammenzubringen: „Da kommt zusammen, was schon immer zusammengehört hat.“

Jeden Dienstag von 10 bis 12 Uhr kann man im Büro beim Diakonischen Werk in der Kaplan-Kellermann-Straße 12 nun Günther Schmidt antreffen. Der pensionierte Finanzbeamte, der die GenoEifel schon als Fahrer und Begleitung für Senioren zum Impfzentrum nach Marmagen unterstützt hatte, war durch eine Stellenanzeige auf den Büro-Job aufmerksam geworden.

„Ich hatte neben meiner Arbeit Umweltwissenschaften studiert und Umweltbildung für Schülerinnen und Schüler im Kreis angeboten, da waren mir durch die Pandemie aber zuletzt die Hände gebunden“, berichtete er, der auch schon ehrenamtliche Erfahrung beim Euskirchener Turn- und Sportclub sowie das Deutsche Rote Kreuz aufweisen kann. Sein Credo lautet: „Die Beziehung zur Natur und zum Menschen muss stimmen.“ Schmidt bietet aber auch Auswärtstermine an, buchbar per Telefon (02251/705979) und per E-Mail (). „Momentan beschränke ich mich selbstverständlich auf Haustürgespräche“, ergänzt er.

Aktuell bietet die GenoEifel auch noch Unterstützung bei den Impfterminen an. „Wir kommen bislang auf etwa 2500 Beratungen und 450 Fahrten zum und Begleitungen im Impfzentrum, das läuft jetzt aber so langsam aus“, so Duisberg. „Es wundert mich nicht, dass diese Hilfe so in Anspruch genommen wird, schließlich haben viele Menschen Hemmnisse, bei einer Behörde anzurufen“, weiß der Euskirchener Stadtverwaltungschef Sacha Reichelt aus eigener Erfahrung.

Der GenoEifel ist besonders wichtig: Sie ist überkonfessionell und überparteilich und will keine Konkurrenz sein – weder von gewerblichen Betrieben noch von anderen Organisationen. „Im Gegenteil: Wir sind froh, wenn sich auch die Player vor Ort zeigen“, sagt Projektkoordinatorin Corinne Rasky. Das sieht auch das Diakonische Werk so. „Die GenoEifel erweitert das Angebot in Euskirchen. Und wir hatten räumliche Ressourcen zur Unterbringung“, erklärte Diakonie-Geschäftsführerin Nadine Günther-Merzenich.

Und hier unser Flyer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Die GenoEifel hat beim Diakonischen Werk in Euskirchen nun ein Büro eröffnet: Projektkoordination Corinne Rasky (v.l.), Nadine Günther-Merzenich (Diakonische Werk), Bürgermeister Sacha Reichelt, Projektmitarbeiter Günther Schmidt und Vorstandssprecher Malte Duisberg. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

So funktioniert die GenoEifel:

Momentan hat die GenoEifel rund 500 Mitglieder. Diese teilen sich ungefähr in je ein Drittel Helfer, Hilfesuchende und Gönner auf. Um Mitglied bei der GenoEifel oder der GenoZülpicherBörde zu werden, wird einmalig ein Genossenschaftsanteil von 50 Euro fällig (der bei Austritt zurückerstattet wird) sowie ein monatlicher Beitrag von 3,33 Euro.

Hilfesuchende Mitglieder melden ihren Hilfebedarf bei der GenoEifel, ein passender Helfer wird zeitnah vermittelt. Pro Helferstunde gehen neun Euro an die GenoEifel, davon werden sechs Euro als Aufwandsentschädigung an den Helfer weitergegeben. Dieses Geld kann der Helfer ausgezahlt bekommen oder auf einem Stundenkonto ansammeln und es später abrufen, wenn er selbst Hilfe benötigt.

Für Menschen, die Mitglied werden möchten, sich aber den Jahresbeitrag oder den Helferstundenbeitrag nicht leisten können, gibt es einen Hilfsfonds, der von privaten Spendern oder kommunalen Stiftungen, beispielsweise der Mechernich-Stiftung in Mechernich, bestückt wird.

„Alle Mitglieder sind der GenoEifel persönlich bekannt, haben ein erweitertes Führungszeugnis abgelegt und eine Verschwiegenheitserklärung unterzeichnet. Außerdem sind sie über die GenoEifel unfall- und haftpflichtversichert“, erklärt Corinne Rasky. Die GenoEifel sei eine moderne Form des Ehrenamtes: „Jeder kann selbst entscheiden, ob und was er einbringen möchte.“

pp/Agentur ProfiPress

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Euskirchens Bürgermeister Sacha Reichelt (l.) überreicht GenoEifel-Vorstandssprecher Malte Duisberg die Stadtkachel als Willkommensgeschenk in der Kreisstadt. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Ehrenamt und Corona

Wir von feder e.V. haben in den vergangenen Wochen erfahren dürfen, dass Ehrenamt wieder gut möglich ist, auch mit Corona und entsprechenden Maßnahmen.

Feder e.V. vermittelt Sie mit Abstand am besten, kommen Sie zu uns zu gewohnten Zeiten, Sie sind jetzt am Zug.

www.forum-ehrenamt-eu.de

Seniorenpate Wolfgang Stenzel „Es tut einfach gut, Gutes zu tun.”

 

„Es tut einfach gut, Gutes zu tun.”

Ein Bericht und ein Angebot

Von Wolfgang Stenzel, Seniorenpate in Euskirchen

Wolfgang Stenzel ist seit Oktober 2013 Mitglied der Seniorenpatinnen und –paten der Kreisstadt Euskirchen. Angesprochen wurde er seinerzeit von Karl-Heinz Beck, der beim Projekt für die Vermittlung zuständig ist, und dem Verein „Feder e.V.“ (Forum Ehrenamt der Euskirchener Region) angehört.

 

 

Den ersten Senior zur Betreuung traf er im Altenpflegeheim Tuchmacherweg. Der Mann saß im Rollstuhl und wurde einmal in der Woche besucht. Es war keine Überraschung, dass er sehr viel aus seinem Leben zu erzählen hatte. Es wurde bei diesen Besuchen auch viel gelacht. Leider verstarb er ganz plötzlich im Dezember 2014.

Durch den Kontakt zum Tuchmacherweg lernte Wolfgang Stenzel zwei Bewohnerinnen  kennen, die sich über seinen Besuch stets sehr freuten und die das auch heute immer noch tun. Sie haben immer viel zu erzählen. Beide sitzen heute im Rollstuhl.

Im Seniorenzentrum Resi-Stemmler Haus in der Moselstraße betreut Herr Stenzel seit drei Jahren auch die 91-jährige Isolde Tschirch zweimal in der Woche. Frau Tschirch wird von Herr Stenzel liebevoll „mein Schmetterling“ genannt. Die 91-jährige hört mit Leidenschaft klassische Musik. Ein Ausflug in die Innenstadt mit Kaffee und Kuchen ist für Frau Tschirch eine herrliche Abwechslung.

Die Arbeit als Seniorenpate ist für Herrn Stenzel ein gegenseitiges Geben und Nehmen, von dem beide profitieren.

Sollten Sie auch Interesse an einer Seniorenpatenschaft haben können Sie sich gerne im Seniorenbüro der Kreisstadt Euskirchen bei Frau Brieden und Frau Salentin unter der Telefonnummer: 02251/14222 oder per Email unter melden.

 

Das Forum Ehrenamt

 

feder e.V., das Forum Ehrenamt der Euskirchener Region,

hat es sich zum Ziel gesetzt, Bürgerinnen und Bürger über das Ehrenamt zu informieren und für ehrenamtliches Engagement zu begeistern.Feder e.V. vertritt das Ehrenamt in seiner reinsten Form ohne materielle Vergütung. Belohnung ist Erfüllung, innere Zufriedenheit, ein dankbares  Strahlen und Lächeln  u.v.m.

Das Forum Ehrenamt vermittelt zwischen Vereinen, Verbänden und Initiativen, die ehrenamtlich Mitarbeitende suchen und zwischen Interessierten, die in den Bereichen Soziales incl. Flüchtlingshilfe, Kultur, Umwelt und Sport aktiv werden wollen.

Dabei ist es uns wichtig, gemeinsam mit ihnen zu überlegen, wo und wie sie ihre Kenntnisse und Fähigkeiten effizient und gewinnbringend einsetzen können. Hierbei sind uns ihre persönlichen Motive oberstes Gebot.

- Beratung und Information zu allen Fragen des freiwilligen Engagements

- Vermittlung in eine ehrenamtliche Tätigkeit, die ihren Wünschen entspricht

- Begleitung auch nach der Vermittlung bei ehrenamtlichem Engagement

Die Angebote sind kostenlos, überkonfessionell und nicht parteipolitisch gebunden.

Neben der Vermittlung von Ehrenamt werden folgende Projekte alleinverantwortlich betrieben:

 -Seniorenpaten betreuen alte Menschen individuell, z.B leisten  sie einfach nur Gesellschaft, gehen miteinander spazieren, gehen einkaufen u.a.m.

- Taschengeldbörse ist eine Brücke und Hilfe für Jung und Alt, feder vermittelt Jugendliche an ältere Leute für leichtere Arbeiten in Haus, Garten oder an PC und Smartphone. Die Jugendlichen erhalten hierfür ein kleines Taschengeld.

- Kulturbühne vermittelt kostenlos Eintrittskarten für kulturelle und sportliche Veranstaltungen an Menschen mit geringem Einkommen.

 

feder e.V. Forum Ehrenamt der Euskirchener Region

Tel.:      02251 781517
Mail:     info(at)forum-ehrenamt-eu.de