Einladung zum PC-Seminar

Beim PC-Seminar das Nützliche mit dem Schönen verbinden

(Euskirchen). Auf ein Neues: Wir laden Sie – hoffentlich ohne Corona-Belästigungen - ein weiteres Mal ein, in einem PC-Seminar das Nützliche mit dem Schönen zu verbinden. Wie bereits in den letzten Jahren möchte der Seniorenverband BRH NRW wieder allen Mitgliedern mit PC-Grundkenntnissen die Möglichkeit geben, ihre Computerkenntnisse weiter zu vertiefen. Aus diesem Grund findet nun in der Zeit vom 10. April bis zum 12. April 2022 ein dreitägiges Seminar an, das teilnehmerorientiert die Kenntnisse über Dateimanagement unter Windows 10, Word, Excel und Gimp erweitern wird.

Die Tagungsgebühr beträgt für Mitglieder 200 Euro, sonst 250 Euro. Hierin enthalten sind die Verpflegung und Übernachtungen während des Seminars. Die anfallenden Reisekosten werden von der dbb akademie erstattet (einfache Strecke lt. Routenplaner x 0,30 €).

Die Veranstaltung wird an Geräten mit Betriebssystem Windows10 und Office 2016 in einem Raum der dbb-Akademie in Königswinter-Thomasberg im Schatten der bekannten Erhebungen ‚Siebengebirge’ durchgeführt. Die Seminarleitung hat Doris Suckert. Dozentin wird wieder die uns bekannte IT-Dozentin Pia di LAuro sein.

Wir vom Seniorenverband BRH Euskirchen empfehlen unseren Mitgliedern eine Teilnahme, für den BRH Euskirchen halten wir drei Plätze für Kurzentschlossene vor. Auch deshalb, weil die Unterbringung und Versorgung luxuriös „first class“ erfolgt.

Es wartet eine attraktive Tagungsstätte mit modernster technischer Ausstattung und einem hochwertigen Hotel- und Gastronomiebereich mit Wellness. Zudem erlaubt das ‚Siebengebirge‘ mit seiner einzigartigen Umgebung in den Freizeiten zumindest belebende und auch erholsame Spaziergänge. Zudem zahlt der BRH Euskirchen seinen Mitgliedern einen Zuschuss zur Tagungsgebühr von 50 Euro.

Falls Sie sich für dieses Seminar interessieren, bitten wir Sie um eine kurzfristige Anmeldung. Sie bekommen postwendend ein Anmeldeformular und wir bitten Sie dann die Überweisung der Tagungsgebühr auf das Konto des BRH Landesverbandes IBAN: DE92 4005 0150 0000 0061 63 bei der Sparkasse Münsterland-Ost zu veranlassen.(www.brh-euskirchen.de)

Brief an Bürgermeister

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Reichelt,

der Seniorenverband BRH NRW wünscht Ihnen und denen, die zu Ihnen gehören und Ihnen am Herzen liegen noch nachträglich ein neues Jahr 2022 mit einem zufriedenen Leben in aller Buntheit und Vielfalt, in Erfolge und Freude, in etwas Glück und natürlich in guter Gesundheit!

Zudem möchten wir Ihnen einen Antrag mit der Bitte vorlegen, diesen dann mit Ihrer Zustimmung den zuständigen Stellen befürwortend weiterzuleiten bzw vorzulegen.

Es geht um die Haltestellen Kuchenheim ‘An der Fuhr’. Gleich eine ganze Reihe von älteren Menschen haben uns in den letzten Tagen darauf aufmerksam gemacht, daß hier bei beiden Haltestellen ein für dringend erforderlich gehaltener Wetterschutz fehlt.

Unser Antrag zielt daher darauf ab, zu prüfen, ob man hier nicht an beiden Haltestellen das Aufstellen eines überdachten Wetterschutzes vorsehen kann. Die beiden Haltestellen liegen sich gegenüber, in Richtung Flamersheim/Kirchheim an Haus Nr. 4, in der Gegenrichtung an Haus Nr. 1.

Nach unserem Kenntnisstand ist aus Sicht verschiedener Kriterien der Antrag begründet, insbesondere aber wegen den uns genannten zusteigenden Fahrgastzahlen und den in der Nähe vorhandenen bedeutsamen Einrichtungen wie Ärzte, Apotheke und Supermarkt.

Bei den zusteigenden Fahrgästen dürfte es sich um gemischte Altersgruppen handeln, dennoch ist auffällig, dass die Antragsbegründungen von älteren Menschen kamen, die angaben, ärztliche Versorgungen – in Flamersheim und Euskirchen angesiedelt – aufsuchen zu müssen.

Die Haltestellen liegen im geschlossenen Ortsbereich. Deshalb kann man auch davon ausgehen, dass neben den Kosten für die beantragte Maßnahme – die wohl bezuschusst werden kann – sich auch die Unterhaltungskosten – die stets nicht außer Acht gelesen werden dürfen – in Grenzen halten.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Hans Burggraf

Vorsitzender

 

Und die Antwort kam prompt:

 

dem BRH Vorstand zur Kenntnisnahme

auf unseren Antrag „Haltestelle Fuhr“ hat der Bürgermeister sehr (super)schnell reagiert und im Zuge der Erledigung hat der Stadtverkehr Euskirchen bereits eine umfassende Darstellung vorgelegt.

Die Stadtverkehr Euskirchen GmbH ist als 100 %-ige Tochter der Stadt von ihr mit dem barrierefreien Haltestellenausbau im Stadtgebiet beauftragt.

Die wichtigste Information vorab:  Eine Wartehalle war geplant, wurde allerdings aufgrund von Einwändungen der Anlieger (!!) nicht aufgestellt!

Zudem wurden die beiden Haltestelle „Auf der Fuhr“ in beiden Richtungen bereits barrierefrei umgebaut. Es wäre sicher zweckmäßig gewesen, wir hätten uns dann damals bei den Umbaumaßnahmen eingemischt. Wir brauchen deshalb aber nicht schuldbewusst zu sein.

Wir haben heute die Zusicherung vom zuständigen Herrn Anno Schichler-Koep, Stadtverkehr Euskirchen, dassman nun versuchen wird, über eine erneute Förderung die Haltestellenstandorte mit einer Wartehalle auszustatten. Ich habe für den BRH gedankt und darum gebeten, dass man uns über den weiteren Fortgang des Anliegens informiert hält. Es steht die Aussage des Stadtverkehrs: „Sehr wohl ist uns bewusst, dass es einen Bedarf für Wartehallen an diesem Standort tatsächlich in beide Richtungen gibt.“

Wir müssen allerdings auch die Aussage des Stadtverkehrs akzeptieren: „Eine kurzfristige Umsetzung können wir jedoch aus den dargestellten Gründen nicht in Aussicht stellen.“ Es gilt aber auch die Zusage: „Bitte seien Sie versichert, dass wir das Thema ‘auf dem Schirm‘ haben.“

Freundlichen Gruß

 

 

 

Vorstandsversammlung

Seniorenverband BRH beschäftigte sich mit einer Vielzahl von Seniorenthemen

(Euskirchen) Auf einer öffentlichen Vorstandsversammlung blickte der Seniorenverband BRH auf ein Jahr voller Herausforderungen zurück, das dennoch dank den erheblichen Anstrengungen ehrenamtlicher Kräfte gemeistert wurde. Das Fazit wurde so zusammengefasst: Pandemie und auch Flutwelle ließen viel Leid zurück und immer gab es ältere Menschen, die Hilfe brauchten, auch einsam waren und oft sogar kaum das Notwendige zum Leben hatten. Dennoch sei es gelungen, möglichst viele Menschen zu verbinden, zu vernetzen oder auch zusammenzubringen.

 

(Foto - Vize-Vorsitzender Joachim Dürer (re) – hier mit Vorstand und Tourenleitung Volker Lohmeyer, Birgit Lorbach, Gerd Weinand, Georg Brölingen und Wolfgang Weber (von li) – informierte zum Thema Sicherheit als sachkundiger Bürger und Mitglied des Polizeibeirats.)

 

Das Treffen bewegte wieder eine Vielzahl von Seniorenthemen, das sind nicht nur die verbandspolitischen Dinge. Der Seniorenverband BRH ist im Deutschen Beamtenbund der einzige Fachverband, der sich ausschließlich um Belange der älteren Menschen kümmert und immer wieder versucht, den Mitgliedern in rechtlichen, wirtschaftlichen und sozialen Belangen zur Seite zu stehen. Er begleitet ältere Menschen in ihrem Alltag, liefert Ratschläge um Tagesgeschehen, um Vorsorge, Pflege, Bewegung und vieles mehr.

Da ist auch das Sorgentelefon, ein Schutzwall gegen alle Versuche, die ältere Generation zu benachteiligen. Es wurde auch im letzten Jahr wieder stark in Anspruch genommen, das dafür existierende tägliche Beratungstelefon bietet einen Ansprechpartner, der – wenn Fragen zu Alltagssorgen plagen – Rede und Antwort steht. Damit bietet der BRH für viele Senioren auch immer wieder kleine Glücksmomente in ihrem Tagesablauf.

Es gibt auch das wegen der Förderung der Altenhilfe als gemeinnützig anerkannte BRH Bildungswerk. Es hat sich in dem Berichtszeitraum wieder auf vielfältiger Weise engagiert, wenn es um die Förderung der Seniorenarbeit geht und finanziert sich durch Spenden. Dank dieser Einnahmen kann älteren Menschen geholfen, Initiativen zu Gunsten der Seniorenarbeit unterstützt und somit ein Verbandszweck des BRH erfüllt werden.

Und da sind die BRH Touren, auf Wünsche der Senioren ausgerichtet und für ältere Menschen regelmäßig finanzierbar. Erlebnisse rund um die Veranstaltungen „Urlaub ohne Koffer“ verdichten Ereignisse in der Gemeinschaft für die Teilnehmer immer wieder zu einem wunderbaren Lebensgefühl. Corona machte hier aber fast alle Vorhaben zu einem echten Debakel, interessante Ziele wie Besuch von Holiday on Ice,  Starlight Express, oder auch ein Trip zum Gasometer Oberhausen mussten storniert werden.

 

(Foto - Tourleitung Hartmut Behrendt (mi) – hier mit Vorstand Günter Dahlem, Stephanie Behrendt und Karin Olschewski (von li) – berichtete über den erfolgreichen Senioren-Beuch in Amsterdam.)

 

Das aktuelle Treffen befasste sich aber auch mit gegenwärtigen Sachthemen, die einfach wegen der Bedeutung für ältere Menschen nicht mit Corona und Hochwasserkatastrophe überfrachtet werden durften. Da ging es um das Thema Sicherheit, Mobilität, eigenes Zuhause bei gesteigerten Energiekosten und die Gesundheitsvorsorge. Die Sorge um die zukünftige Versorgung sowohl für Rentner als auch für Versorgungsberechtigten prägte die Diskussion. Mit der Landtagswahl am 15. Mai im Auge und der Befürchtung ‘Ältere Menschen drohen unter die Räder zu kommen‘ startete der BRH eine Initiative. Sie wird sich in den nächsten Tagen verstärkt mit der Frage ‘Will man wirklich den älteren Menschen für 2022 Bescheidenheit verordnen?‘ kritisch beschäftigen. (www.brh-euskirchen.de)

Abfuhrkalender 2022 in Euskirchen

Der Seniorenverband BRH Euskirchen informiert:

Neuer Abfuhrkalender 2022 in Euskirchen: Was ist zu tun?

(Euskirchen) Die Stadt Euskirchen hat den Abfuhrkalender zum Thema „Müll“ für 2022 gestaltet, dazu ist auf besondere Wünsche der älteren Menschen einzugehen. Deshalb nimmt sich der Seniorenverband BRH dieses Themas an, auch deshalb, weil im Rahmen seiner eigenen Umfrage um die 80 v.H. der älteren Menschen bekundet haben, weiter in dem eigengenutzten Wohnhaus leben zu wollen. Ein weiteres Ergebnis war, dass fast jedes fünfte Mitglied im Alter inzwischen alleine lebt. In diesem Alltag gibt es dann besondere Erfordernisse, das betrifft auch die Problematik der Mülltonnen. Es finden sich da sicherlich einige Möglichkeiten, die gerade den älteren Menschen die Erledigung etwas erleichtert.

Es gibt weiterhin die Restmülltonnen (schwarz), die in drei Größen ab 80 L angeboten und alle 14 Tage geleert werden. Hier gibt es für ältere alleinstehende Menschen, die mit Hauptwohnsitz in einem eigengenutzten Wohnhaus leben, die Möglichkeit, eine sogenannte „Einzelpersonenveranlagung“ zu beantragen. Das wird die Gebühr ermäßigen. Wie immer ist zu diesem Thema ein Antrag an die Stadt erforderlich.

Bei der Biotonne gibt es keine Veränderung, auch die wird in drei Größen angeboten und wird alle 14 Tage (bis April) geleert, ab Mitte April wird dann der Leerungsintervall bis An fang November auf wöchentlich umgestellt. Auf die Biotonne könnte man verzichten, wenn man nachweisen kann, dass man den Biomüll kompostiert. Das wird gerade für ältere Menschen, wenn es hier keine Nachbarschaftshilfe gibt, beschwerlich sein.

Weiterhin gibt es die 240 L gelbe Tonne, zuständig für Einweg-Verpackungen aus Kunststoff, Getränkekartons, Weißblech und Aluminium, leider nur in dieser Größe im Angebot. Auf diese Tonne kann verzichtet werden. Allerdings ist der Antrag dann an das Entsorgungsunternehmen Schönmackers zu richten. Dieser Antrag könnte damit begründet werden, dass zu wenig Kunststoff anfällt und man in der Lage ist, diesen anders zu entsorgen, z.B. wegen der äußerst geringen Menge über die Restmülltonne.

Zusätzlich gibt es die 240 L blaue Tonne, zuständig für Verpackungen aus Papier, Pappe, Karton, Druckerzeugnisse sowie alle üblichen Papierformen wie Schreibpapier. Leider auch nur in dieser Größe erhältlich. Man kann auf diese verzichten, wenn man das Papier über die städtischen Altpapiercontainer auf dem Containerplatz Nähe Stadtbetrieb Technische Dienste in Euskirchen, Von-Siemens-Straße 17, entsorgt. Hierzu ist ein Antrag erforderlich. Vereinssammlungen für Altpapier durch die Kirche, Vereine oder Pfadfinder gibt es leider nicht mehr.

Daneben gibt es noch Restmüll- oder Bioabfallsäcke, mit einem Fassungsvermögen von 70 L, aber im Vergleich mit 3,50 € bzw 2,00 € sehr teuer. Der Seniorenverband BRH regt an, sich im Bürgerbüro der Kreisstadt, Baumstraße. 2 oder an der ‚Infothek’ in der Stadtverwaltung, Kölner Straße 75, zu informieren. Übrigens: Diese zugelassenen Säcke werden ausschließlich bei der Leerung der Restmülltonne oder Biomülltonne mitgenommen.

Gerade ältere Menschen führen immer wieder Klage darüber, dass die große 240 L Tonnen sehr schwer sind. So war die alte Gelb/Blaue Tonne schon im leeren Zustand sehr schwer, gefüllt von älteren Menschen kaum in den Rollzustand zu kippen. Eine Abhilfe: Es gibt die Regelung in der Nachbarschaft eine Abfallgemeinschaft zu gründen. Dann könnten sich zwei Nachbarn die erforderlichen Tonnen teilen. Eine solche Entsorgungsgemeinschaft können zwei benachbarte Wohngrundstücke eingehen.

Eine weitere Möglichkeit ist, für die Bewegung der gefüllten Tonnen die eigene Haushaltshilfe einzusetzen, möglicherweise auch ehrenamtliche Schülerhilfe gegen eine geringe Entschädigung (Taschengeld) zu bemühen. Kleinere Tonnen sind zurzeit nicht vorgesehen, der BRH wird diese Erweiterung noch einmal anstoßen. Hin und wieder fehlt auch der notwendige Abstellplatz für eine weitere Tonne. Die Stadt kann dazu keine Lösung anbieten. Das gilt auch für eine notwendige Erweiterung der Unterstellmöglichkeiten: Zuschüsse sind dafür nicht vorgesehen.

Der neue Abfuhrkalender hat auch weitere wichtige allgemeine Informationen, z.B. für Sondermüll und Annahme von Elektrogeräten. Wichtig: Es gibt auch eine Verschenkbörse „Alt, aber brauchbar“. Hier kann man echte Freude verschenken. Und noch eine Änderung: Elektrokleingeräte und Elektronikkleingeräte mit einer Kantenlänge nicht größer als 25 cm können auch ohne Neukauf eines Gerätes und ohne Kassenbon im Handel und ab 1.1.22 in Supermärkten und Discountern abgegeben werden. Hier empfiehlt der BRH aber, sich vorher zu informieren. Noch weitere Fragen: Der Seniorenverband BRH in Euskirchen hilft unter 02251 80621, auch zu den Fragen, die andere Kommunen betreffen. Und noch der wichtige Hinweis: Natürlich besteht schon die Möglichkeit, beim Einkauf Müll zu sparen oder direkt auch vor Ort zu entsorgen! (www.brh-euskirchen.de)



 

Voller Humor...

... und ganz schön weise

(Köln/Euskirchen) 96 Jahre jung, voller Humor und ganz schön weise! So fällen die Rheinländer ein Urteil über einen Kölner, der ihnen im wahrsten Sinne des Wortes gehört. Und dieser authentische Vertreter der Domstadt gestaltete kürzlich im bekannten „Gaffel am Dom“ mit vielen Freunden seinen 96. Geburtstag (Anm.: Der 95. musste wegen Corona ausfallen!). Die Rede ist von der

Kölner-Sängerlegende Ludwig Sebus, auch ein Freund des BRH.

Die Kölner-Sängerlegende Ludwig Sebus ist seit vielen Jahren ein Freund des BRH NRW. (s. Foto)

Auf seinem Feiertag gab der Karnevalist der 1. Garde seinen Geburtstagsgästen eine wichtige Botschaft mit auf den Weg: „Es gab noch keine bessere Zeit, als heute zu leben.“ Zahlreiche Freunde und bekannte Weggefährten hatten sich im Schatten des Kölner Doms zur Gratulation getroffen. Musste die Geburtstagssause zum 95. noch wegen der Pandemie „pausieren“, „genossen“ jetzt die Teilnehmer der Feier den Menschen Ludwig Sebus, der sich in bester gesundheitlicher Verfassung unter sein Volk mischte. Zu den Gratulanten gehörten bekannte Gesichter in NRW, wie etwa Hans Süper vom Colonia Duett. Lotti Krekel, Rednerlegende Gerd Brück, Sänger der Bläck Fööss und Brings sowie die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker.

Der Seniorenverband BRH war auch dazu eingeladen, nicht ohne Grund: Gehört der Jubilar doch seit vielen Jahren zu den BHR Fans und ist Stammgast bei vielen BRH-Veranstaltungen. In Köln vertrat den BRH neben dem Ehren-Vorsitzenden Hans Burggraf auch das ‚echte Kölsche Mädchen‘ und BHR-Mitglied Uschi Küpper.

 

 

BRH-Mitglied Uschi Küpper gehörte zu den Geburtstagsgästen, überbrachte Grüße der Senioren und nutzte dabei die Gelegenheit zum humoristischen Plausch „op kölsch“ mit dem Jubilar.... (s. Foto)

Die nutzte natürlich das Treffen zum humoristischen Plausch „op kölsch“ mit Ludwig Sebus. Und ließ dabei auch ein Schwätzchen mit dem bekannten Hans Süper nicht aus. Süper ist bundesweit bekannt, er trat mit seiner „Flitsch“ (Anm.: Kölsche Bezeichnung für eine Mandoline) immer gemeinsam mit Hans Zimmermann, später Werner Keppel (Anm.: „Datt Ei!“) im vielen TV-Beiträgen als Colonia Duett auf.(www.brh-euskirchen.de)

 

 

 

……und ließ dabei auch ein Schwätzchen mit dem bekannten Hans Süper vom Colonia Duett nicht aus. (s. Foto)

Besuch von Valkenburg gestrichen

BRH streicht Besuch von Valkenburg aus dem Tourenkalender „Urlaub ohne Koffer“

(Euskirchen) Angesichts immer weiter steigender Corona-Infektionszahlen streicht der Seniorenverband BRH seinen Besuch von Valkenburg aus dem BRH-Tourenkalender „Urlaub ohne Koffer“. Die Entscheidung, die schöne märchenhafte „Christmas Fairytale“ am Mittwoch, 15. Dezember, nicht zu besuchen, sei den verantwortlichen Ehrenamtlern nicht leicht gefallen, verlautet dazu aus dem BRH. Als Veranstalter stelle man sich aber der Verantwortung für die Gesundheit der teilnehmenden Senioren.

Zwar erlauben noch die aktuellen Regelungen einen Besuch von Valkenburg, obwohl schon Teile der Niederlande zu Corona-Hochrisikogebiete eingestuft sind. Der Veranstalter von „Christmas Fairytale“ hat sich aber schon selbst erheblich eingeschränkt, es ist nur noch bis 18 Uhr geöffnet, auf den Umzug wird ganz verzichtet.

Die täglichen Appelle aus Politik und Wissenschaft, Kontakte zu reduzieren, um das Infektionsgeschehen zu bremsen, sind für den BRH eindeutig. Mit der Entscheidung für eine Absage des Besuchs von Valkenburg leiste man damit einen Beitrag.

Es folgen die nächsten Fahrten

 

„Urlaub ohne Koffer“ hat Fahrt aufgenommen

(Euskirchen) Das Programm des Seniorenverband BRH „Urlaub ohne Koffer“ hat Fahrt aufgenommen. Gerade von der Tour nach Amsterdam und vom Rundgang auf Kloster Heisterbach zurück, ruft der BRH zum Besuch der Sandskulpturen von Monschau. Am Dienstag, 30. November, sollen von den Senioren "Goldene Perlen Europas" entdeckt werden.

Im Dezember ist man gleich zweimal unterwegs und bietet den Senioren so eine gute Teilhabe am öffentlichen Leben. Erstmal geht es am Mittwoch, 8. Dezember, zum mittelalterlichen Weihnachtszauber auf Schloss Merode. Wenn das Wasserschlosswieder sein adventliches Gewand überzieht, dann wird aus der Adresse ein eindrucksvolles Weihnachtserlebnis, das man gesehen haben muss.

Dann ist man am Mittwoch, 15. Dezember, zu Gast in Valkenburg, das in eine traumhafte Bühne verzaubert wird und um die Weihnachtszeit in festlichem Licht zu funkeln scheint. Die BRH-Tour-Teilnehmer sind zu Gast auf der märchenhafte „Christmas Fairytale“ in der Provinz Limburg.

Im Januar 2022 warten dann als Ziele „Das zerbrechliche Paradies“ im Gasometer Oberhausen und der „Zauber des Lebens und der Liebe“ bei Holliday on Ice in Köln. Wer mehr zum Tour-Programm des BRH wissen möchte: Informationen gibt es unter 02251 80621.

Fahrt nach Amsterdam

Mit ‘Urlaub ohne Koffer‘ und dem BRH nach Amsterdam

(Euskirchen) Wenn es um Themen wie Altersdiskriminierung, Bewältigung der Corona Krise und der Flutkatastrophe, fehlende Mobilität, Einsamkeit, Gesundheit und ‘sicher leben‘ im Alter geht, dann ist man beim Seniorenverband BRH Euskirchen, der sich in seinem ständigen Einsatz für die Belange älterer Menschen regelmäßig in öffentlichen Vorstandssitzungen trifft, zu Gast. Der BRH bemüht sich auch unentwegt mit einem eigens eingerichteten ‘Sorgentelefon‘ die Befürchtungen und Unsicherheiten der Senioren aufzunehmen, um dann mit seinen ehrenamtlichen Kräften nach Lösungen und Verbesserungen zu suchen. Dabei sind dann auch oft Angehörige der älteren Menschen mit einbezogen, hält doch der Alltag auch für sie - beispielsweise in der Betreuung älterer, erkrankter Familienmitglieder - ständig neue  Herausforderungen bereit.

In dem aktuellen Treffen des BRH gab es diesmal ein erfreuliches Thema, das allen Aufwand um eine Seniorenarbeit überstrahlte: Der BRH wird seine beliebte Reihe „Urlaub ohne Koffer“ wieder aufnehmen, verstärkt wieder ältere Menschen zu einem Wiedersehen zusammenführen und ihnen finanzierbare Ausflüge anbieten. Auftakt macht am 29. Oktober mit Tourenleiter Hartmut Behrendt ein Besuch von Amsterdam. Einen halben Monat später, genau auf dem 11.11.,  wird man mit Tourenleiterin Karin Olschewski das Kloster Heisterbach besuchen und anschließend als ‘Naschkatzen‘ bei Coppeneur Chocolatier am Rhein auftreten. In der zeitlichen Abfolge geht es dann bis zum Ende des Jahres zu den Sandskulpturen nach Monschau,

zu Besuch auf den Soester Weihnachtsmarkt und zur Weihnachtsparade Valkenburg mit dem märchenhaften „Christmas Fairytales“. Informationen dazu gibt es beim BRH Euskirchen unter 02251 80621.

 

Foto: Vize-Vorsitzender Joachim Dürer (vorne) – hier mit BRH Vorstand Georg Broelingen, Karin Olschewski und Birgit Lorbach (von re) – nutzte das BRH Treffen um aus der Kommunalpolitik zu informieren.

Zurück zur öffentlichen Vorstandssitzung, in dem es auch um einen allgemeinen aktuellen Informationsaustausch ging. Den nutzte BRH Vize-Vorsitzender Joachim Dürer als Mitglied der UWV Kreis Euskirchen - die im Kreis mit den Fraktionen von CDU und FDP für die Wahlperiode des Kreistages Euskirchen eine Listengemeinschaft gebildet hat - aus der Kommunalpolitik zu informieren. Der Weilerswister ist immer noch durch die Mitgliedschaft im Bildungsausschuss und im Polizeiberat engagiert. In seinem Kurzbericht ging er kurz auf die Hochwasserschäden und deren Beseitigung – die fast alles in der Kommunalpolitik überlagern – ein und erläuterte die Situation um das Berufsbildungszentrum - das beim Unwetter völlig zerstört wurde. Angesichts der Nachricht, dass die KSK Euskirchen das letzte Geschäftsjahr mit einem Gewinn von 800.000 Euro abschloss, gab es bei den Sitzungsteilnehmern Stirnrunzeln. Erinnerte man sich doch, dass Geldinstitute bei guten Geschäftsergebnisse auch auf den Sparkonten Negativzinsen planen und damit gerade auch die älteren Kunden spürbar belasten wollen.

 

Foto: Der BRH Vorstand mit Leni Schömer, Gerd Weinand und Günter Dahlem (von li) konnten den Neustart der Aktion „Urlaub ohne Koffer“ verkünden.

Zum Thema Polizei war der mangelhafte Personalbestand erneut ein Thema. Als Mitglied im Polizeiberat erhielt der Kommunalpolitiker den Auftrag, das BRH Thema „Polizisten auf die Räder“ noch einmal im Beirat anzusprechen.  Die Euskirchener Polizei hat seit Jahren entsprechende Fahrräder und auch die Ausrüstung zur Verfügung stehen, allerdings fehlen die Polizisten für auf die Räder. (www.brh-euskirchen.de)

Ehrenamtliche Mitstreiter

Ehrenamtliche Mitstreiter zu bekommen gestaltet sich immer schwieriger

(Euskirchen) Nach Bürgermeister Sacha Reichelt im August bekam der Seniorenverband BRH Euskirchen auf seiner letzten öffentlichen Vorstandssitzung Besuch von der SPD Stadtverordneten Helga Ebert. Dies nutzten die Versammlungsteilnehmer zu einem intensiven Informationsaustausch, insbesondere konnte die Ratsfrau berichten, welche Erfahrungen die Kommunalpolitik beim notwendigen Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe – die den Kreis Euskirchen schwer getroffen hat - beachten werde. Sie ging auch auf Anfrage kurz auf die weitere Nutzung des weitgehend durch die Flut zerstörten Bürgerhauses „Cityforum“ ein und bestätigte, dass dazu noch nichts entschieden sei.

Besprochen wurde ferner ein Problem, das fast alle Verbände und Vereine getroffen hat: Ehrenamtliche Mitstreiter zu bekommen gestaltet sich immer schwieriger. Auch beim BRH  Euskirchen finden Altgediente keine Nachfolger, kaum ein Senior will eine Verpflichtung eingehen. Aber genau davon lebt auch der Seniorenverband, das gilt übrigens auch landesweit. Die BRH-ler waren sich einig:  Es muss gelingen, dass ältere Menschen wieder verstärkt Verantwortung übernehmen, Zeit investieren. Der mahnende Ruf war deutlich: Wenn hier kein Umdenken einsetzt, werden auf Dauer nur die Gemeinschaften mit bezahlten Kräften überleben. Wie es nun weitergeht und wie es gelingt, Ehrenämter im BRH zu besetzen, soll nun auf einem weiteren Treffen Anfang Oktober erörtert werden. Keine leichte Aufgabe, wenn die Befürchtung zutrifft: „Das Problem ist offensichtlich ein spürbar zunehmender Egoismus in der Gesellschaft!“

 

Foto: Es gab auf der BRH-Tagung viele ernste Themen, dennoch blieb Zeit für einen Lacher, wie der Teilblick in den Vorstand belegt: Manfred Harth, Georg Brölingen, Leni Schoemer und Gerd Weinand (vonli).

Beschlossen wurde, dass das Veranstaltungsprogramm des BRH „Urlaub ohne Koffer“  möglichst bald wieder aufgenommen werden soll. Dazu wurden etliche interessante Ziele für Tagesveranstaltungen ins Auge gefasst.

„Alle schauen weg! Keiner interessiert sich für den anderen!“ Wie wenig das stimmt hat ein BRH-Vertreter in der Flut-Katastrophe bewiesen. So war beeindruckend der Bericht des Tourenleiters Hartmut Behrendt, dem es am ersten Morgen der Flutkatastrophe gelang, allein mit Manneskraft ein Auto aus einer mit Wasser vollgelaufenen Eisenbahnunterführung auf festen Boden zu ziehen. Und erst dann bemerkte, dass damit ein in dem Fahrzeug noch in Schockstarre sitzender älterer Fahrer gerettet werden konnte.

Ein weiteres erfreuliches Ergebnis dieser Vorstandsitzung mit allgemeinen unterschiedlichen Berichten aus vielen Bereichen brachte der gegenseitige Austausch in Präsenzform. Einhellige Meinung: Endlich sieht man sich wieder, spricht miteinander, kann sich in die Augen sehen…………(www.brh-euskirchen.de)


 

Spurensuche

Seniorenverband BRH erfüllte Wunsch:
‚verreisen und endlich wieder was anderes sehen‘

(Euskirchen) Diesen Wunsch ‚verreisen und endlich wieder was anderes sehen‘ hatten beim Seniorenverband BRH sicherlich viele Mitglieder: Endlich mal raus aus dem grauen Alltag! Und dennoch:  Nach der Corona-Pandemie hatte nun die Hochwasser-Katastrophe vielen Senioren beim Auftakt „Urlaub ohne Koffer“ das Mitmachen vermiest, es hagelte beim Seniorenverband BRH vor dem Start Absagen. Wer aber in der kleinen Gruppe dabei sein konnte, wurde nicht enttäuscht. Schönstes Wetter begleitete die älteren Menschen des BRH auf seiner Spurensuche zum 251. Geburtstag von Ludwig von Beethoven, gutgelaunt und mit einem Gefühl des "endlich einmal was anderes sehen" stellte sich die "Urlaub ohne Koffer Gruppe" dem Gang durch und um Bonn.

Tourleiterin Karin Olschewski hatte bei allen Querelen der letzten Tage um das Hochwasser dennoch einen guten Griff mit dem Programm getan, Bonns Stadtführer Heinz Hönig war in seinem Element. Ihm gelang es auf dem Beethoven Rundgang durch Bonn immer wieder auch eine kleine Stadtbesichtigung für die älteren Menschen einzubinden. Es ging bis zum Beethoven-Haus, vorher lagen die Stationen im Rathaus mit einer Besichtigung, die Sternenstraße, die Herz Jesu Kirche,  die Wenzelgasse – eigentlich alles, was mit dem Musikgenie zu tun hatte – an. Dabei wusste der Führer auch geschickt, alles einfließen zu lassen, zum Beispiel auch, woher die unterschiedlichen Namen - die fast jeder schon einmal gehört hatte - eigentlich kommen. Wer weiss das schon, dass früher nur alle Wege  in Bonn, die auf ein Stadttor führten, den Titel ‚Straße‘ tragen durften, alle anderen Wege wurden nur zur ‚GASSE‘.

 

(Bonns Stadtführer Heinz Hönig (li verdeckt) gab für die Tagesurlauber viele Erklärungen, unter anderem zum Siebengebirge und der Drachenfelsbahn.)

 

 

 

 

Schließlich ging der Blick dann auch zum Siebengebirge, das seinen Namen nicht von sieben Bergen - wie die Euskirchener erfuhren – hatte, sondern das Siebengebirge seinen Namen von ‚Siefen/Feuchtgebiet‘ hat  und es statt sieben genau 42 Erhebungen aufweist, davon sieben ganz markante.Aber, es blieb nicht nur beim Blick: Man ‚erkletterte‘ auch dank der traditionsreichen Drachenfelsbahn natürlich den Drachenfels selbst, auf dem Beethoven der Überlieferung nach mehrmals aufstieg. Für die Senioren aber ging‘s ins Schloss Drachenburg zur Besichtigung, welches Beethoven nie kennengelernt hatte, wurde zum Rundgang eingeladen und genoss schließlich die Köstlichkeiten des Cafés. Zudem riskierte man von oben einen Rundblick in dieser Region ins älteste und größte Naturschutzgebiet in Deutschland.

 

(Gutgelaunt und mit einem Gefühl "endlich einmal was anderes sehen" stellte sich die "Urlaub ohne Koffer Gruppe" vor Eingang Schloss Drachenburg)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwei Begebenheiten am Rande: „Ob Beethoven selbst auch da sei?“ reagierte man da oben schlagfertig: „Nein, aber er hat Grüße für den  Seniorenverband BRH bestellt!“ Und wer es noch nicht wusste: Station wurde auch im alten Gasthaus „Ruland“ gemacht, wo einst die Premiere für den bekannten Song „Der Mai ist gekommen….“ stattfand. Und es gab Lob für den BRH von einer Teilnehmerin: „Ich stecke zu Hause seit Tagen dank der Flut im Wasserschlamm und bin so froh, an einem solch herrlichen Tag auch einmal aus dem Dreck zu kommen und das zu genießen.“ (www.brh-euskirchen.de)

 

(Beethoven - hier auf dem Bonner Marktplatz vor dem alten Rathaus bei seiner Verabschiedung zu seiner Wienreise -  soll Grüße für den BRH abgegeben haben.)