Steuererklärung für Rentner und Pensionäre

Ratgeber lotst durchs Steuerjahr 2025
Im Juli 2025 konnten sich Ruheständler über eine deutliche Rentenerhöhung freuen: Die Renten stiegen um 3,74 Prozentpunkte. Bei einer monatlichen Bruttorente von 1.000 Euro waren das 37,40 Euro mehr. Doch das Plus beschert nicht nur ungetrübte Freude. Denn nach Schätzungen des Bundesfinanzministeriums bedeutet die Erhöhung für rund 115.000 Rentnerinnen und Rentner, dass sie nun erstmals steuerpflichtig werden. Der jetzt erschienene Ratgeber „Steuererklärung für Rentner und Pensionäre 2025/2026“ der Verbraucherzentrale lotst Schritt für Schritt durch die aktuellen Steuergesetze. Und hat auch gleich eine gute Nachricht parat: Wenn Rentner und Pensionäre eine Steuererklärung machen müssen, heißt das noch lange nicht, dass sie auch Steuern zahlen werden. Das Buch zeigt verständlich, wie die Steuerlast durch Freibeträge und absetzbare Kosten gedrückt oder gar umgangen werden kann.
 
Zunächst wird erläutert, welche Einkunftsarten es gibt und wie das zu versteuernde Einkommen zu berechnen ist. Anhand vieler Beispiele werden dann praktische Tipps gegeben, um Grundfreibetrag, Werbungskosten, außergewöhnliche Belastungen und Sonderausgaben geltend zu machen. Wo Einnahmen aus einem Nebenjob einzutragen sind oder ob das Finanzamt Belege sehen will – alle wichtigen Fragen werden verständlich beantwortet. Rentnern und Pensionären geht die Steuererklärung somit korrekt und leicht von der Hand. Der Ratgeber „Steuererklärung für Rentner und Pensionäre 2025/2026“ hat 208 Seiten und kostet 16,- Euro, als E-Book 12,99 Euro. Zu bestellen unter shop.verbraucherzentrale.de oder T 0211 91380-1555. Er ist auch in den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen und im Buchhandel erhältlich.
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Meine Rechte als Nachbar

Ratgeber hilft, Streit zu vermeiden oder beizulegen
So gewiss der kalendarische Frühling am 20. März beginnt, so sicher wird mit dem Erwachen der Natur auch altbekannter Nachbarschaftsärger wieder aufblühen. Andauerndes Quaken der Frösche aus dem Gartenteich. Ein flinker Mähroboter, der sich in den frühen Morgenstunden akkurat um Nachbars Rasen müht. Ausgebrachter Naturdünger wie Pferdemist oder Kompost, der nicht nur den Boden stärkt, sondern den Menschen nebenan gewaltig stinkt. Lärm, störende Gerüche, aber auch überhängende Bepflanzung und nicht eingehaltene Grundstücksgrenzen liefern immer wieder Stoff für Zoff am Gartenzaun. Der Ratgeber „Meine Rechte als Nachbar“ der Verbraucherzentrale erläutert alles Wissenswerte des öffentlichen und privaten Nachbarrechts. Er zeigt aber auch Wege, um Auseinandersetzungen zu vermeiden und Streitigkeiten beizulegen.
 
Wie werden Grenzen festgelegt? Dürfen herüberwachsende Sträucher geschnitten werden? Welche Beeinträchtigungen beim Ausblick sind hinzunehmen, wenn der Nachbar anbauen will? Von Antenne bis Zufahrt reichen die Ärgernisse, die den nachbarschaftlichen Frieden stören können. Das Stichwortverzeichnis zeigt auf einen Blick, wo Informationen zu den individuellen Streitpunkten mit der Nachbarschaft zu finden sind. Die Grundregel leitet sich aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch ab. Sie besagt, dass nichts getan werden darf, was das Eigentumsrecht des anderen beeinträchtigt. Zudem setzen die Vorschriften der einzelnen Bundesländer Grenzen. Viele Tipps helfen, sich außergerichtlich zu einigen und Kompromisse zu erreichen.
Der Ratgeber „Meine Rechte als Nachbar“ hat 174 Seiten und kostet 16,90 Euro, als E-Book 13,99. Zu bestellen unter shop.verbraucherzentrale.de oder T 0211 91380-1555. Das Buch ist auch in den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen und im Buchhandel erhältlich.
 
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Das Mieter-Handbuch

Ratgeber entschlüsselt Rechte und Pflichten
 
Weniger Ausnahmen bei der Mietpreisbremse, ein Deckel für die Steigerungen bei Indexmietverträgen und klare Regeln, was Vermieter an Möblierungszuschlag verlangen dürfen. So lauten einige Eckpunkte des gerade diskutierten Reformpakets der Bundesregierung für einen besseren Mieterschutz. Denn immer wieder sind das die Hürden, um eine bezahlbare Wohnung zu finden. Oder Anlass für Ärgernisse im laufenden Mietverhältnis. Wer sich über Rechte und Pflichten als Mieter informieren will, findet mit dem „Mieter-Handbuch“ den passenden Ratgeber. Das Buch, gemeinsam von der Verbraucherzentrale und dem Deutschen Mieterbund herausgegeben, entschlüsselt das oftmals komplizierte Mietrecht. Anhand von Beispielen und Urteilen wird gezeigt, wie Gerichte entschieden haben und was bei Streitigkeiten zu beachten ist.
 
Der Ratgeber begleitet vom Abschluss des Mietvertrags über das laufende Wohnverhältnis bis hin zum Auszug. Wie lange im Voraus muss der Vermieter mitteilen, dass die Miete erhöht werden soll? Kann er erhöhen wie er will? Müssen Sanierungen geduldet werden? Wie hoch dürfen Abstandsforderungen des Vormieters sein? All diese mietrechtlich relevanten Fragen werden verständlich beantwortet und mit Entscheidungen von Gerichten erläutert. Auch wird gezeigt, wie einer Kündigung widersprochen werden kann oder der Vermieter seinen Eigenbedarf begründen muss. Checklisten zum Abheften und Ausfüllen liefern die notwendige Unterstützung – auch als Onlineversion. Der Ratgeber „Das Mieter-Handbuch“ hat 240 Seiten und kostet
18,- Euro. Zu bestellen unter shop.verbraucherzentrale.de oder T 0211 91380-1555. Das Buch ist auch in den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen und im Buchhandel erhältlich.
 
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Ratgeber „Gewicht im Griff“

Mit Zehn-Punkte-Programm fürs Wohlbefinden
Ob „dry january“ oder „veganuary“ – vor allem in sozialen Netzwerken liegt zu Beginn des Jahres die Abkehr von eingefahrenen Gewohnheiten im Trend. Doch bereits nach nicht einmal vier Wochen hat sich etwa jeder Vierte von Vorsätzen rund um gesünder leben, ausgewogener essen und mehr bewegen schon wieder verabschiedet. Mal weil konkrete Ziele fehlten, mal weil sie sich im Alltag nicht durchhalten ließen. Damit Waage und Gewicht übers Jahr nachhaltig im Gleichgewicht bleiben, gibt der Ratgeber „Gewicht im Griff“ der Verbraucherzentrale ein Zehn-Punkte-Programm an die Hand. Statt schnell purzelnder Kilos mit Jo-Jo-Effekt und frustrierender Diäten lautet der Plan: Schritt für Schritt zum Wohlbefinden. Ganz nebenbei: Durch eine gesundheitsfördernde Lebensweise lassen sich viele Erkrankungen wie Diabetes oder Herzinfarkte vermeiden.
 
Das Buch zeigt, wie es gelingen kann, ungesunde Lebensmittel durch gesündere und verträglichere zu ersetzen. Jedes Kapitel beginnt mit einem Test, der die eigenen Ernährungsgewohnheiten hinterfragt. Leicht umsetzbare Tipps zeigen dann, wie eine nährstoffreichere Ernährungsweise gelingen kann. Etwa durch mehr Vollkorn statt Weißmehl oder mehr pflanzliche Alternativen statt Fleisch. Zu erfahren ist auch, warum Vollkornprodukte wertvoll sind und ob Süßstoffe eine Alternative zu Zucker sein können. Eine Checkliste hilft, die eigenen Fortschritte hin zu einer gesünderen Ernährung zu überprüfen. Abgerundet wird der praktische Ratgeber mit mehr als 60 Rezepten, die Lust aufs Ausprobieren machen. Der Ratgeber „Gewicht im Griff“ hat 216 Seiten und kostet 20,- Euro, als E-Book 15,99 Euro. Zu bestellen unter shop.verbraucherzentrale.de oder
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EFT aus dem Effeff

Ratgeber für bequemes und rentables Investieren
Monatlich knapp 180 Euro stecken Anlegerinnen und Anleger im Jahresdurchschnitt in ETF-Sparpläne. Die Idee dabei: Mit kleinen Beträgen regelmäßig Geld anlegen oder fürs Alter vorsorgen. Aber sollen die börsengehandelten Indexfonds Dividenden eher wieder anlegen oder besser ausschütten? Kann es lohnen, auch in Schwellenländer zu investieren? Welche Risiken bergen Branchen-ETFs? Sind alle ETFs in jedem Depot handelbar? Der Ratgeber „ETF als Geldanlage und Altersvorsorge“ der Verbraucherzentrale gibt verständliche Antworten auf diese Fragen. Und zeigt Neueinsteigern im Aktienmarkt, wie eine bewährte ETF-Anlagestrategie wie aus dem Effeff funktioniert.
 
Was sind ETFs überhaupt? Wie funktioniert der Aktienmarkt? Was ist bei der Auswahl des Depots zu beachten? Warum hat passives Fondsmanagement Kostenvorteile? Neben den Basics erläutert das Buch, was ETFs so attraktiv macht. Die wichtigsten Schritte – von der Auswahl über den Kauf bis hin zum Verkauf und lebenslangen Entnahmeplan – werden ganz praktisch aufgezeigt. Auch was bei der Besteuerung zu beachten und wann die Vorabsteuerpauschale fällig ist, wird erklärt. Zudem ist nachzulesen, wie sich im Wertpapierprospekt oder über die Total Expense Ratio (TER) die Kosten eines EFTs entschlüsseln lassen. Nicht zuletzt wird über Verkaufstricks und Mythen und mögliche unfaire Klauseln im Kleingedruckten informiert. Der Ratgeber „ETF als Geldanlage und Altersvorsorge“ hat 256 Seiten und kostet 28,- Euro, als E-Book 22,99 Euro. Zu bestellen unter shop.verbraucherzentrale.de oder T 0211 91380-1555. Er ist auch in den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen und im Buchhandel erhältlich.
 
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Warum sich jetzt der Wechsel des Stromanbieters lohnt

Sparpotentiale ermitteln und Vergleichsportale richtig nutzen
 
Seit Jahresbeginn müssen fast alle Stromlieferanten weniger für den Stromtransport zahlen. Grund hierfür ist, dass die Bundesregierung 2026 die Netzentgelte mit 6,5 Milliarden Euro bezuschusst und damit in sehr vielen Regionen die Stromnetzentgelte gesunken sind. Während einige Anbieter ihre Preise senken oder schon gesenkt haben, lassen andere Anbieter ihre Preise allerdings unverändert. „Wenn Verbraucher:innen bisher keine Mitteilung über sinkende Preise erhalten haben, oder ihnen sogar eine Preiserhöhung vorliegt, lohnt sich in der Regel ein Stromanbieter-Wechsel,“ sagt Monika Schiffer, Leiterin bei der Verbraucherzentrale NRW in Euskirchen. „Besonders Verbraucher:innen in der Grundversorgung zahlen durchschnittlich die höchsten Strompreise, hier lohnt sich ein Anbieterwechsel in den meisten Fällen.“ Die Verbraucherzentrale NRW hat vier Tipps zusammengestellt, worauf beim Wechsel des Stromanbieters zu achten ist.
 Unterschiede zwischen Neukunden und Bestandskunden beachten
 Erfreulicherweise liegen die Strompreise für Neukunden aktuell in vielen Regionen bei unter 30 Cent pro Kilowattstunde. Allerdings müssen Bestandskunden oftmals erst aktiv werden, um von den gesunkenen Preisen zu profitieren – denn viele Anbieter halten ihre Preise für Bestandskunden konstant. Bei der Prüfung eines bestehenden Vertrags ist es wichtig, die Restlaufzeit und Kündigungsfrist festzustellen, um den richtigen Zeitpunkt für einen Anbieterwechsel zu finden.
 Wechsel aus dem Grundversorgungstarif
 Verbraucher:innen in der Grundversorgung zahlen durchschnittlich die höchsten Strompreise. Der Grundversorgungstarif in NRW kostet im Durchschnitt 36 Cent pro Kilowattstunde (Stand: 1.2.2026). Hinzu kommt ein Grundpreis, der durchschnittlich bei etwa 210 Euro pro Jahr liegt. Manche Grundversorger berechnen auch extrem hohe Grundpreise um die 300 Euro jährlich, was insbesondere kleinere Haushalte belastet. Ein Vorteil an der Grundversorgung: Haushalte können jederzeit mit einer zweiwöchigen Frist den Anbieter oder Tarif wechseln. Verbraucher:innen, die in der Grundversorgung sind und einen Stromverbrauch von 3.000 Kilowattstunden haben, können durchschnittlich 330 Euro durch den Anbieterwechsel sparen, mögliche Wechselboni kommen noch hinzu. Haushalte, die im Sondertarif des Grundversorgers sind und ebenfalls 3.000 Kilowattstunden pro Jahr verbrauchen, sparen durchschnittlich 170 Euro durch den Anbieterwechsel.
 Vergleichsportale richtig nutzen
 Am einfachsten ist der Tarifvergleich über Online-Vergleichsportale. Vor dem Vergleich ist es wichtig, die Filtereinstellungen anzupassen. Um möglichst viele Tarife angezeigt zu bekommen, sollte der Filter „direkte Wechselmöglichkeit über das Portal“ ausgestellt sein. Auch Empfehlungen des Vergleichsportals schränken die Tarifauswahl unnötig ein. Weitere empfehlenswerte Filtereinstellungen für Vergleichsportale finden sich in der Checkliste unter www.verbraucherzentrale.nrw/vergleichportal.
 
Neuen Anbieter kritisch prüfen
 Wichtig vor einem Vertragsabschluss: Den potentiell neuen Energieversorger mittels einer kurzen Internetrecherche überprüfen, um festzustellen, ob der Anbieter durch sein Handeln in der Vergangenheit negativ aufgefallen ist. Verbraucher:innen sollten sich nicht allein auf die Bewertungen in Vergleichsportalen verlassen.
Wenn Ratsuchende Unterstützung bei der Tarif- und Anbieterwahl benötigen, bietet die Verbraucherzentrale in Euskirchen eine Wechselberatung an. Die Kosten betragen 20,- €. Hier werden auch die rechtlichen Aspekte der aktuellen Vertragsbindung etc. geprüft und es wird ausführlich erläutert, welche Punkte neben dem Preis noch eine Rolle spielen. Termine können unter 0211 54 22 22 11 vereinbart werden.
Weiterführende Informationen:
 
 
 
Verbraucherzentrale NRW e.V.
Beratungsstelle Euskirchen
Wilhelmstraße 37
53879 Euskirchen
Servicenummer 0211 54 22 22 11

www.verbraucherzentrale.nrw/euskirchen
 
Öffnungszeiten:
Mo. 09:00-13:00 Uhr
Di. 13:00-17:00 Uhr
Do. 13:00-17:00 Uhr
Fr. 09:00-13:00 Uhr

Handbuch Testament

Das Erbe den eigenen Vorstellungen entsprechend übertragen
Die Erbschaftssteuer bestimmt die Schlagzeilen: Was wird der Bundesgerichtshof dem Gesetzgeber dazu ins Aufgabenbuch schreiben? Welche Vorschläge machen die Parteien, damit es bei der Übertragung von Vermögen gerecht zugeht? Die aktuelle Diskussion ist für den einen oder die andere Anstoß, über die Regelung des eigenen Nachlasses nachzudenken. Denn wenn der eigene Wille zu Lebzeiten festgeschrieben wird, vermeiden Erblasser nicht nur Streit unter den Hinterbliebenen. Sondern sie stellen auch sicher, dass das Erbe den persönlichen Vorstellungen entsprechend verteilt wird. Der Ratgeber „Handbuch Testament“ der Verbraucherzentrale erklärt die Grundzüge der Erbrechts und zeigt, wie über die Weitergabe von Geldvermögen, Immobilien oder anderen Gegenständen verfügt werden kann.
 
Liegt kein Testament vor, geht der Gesetzgeber davon aus, dass die verstorbene Person ihr Vermögen den nächsten Familienmitgliedern hinterlassen will – in der Regel den Kindern oder dem Ehepartner oder der -partnerin. Was aber gilt in einer Patchworkfamilie? Welche Regelungen können Alleinstehende treffen? Der Ratgeber erläutert, was es mit Pflichtteilsansprüchen auf sich hat und was bei einer Erbengemeinschaft unbedingt zu beachten ist. An vielen Beispielen werden mögliche Konstellationen anschaulich beschrieben, sodass sich hieraus Entscheidungshilfen für den eigenen Erbfall ergeben. Checklisten und Musterformulierungen bieten Unterstützung, um alles rechtssicher festzuhalten. Ein Kapitel zeigt, wie sich ganz legal Steuern sparen lassen. Der Ratgeber „Handbuch Testament“ hat 224 Seiten und kostet 22,- Euro. Zu bestellen unter
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So erkennt man Fallstricke beim Social-Media-Shopping

Verbraucherzentrale Euskirchen gibt Tipps für bewusstes Einkaufen
Gucken und kaufen: Viele Social-Media-Nutzer:innen shoppen gerne in ihren Kanälen. Ob Instagram, Tik-Tok oder Facebook – laut einer aktuellen Umfrage des Digitalverbandes Bitkom nutzen unter den 16- bis 29-Jährigen 48 Prozent ihre Social-Media-Kanäle zum Online-Einkauf, unter den 30- bis 49-Jährigen sind es 36 Prozent. Bezogen auf alle deutschen Internetnutzer:innen sind es 29 Prozent. „Das ist durchaus problematisch“, sagt Monika Schiffer, Leiterin der Verbraucherzentrale in Euskirchen. „Denn häufig verleiten die Designs zu unnötigen Impulskäufen, die Herkunft der Waren ist teilweise schwer nachzuvollziehen und die Apps sammeln jede Menge Daten.“ Die Verbraucherzentrale NRW erklärt die Fallstricke beim Social-Media-Shopping.
Dem ersten Kauf-Impuls widerstehen
 
Viele Apps setzen gezielt auf Impulskäufe. Schnell ist der „Kaufen“-Button geklickt. Aber braucht man den angepriesenen Pulli oder die stylischen Sneaker wirklich? Und wenn ja, ist diese Variante tatsächlich die beste? Vielleicht gibt es Alternativen, die günstiger oder besser sind. Auch ein Vergleich im stationären Handel kann hilfreich sein. Nicht beeindrucken lassen sollte man sich von manipulativen Designs während des Bestellens, sogenannten „Dark Patterns“. Dabei wird durch Einblendungen Druck ausgeübt, etwa durch einen Countdown beim Bestellvorgang oder durch Angaben, wie viele Personen einen Artikel ebenfalls im Warenkorb haben.
Bei Influencer:innen skeptisch sein
Influencer:innen werden häufig von Herstellern für ihre Produktwerbung bezahlt oder verdienen an eigenen Produkten. Das ist laut der aktuellen Bitkom-Umfrage auch vielen aus der Zielgruppe bewusst. Insgesamt 21 Prozent gaben an, es sympathisch zu finden, wenn Unternehmen mit Influencer:innen werben. Bei den 16- bis 29-Jährigen finden 33 Prozent diese Form der Werbung zwar sympathisch, knapp 43 Prozent dieser Altersgruppe befürworten aber offenbar eine klarere Kennzeichnung, 90 Prozent aller Befragten setzen mehr auf klassische Produkttests.
Eigene Daten schützen
 
Bei Online-Käufen ist es ratsam, mit den eigenen Daten sparsam umzugehen. Käufer:innen sollten darauf achten, welche persönlichen Informationen sie beim Kauf angeben und sichere Zahlungsmethoden verwenden. Werbeansprachen nach einer Bestellung kann man eindämmen, indem man in der App oder in den Einstellungen des Smartphones bzw. des Browsers Push-Benachrichtigungen ausschaltet und sich vom E-Mail-Newsletter abmeldet. Vor allem Temu macht keinen Hehl daraus, an personenbezogenen Daten interessiert zu sein und diese auch für kommerzielle Zwecke zu nutzen. Wer die Plattform datensparsam nutzen möchte, sollte darauf achten, dass zum Beispiel das Standorttracking in den Einstellungen des Smartphones bzw. der App deaktiviert ist. Auch die Möglichkeit, das Tracking in den Einstellungen des Smartphones auszuschalten oder der Einsatz von Werbeblockern können helfen, die Flut an Werbung zu reduzieren.
Rechte beim Widerruf
 
Wenn die online bestellten Produkte nicht passen, nicht gefallen oder nicht den Erwartungen entsprechen, können Verbraucher:innen das Recht auf Widerruf nutzen. Dies ist grundsätzlich formlos möglich. Viele Shops bieten hierfür ein Online-Formular an. Das Gesetz sieht für fast alle online bestellten Waren vor, dass Kund:innen ab dem Tag, an dem man die Ware erhalten hat, 14 Tage Zeit für einen Widerruf haben. Der Online-Shop ist verpflichtet, Informationen zur Rücksendung zu schicken und nach Erhalt der Ware zeitnah den Kaufbetrag zu erstatten. Wenn das nicht klappt, hilft der Musterbrief der Verbraucherzentrale NRW, den man ausgedruckt und ausgefüllt beim Rückversand dem Paket beilegen und zusätzlich per E-Mail an den Online-Shop schicken kann.
An Umweltfolgen denken
 
Beim Online-Shopping werden viele Waren zurückgeschickt. Offizielle Statistiken zur Zahl der Retouren gibt es nicht, aber schätzungsweise ist es bei im Internet bestellten Paketen jedes vierte. Bei Bekleidung geht vermutlich sogar jedes zweite Paket an den Händler zurück. Für 2025 geht die Forschung insgesamt von etwa 550 Millionen Rücksendungen in Deutschland aus. Das verursacht mehrere hundert Tonnen CO2. Zurückgeschickte Neuware wird zudem teilweise nicht wieder angeboten, sondern entsorgt.
Weiterführende Informationen:
 
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Ratgeber „Feuchtigkeit und Schimmelbildung“

Ursachen erkennen und beheben
 
Feuchtigkeit und Schimmel – unliebsame Mitbewohner, die im Herbst in vielen Wohnungen Einzug halten. Und gerade in Kellerräumen, Souterrainwohnungen, aber auch in Schlafzimmern, wo sich über Nacht durch die ausgestoßene Atemluft viel Feuchtigkeit ansammelt, ist Soforthilfe angesichts dunkler Flecken und Pilzbefall an Wänden und in Raumnischen gefragt. Der Ratgeber „Feuchtigkeit und Schimmelbildung“ der Verbraucherzentrale gibt ein Maßnahmenpaket an die Hand – von der Ursachenbekämpfung bis hin zur Frage, wie qualifizierte Fachleute zu finden sind und was die professionelle Beseitigung von Schäden etwa kosten wird.
Schimmel – warum ausgerechnet in meiner Wohnung? Das fragen sich viele, wenn sie Feuchte- und Schimmelschäden entdecken. Der Ratgeber zeigt, wie und wo Feuchtigkeit den Bakterien und Schimmelsporen optimalen Nährboden bietet. Diesem Verursacher dann wirkungsvoll zu Leibe zu rücken, ist nicht nur wegen der unschönen Flecken ein Muss, sondern unbedingt angezeigt, weil Schimmel auch die Gesundheit der Bewohner beeinträchtigen kann. Und wird zu spät reagiert, können Bauschäden und im schlimmsten Fall langwierige Streitigkeiten um die Kostenübernahme für eine meist teure Sanierung die Folge sein. Das Buch gibt sowohl eine Do-it-yourself-Hilfe mit auf den Weg, erläutert aber auch, wann Profis gefragt sind und woran man deren Qualifikation erkennt. Die bau-, miet- und versicherungsrechtlichen Fragen rund um eine gegebenenfalls notwendige Schadensbeseitigung werden ebenfalls beleuchtet. Der Ratgeber „Feuchtigkeit und Schimmelbildung“ hat 224 Seiten und kostet 24,- Euro, als
E-Book 19,99 Euro. Zu bestellen unter shop.verbraucherzentrale.de oder
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Ratgeber für Frauen

Ab jetzt finanziell unabhängig: Finanzplanung mit Weitsicht

Die jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamts werfen einmal mehr ein Schlaglicht auf die finanzielle Situation von Frauen: Sie sind häufiger in Teilzeit beschäftigt, was in der Regel mit geringeren durchschnittlichen Bruttostundenverdiensten einhergeht. Das macht rund 19 Prozent des Verdienstunterschieds zu Männern aus. Wenn Kinder oder pflegebedürftige Angehörige betreut werden müssen, treten meist Frauen im Beruf kürzer. Lange Zeit mit Care-Arbeit sorgt jedoch nicht nur aktuell für weniger im Portemonnaie, sondern geht auch auf Kosten der Rente. Der Ratgeber „Ab jetzt finanziell unabhängig“ der Verbraucherzentrale zeigt, wie Frauen die Themen Geld und Altersvorsorge nachhaltig angehen und Rentenlücken vermeiden können.
Die Basics des Finanzwissens werden verständlich vorgestellt: Die Stichworte reichen vom Anlagehorizont über Investmentfonds bis zum Zinseszinseffekt. Für typische Lebenssituationen von Frauen werden Entscheidungshilfen gegeben, welche Finanzstrategie passt: beim Berufsstart, in der Phase der Familiengründung, bei einer Trennung sowie kurz vor dem Rentenalter. Sollten Berufsanfängerinnen schon über Altersvorsorge nachdenken? Ist der Kauf einer Immobilie eine rentable Anlage? Kann ein Ehevertrag einen fairen finanziellen Ausgleich sichern? Es werden mögliche Wege aufgezeigt, um durch staatlich geförderte oder private Vorsorge Rentenlücken zu schließen. Der Ratgeber „Ab jetzt finanziell unabhängig. Ein Finanzplaner für Frauen“ hat 208 Seiten und kostet 20,- Euro, als E-Book 15,99 Euro. Zu bestellen untershop.verbraucherzentrale.de oder T 0211 913801-555. Er ist auch in den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen und im Buchhandel erhältlich.

 


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