Ratgeber und Checkliste zur Vorbereitung auf Gutachtertemin

Wie hoch ist der Pflegegrad?
Ratgeber und Checkliste zur Vorbereitung auf Gutachtertermin
Jede Minute zählt – dieses Motto gilt für das
Pflegegutachten seit der jüngsten Reform nicht mehr. 2017 wurde ein
neuer Bedürftigkeitsbegriff in der Pflege eingeführt, um die
Leistungen gerechter zu verteilen. Doch eines gilt nach wie vor:
Wer finanzielle Unterstützung möchte, muss einen Antrag bei der
Pflegekasse stellen und von ihr als pflegebedürftig eingestuft
werden. Dazu kommt ein Gutachter oder eine Gutachterin zu 
den Antragstellenden nach Hause. Auf diesen Besuch bereitet
der Ratgeber der Verbraucherzentrale „Das Pflegegutachten –
Antragstellung, Begutachtung, Bewilligung“ ausführlich vor.
 
Anhand von festgelegten Kriterien wird bei der Begutachtung
entschieden, wie selbstständig oder eben unselbstständig
Betroffene handeln. Dabei werden körperliche und geistige
Fähigkeiten betrachtet sowie Einschränkungen festgehalten,
die bei Selbstversorgung und Alltagsaktivitäten bestehen.
Das Buch bietet eine umfangreiche Checkliste, mit der
Leserinnen und Leser schon vorab alle Punkte durchgehen
können. Verhaltenstipps für den Besuchstag bieten weitere
Unterstützung. Außerdem beantwortet der Ratgeber
wichtige Fragen zum gesamten Prozess: Wann und wie
beantrage ich Pflegeleistungen? Wo bekomme ich weitere
Unterstützung und Beratung?
Ein Musterbrief für einen eventuellen Widerspruch gegen
den Pflegebescheid rundet das Informationsangebot ab.
 
Der Ratgeber „Das Pflegegutachten – Antragstellung, Begutachtung,
Bewilligung“ hat 152 Seiten, kostet 9,90 Euro und ist in der
Verbraucherzentrale Euskirchen, Wilhelmstraße 37, Tel. 02251 506 45 01
erhältlich.

Wer braucht welche Versicherung?

Von unerlässlich bis überflüssig:

Sicher ist sicher: 431 Millionen Verträge hatten die Deutschen laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) 2017, um sich vor Risiken zu schützen. Viele davon sind nicht nur überteuert, sondern auch unnötig. Der Ratgeber der Verbraucherzentrale „Richtig versichert – Wer braucht welche Versicherung?“ hilft dabei, zwischen überflüssig und unerlässlich zu unterscheiden und den persönlichen Bedarf zu ermitteln. Finanziell abgesichert bei Berufsunfähigkeit, gegen Verlust von Hab und Gut, das Risiko hoher Prozesskosten oder vorübergehende Einkommensausfälle? Die Tabellen in den Umschlagklappen des Buches bieten einen schnellen Überblick, wer welche Verträge abschließen sollte.

 

Die einzelnen Kapitel mit Beispielen, Checklisten und Tipps unterstützen die Leserinnen und Leser dabei, einen guten und kostengünstigen Versicherungsbestand aufzubauen und falsche Abschlüsse zu vermeiden. Wichtige Verträge wie die Privathaftpflicht werden nämlich, je nach Gesellschaft, zu Preisen zwischen 50 und 180 Euro angeboten. Zu den wichtigsten Grundregeln gehören: sich nicht von aktuellen Ereignissen impulsiv zu Policen verleiten lassen, nicht vorschnell unterschreiben und auch nicht unüberlegt kündigen. Abschließend erläutert der Ratgeber, wie Verbraucherinnen und Verbraucher aus ungünstigen Verträgen wieder herauskommen.

 Der Ratgeber „Richtig versichert – Wer braucht welche Versicherung?“ hat 184 Seiten, kostet 16,90 Euro und ist in der Verbraucherzentrale Euskirchen, Wilhelmstraße 37, Tel. 02251 506 45 01 erhältlich.

Aktuelle Informationen der Verbraucherzentrale NRW erhalten Sie unter www.verbraucherzentrale.nrw

Verbraucherzentrale NRW
Beratungsstelle Euskirchen
Wilhelmstraße 37
53879 Euskirchen
Tel.(02251) 506 45 01
Fax (02251) 506 45 07
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Öffnungszeiten:
Montag 9-13 Uhr
Dienstag 9-13 Uhr und 14-18 Uhr
Donnerstag 9-13 Uhr und 14-18 Uhr
Freitag 9-13 Uhr

 

Tipps für den Pflegealltag zu Hause

Was Angehörige wissen müssen

Die meisten Menschen, die durch Krankheit, Behinderung oder Alterserscheinungen auf Hilfe angewiesen sind, möchten in ihren vertrauten vier Wänden gepflegt werden. Tatsächlich werden mehr als zwei Drittel aller pflegebedürftigen Menschen in Deutschland zu Hause versorgt. Glück hat, wer in Familie oder Freundeskreis eine Person findet, die sich darum kümmert. Diese Angehörigen übernehmen eine große Aufgabe und haben ein Recht auf bestmögliche Unterstützung. Der Ratgeber der Verbraucherzentrale „Pflege zu Hause organisieren – Was Angehörige wissen müssen“ hilft ihnen, diese Herausforderung zu meistern.

Leistungen beantragen, Freistellung von der Arbeit organisieren, das nötige Wissen über die Pflege aneignen: Das erste Kapitel erläutert, worum sich die künftigen Pflegenden als Erstes kümmern müssen. Der zweite Abschnitt erklärt, welche Leistungen Pflegebedürftigen zustehen. Kapitel drei hilft bei der Vorbereitung und gibt Tipps, wie sich etwa die Wohnung umgestalten lässt. Im letzten Teil steht dann der Alltag mit praktischen Hinweisen und Entlastungsangeboten im Mittelpunkt. Das Buch richtet sich an alle Angehörigen, die vor einer Fülle von Fragen stehen, und diejenigen Betroffenen, die ihre Angelegenheiten noch selbst in die Hand nehmen können.

Der Ratgeber „Pflege zu Hause organisieren – Was Angehörige wissen müssen“ hat 216 Seiten,kostet 14,90 Euro und ist in der Verbraucher-zentrale Euskirchen, Wilhelmstraße 37, Tel. 02251 506 45 01 erhältlich.

 

Tipps zu Kaffeefahrten

 

Verkäufern teure Tour vermasseln
Tipps zu Kaffeefahrten

Geldgewinne, Geschenke, gutes Essen und weitere Attraktionen vor Ort – mit den immer gleichen Versprechen werden meist ältere Menschen zur Teilnahme an einer Tagestour gelockt. Doch hinter der preiswerten Fahrt ins Grüne verbirgt sich oft eine als Kaffeefahrt getarnte Verkaufstour, bei der den Teilnehmern meist minderwertige Waren zu überteuerten Preisen angedreht werden.

„Auf keinen Fall sollten sich Teilnehmer bei Kaffee und Kuchen am Zielort dazu verleiten lassen, etwas zu unterschreiben oder gleich das Portemonnaie zu zücken. Das Geld ist dann meist weg, auch wenn der Kaufvertrag hinterher widerrufen wird“, warnt Monika Schiffer, Leiterin der Verbraucherzentrale in Euskirchen, vor versierten Verkäufern, die nach der Bustour auf Nimmerwiedersehen verschwinden. Wie Teilnehmer auf falsche Versprechen nicht hereinfallen und gegen unseriöse Verkaufspraktiken vorgehen können, dazu hat Monika Schiffer passende Tipps:

  • Nette Einladung nur schöner Schein: Preiswerten Touren mit vielen Extras sollte man stets misstrauisch begegnen! Sinnvoll ist es, das Angebot zu einer Kaffeefahrt und besonders das Kleingedruckte vor der Buchung sorgfältig zu lesen. Sämtliche Kosten – auch zusätzliche Extras – und sonstige Teilnahmebedingungen sollten vorher zusammengetragen und geprüft werden. Bei Ungereimtheiten am besten Angehörige, Betreuer oder die Mitarbeiter der Verbraucherzentrale um Rat fragen. Im Zweifel sollten Interessenten lieber auf eine Teilnahme verzichten.
  • Gerissene Verkaufstaktik: Veranstalter von Kaffeefahrten haben nichts zu verschenken, sondern treiben mit Rentnern und Pensionären ein für sie einträgliches Spiel. Zusätzlich treiben sie mit den ermittelten Adressdaten oft noch einen regen Handel. Ihre Verkaufsveranstaltung findet häufig in einem abgelegenen Lokal statt, damit möglichst niemand zu einem interessanteren Ort entschwindet. Während einer mehrstündigen Präsentation werden Teilnehmer von geschulten Verkäufern geschickt zum Kauf von zweifelhaften Gesundheitspräparaten, Rheumadecken, Werkzeug oder Küchengeräten animiert – meist zu völlig überzogenen Preisen. Verläuft das Geschäft nicht so einträglich wie erhofft, werden potenzielle Käufer oft aggressiv von den Verkäufern bedrängt.
  • Teilnahme und Kauf kein Zwang: Gäste einer Verkaufsveranstaltung können sich jedoch durchaus während der Warenpräsentation absetzen und bis zur Rückfahrt etwas anderes unternehmen. Sie haben trotzdem einen Anspruch auf sämtliche Leistungen – etwa auf Verpflegung und Rücktransport, die sie gebucht und bezahlt haben. Sie müssen auch nichts kaufen. Falls Teilnehmer daran gehindert werden, den Veranstaltungsraum zu verlassen, sie womöglich sogar bedroht werden, sollte sich niemand scheuen, die Polizei über den Notruf 110 zu verständigen und Anzeige wegen Nötigung zu erstatten. Hilfreich ist es bei Problemen, vorsorglich die Namen des Busunternehmers und des Fahrers sowie das Kennzeichen des Busses für eine Beschwerde zu notieren.
  • Unterschrift und Anzahlung tabu: Sinnvoll ist auch, Kaufvertrag und Werbematerial erst mal mit nach Hause zu nehmen, um einen Vertrag in Ruhe prüfen sowie Preis und Qualität mit anderen Waren vergleichen zu können. Hierbei ist höchste Vorsicht geboten bei Anbietern, die in ihren Unterlagen lediglich eine Postfachadresse oder einen Firmensitz im Ausland angeben. In solchen Fällen ist eine rechtliche Verfolgung meistens aussichtslos.
  • Widerrufsrecht: Wird ein Warenkauf im Nachhinein bereut, weil der Preis der neuen Heizdecke zu hoch erscheint oder Zweifel an der angepriesenen Wunderwirkung von Fitness-Pillen aufkommen, können Käufer in der Regel innerhalb von 14 Tagen, nachdem ein Vertrag vereinbart wurde beziehungsweise sie die gekaufte Ware in den Händen halten, ohne Begründung vom Kaufvertrag Abstand nehmen. Wurden sie nicht ordnungsgemäß über ihr Recht auf Widerruf informiert, haben sie sogar ein Jahr und 14 Tage Zeit, um sich von der Vertragsverpflichtung zu lösen. Käufer sollten bei der Entgegennahme eines Vertrages immer auf das Datum achten. Unseriöse Anbieter versuchen oft, das Widerrufsrecht durch Zurückdatierung auszuhebeln. Wichtig für Reklamationen und Rücktritt ist auch, dass der Name der Firma, einer verantwortlichen Person, die Anschrift und nicht nur ein Postfach im Kaufvertrag angegeben sind.

Weitere Auskünfte zu dubios erscheinenden Bustouren gibt’s online unter www.verbraucherzentrale.nrw/kaffeefahrten. Persönliche Hilfe bietet die Beratungsstelle in der Wilhelmstraße 37 in Euskirchen. Hier wird zu entsprechenden Einladungs- oder Gewinnschreiben oder den Rechten nach einem Kauf beraten.

Das eigene Zuhause jetzt schon für den Winter wappnen

 
 
 
 
 
Energieberatung der Verbraucherzentrale im Mai 2018
 
Kleine Handgriffe, große Wirkung
 
Das eigene Zuhause jetzt schon für den Winter wappnen
 
Der Frühling steht vor der Tür, und die Heizung kann endlich in die
Sommerpause gehen. Trotzdem lohnt es sich, kurz an die kalten
Füße der vergangenen Monate zurückzudenken. Während der warmen
Jahreszeit ist nämlich die perfekte Gelegenheit, Wohnung oder Haus
mit ein paar einfachen und kostengünstigen Maßnahmen für den nächsten
Winter zu wappnen.
Werner Reiner, Energieexperte der Verbraucherzentrale Nordrhein-
Westfalen, hat die besten Tipps zusammengestellt.
 
Fenster und Türen abdichten
„Alte Fenster und Türen sind oft undicht. Zugluft und Energieverluste sind
die Folge“, erläutert Werner Reiner. Dichtungsbänder und Bürsten-
dichtungen lassen sich leicht selbst anbringen und schaffen zuverlässig
Abhilfe.
 
Umräumen
Ist der Heizkörper durch Verkleidungen, Möbel oder Vorhänge verdeckt,
kann seine Wärme nicht voll genutzt werden. Außerdem kann das
Thermostatventil durch den Wärmestau unter der Abdeckung nicht
die richtige Raumtemperatur einstellen. Die Folge: Das Zimmer bleibt
kalt.
 
Heizkörper entlüften
Gluckernde Heizkörper sind nicht mehr vollständig mit Wasser gefüllt
und werden daher nicht richtig warm. Mit einem speziellen Schlüssel
und wenigen Handgriffen können sie entlüftet werden. „Informieren
Sie aber vorher Ihren Vermieter, Hauswart oder Hausverwaltung,
denn möglicherweise muss anschließend Wasser ins Heizungssystem
nachgefüllt werden“, rät der Energieexperte. 
 
Heizkörpernischen dämmen
Die Außenwand in Heizkörpernischen ist dünner und wird vom
Heizkörper stark erwärmt. So geht viel Wärme verloren. Ist zwischen
Heizkörper und Außenwand ausreichend Platz, können hinter dem
Heizkörper Dämmstoffplatten angebracht und so diese Wärmeverluste
reduziert werden.
 
Wer Fragen zu den Themen Dämmen, Heizen und Lüften sowie Strom-
und Energiesparen hat, wendet sich an die anbieterunabhängige
Energieberatung der Verbraucherzentrale. Zu allen Energiesparthemen
kann ein Termin in der Euskirchener Beratungsstelle vereinbart werden.
 
Eine Terminvereinbarung ist notwendig. Die Terminvergabe findet statt
unter 02251-5064501 oder per email an
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
Die Energieberatung kostet 5,- € für 30 Minuten. Je nach Umfang des
Themas werden 60 Minuten eingeplant.
 
Termine im Kreis Euskirchen im Mai zu allen Energiesparthemen:
Euskirchen in der Verbraucherzentrale 08.05.2018 ab 15:00 Uhr
24.05.2018 ab 15.00 Uhr

Saubere Luft trotz Öfen und Kaminen

Energieberatung der Verbraucherzentrale im April 2018

Saubere Luft trotz Öfen und Kaminen

Seit 1. Januar gelten strengere Feinstaub-Grenzwerte für Kamine und Kachelöfen
Verbraucher, die ihre vier Wände mit einem Kachelofen oder einem Kamin beheizen, müssen seit dem 1. Januar 2018 strengere Auflagen für den Betrieb ihrer Feuerstätte beachten.

Die wichtigsten Informationen zum Kamingenuss auf einen Blick:

Alte Öfen geben neben wohliger Wärme, auch eine erhebliche Menge Feinstaub ab. So erzeugt ein Kaminfeuer in einer Stunde etwa genauso viel Feinstaub, wie ein Dieselfahrzeug bei einer 100 Kilometer langen Fahrt. Neue Feuerstätten verbrennen effizienter als alte Öfen. Somit sparen sie Brennholz und produzieren weniger Feinstaub. Der Gesetzgeber reagierte, indem er die Feinstaub-Grenzwerte herabsetzte und festlegte, dass ab dem 1. Januar 2018 Öfen, die vor 1985 eingebaut wurden, mit Feinstaubfiltern nachgerüstet oder komplett ausgetauscht werden müssen. Außerdem können Gemeinden und Kommunen je nach Luftqualität Betriebsverbote für Feuerstätten aussprechen, wie es z. B. in Stuttgart bei Feinstaubalarm passiert.

Jeder Verbraucher kann selbst auf die Feinstaub-Emission Einfluss nehmen, indem er

  • gut abgelagertes, trockenes Brennholz verwendet
  • geeignete Anzünder verwendet
  • keinen Müll verbrennt
  • eine geeignete Feuerstätte zum Heizen nutzt
  • auf sehr hohe Raumtemperaturen verzichtet
  • Feuerstätten für Holzpellets wählt, diese haben weniger Feinstaubemissionen, statt solche mit Brennholz

Mit Brennholz zu heizen, ist häufig teurer als gedacht. Der Brennstoff ist zwar meist preiswerter als Erdgas oder Heizöl, aber Kamine und Öfen haben oft höhere Wärmeverluste, da sie den Brennstoff schlechter ausnutzen. Inwiefern es sich lohnt, eine Holzfeuerstätte an das zentrale Heizungsnetz anzuschließen, beantwortet Werner Reiner, Energieberater der Verbraucherzentrale in Euskirchen und gibt darüber hinaus eine Reihe genereller Empfehlungen zum Einbau einer Holzfeuerstätte sowie andere Tipps zum Thema Energie.

Weiterführende Informationen zur ersten Verordnung zur Durchführung des
Bundes-Immissionsschutzgesetzes:

https://www.gesetze-im-internet.de/bimschv_1_2010/BJNR003800010.html

Unabhängige Unterstützung bei Überlegungen zu einem Kaminofen gibt es bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale in Euskirchen.Auch wer Fragen zu den Themen Heizen und Lüften, Regelung sowie Strom- und Energiesparen hat, wendet sich an die anbieterunabhängige Energieberatung. Zu allen Energiesparthemen kann ein Termin in der Euskirchener Beratungsstelle vereinbart werden. Die Terminvergabe findet statt unter 02251-5064501 oder per email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die Energieberatung kostet 5,- € für 30 Minuten. Je nach Umfang des Themas werden 60 Minuten eingeplant.

Termine in Euskirchen im April zu allen Energiesparthemen:

Euskirchen in der Verbraucherzentrale         12.04.2018 ab 15:00 Uhr

                                                                26.04.2018 ab 15.00 Uhr

Ratgeber Geldanlage

 
Prioritäten setzen bei der Finanzplanung
Die passende Form der Geldanlage
 
Um die Finanzplanung auf ein solides Fundament zu stellen, müssen Anleger weder Börsenexperten noch Steuerfachleute sein. Vielmehr sind Grundkenntnisse über wirtschaftliche Zusammenhänge nötig, Wissen um die wichtigsten Formen der Geldanlage – und eine besonnene Abwägung. Bevor es um möglichst hohe Renditen geht, gilt es erst einmal, gravierende Fehler zu vermeiden. Der Ratgeber der Verbraucherzentrale „Geldanlage. Einfache Strategien für Ihre Finanzplanung“ erläutert deshalb grundlegende Regeln, bevor er auf einzelne Produkte eingeht.
 
Im Zentrum stehen dabei die fünf wichtigsten Anlageziele: kurzfristige Liquidität, Sparen auf Anschaffungen. Sparen aufs Eigenheim, individuelle Altersvorsorge sowie eine freie Vermögensbildung. Da die wenigsten ihr Guthaben in allen Kategorien gleichzeitig verteilen können, sind Prioritäten zu setzen. Der Ratgeber begleitet Anlegerinnen und Anleger bei den ersten Planungsschritten und unterstützt sie dabei, die richtige Strategie zu entwickeln. Unter anderem geht er auf nachhaltige Geldanlagen ein, warnt vor nachteiligen Investitionen und hilft dabei, bestehende Verträge zu bewerten und gegebenenfalls zu optimieren. Wenn der Weg schließlich doch zu einer Anlageberatung führt, sind die Leserinnen und Leser mit der Checkliste am Ende des Buches für ein Beratungsgespräch gut gerüstet.
 
 
Der Ratgeber hat 208 Seiten, kostet 16,90 Euro und ist in der Verbraucherzentrale Euskirchen, Wilhelmstraße 37, Tel. 02251 506 45 01
erhältlich.
 
 
Ich wünsche einen schönen Tag und verbleibe

mit freundlichen Grüßen aus Euskirchen

i. A. Carmen Weeber

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Aktuelle Informationen der Verbraucherzentrale NRW erhalten Sie unter www.verbraucherzentrale.nrw

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Öffnungszeiten:
Montag 9-13 Uhr
Dienstag 9-13 Uhr und 14-18 Uhr
Donnerstag 9-13 Uhr und 14-18 Uhr
Freitag 9-13 Uhr

Richtige Regeln beim Kaufen und Bezahlen beachten

Sich nicht beirren lassen
Richtige Regeln beim Kaufen und Bezahlen beachten

Händler müssen gekaufte Waren zurücknehmen, online-gekaufte Artikel können immer zurückgeschickt werden, Zahlungen mit Karte lassen sich ohne Weiteres rückgängig machen – Was auf den ersten Blick als gutes Recht der Kunden erscheint, erweist sich beim genauen Hinsehen jedoch oftmals als ein weit verbreiteter Irrglaube. Können Kunden etwa nach einem Online-Kauf georderte Schuhe, Kleid oder Hose bei Nichtgefallen zurückschicken, sind sie bei der Rückgabe solcher Waren im Laden auf die Kulanz des Händlers angewiesen. Die unterschiedlichen Regeln für Waren aller Art im Geschäft oder im Online-Handel werden für viele Konsumenten immer unüberschaubarer. „Verbraucher benötigen hier dringend eine ordnende Orientierung und objektives Wissen, um einwandfreie Kaufentscheidungen zu treffen und bei Problemen angemessen zu reagieren“, erklärt Monika Schiffer, Leiterin der Verbraucherzentrale in Euskirchen. Die Verbraucherschützer nehmen sich einiger weitverbreiteter Rechtsirrtümer an. Unter dem Motto „Denkste“ räumt die Verbraucherzentrale in Euskirchen mit den Irrungen und Wirrungen rund ums Kaufen und Bezahlen auf. Mit einem Würfel-Quiz und Infos stellen sie nachfolgenden Fehlinformationen die richtigen rechtlichen Hinweise gegenüber:

  • Verträge nicht nur mit Unterschrift gültig: Am Beispiel vom Kauf von Brötchenist es jedem sofort klar, dass es sich hierbei um einen Kaufvertrag handelt, bei dem niemand etwas unterschreiben muss. Bei einem mündlichen Vertragsabschluss am Telefon hingegen sind die angerufenen Kunden nachher häufig überrascht, dass sich aus einem bloßen Telefongespräch eine bindende Zahlungsverpflichtung ergeben kann. Der Einkauf von Waren oder die Zustimmung zu Serviceleistungen vollzieht sich also häufig ohne Unterschrift und ist somit gültig. Zwingend unterschrieben werden müssen jedoch alle Vereinbarungen, die in Schriftform abgeschlossen oder auch noch durch einen Notar beglaubigt werden müssen – wie etwa bei einem Immobilienerwerb.
  • Preisauszeichnungen nicht immer bindend:Auch wenn für ein Smartphone ein Preis von 79 Euro angegeben ist, muss der Verkäufer es nicht zwangsläufig zu diesem Preis verkaufen. Die Preisangaben bei Waren in Prospekten, Schaufenstern oder der Webseite sind für die Händler insoweit nicht bindend. Maßgeblich ist immer der Preis über den sich Käufer und Verkäufer an der Kasse verständigen. Trotzdem darf der Verkäufer natürlich nicht bewusst mit falschen Preisen werben.
  • Umtausch und Rückgabe nicht selbstverständlich:Die meisten Geschäfte bieten ihren Kunden die Möglichkeit, gekaufte Ware innerhalb einer bestimmten Zeit einfach wieder umzutauschen. Oft erstatten die Unternehmen dann den Kaufpreis oder stellen einen Warengutschein aus. Diese weit verbreitete Praxis und der rechtliche Umstand, dass bei den meisten Online-Käufen die georderten Waren tatsächlich zurück gegeben werden können, führen zu dem Irrglauben, es bestehe ein Recht auf Umtausch. Doch ein Umtausch oder die Rücknahme von Artikeln im Geschäft ist reine Kulanz des Verkäufers. Beim Kauf vor allem von teuren Waren im stationären Handel sollten sich Kunden vorab im Laden nach den Umtauschbedingungen erkundigen und sich vorsorglich eine Umtauschmöglichkeit- etwa auf dem Kassenbon – schriftlich bestätigen lassen.
  • Garantie und Gewährleitung nicht dasselbe: Beide Begriffe sind streng voneinander zu unterscheiden. Bei der Garantie handelt es sich um eine freiwillige Zusage von Herstellern für die Qualität oder Funktionstüchtigkeit ihrer Produkte geradezustehen. Diese Selbstverpflichtung gilt für die von den Herstellern individuell angegebenen Funktionen und Zeiträume. Eine Garantiezusage der Hersteller ist nicht zu verwechseln mit der gesetzlichen Gewährleistung. Bei dieser sind die Händler in rechtlicher Verantwortung: Sie müssen für zwei Jahre nach dem Kauf beziehungsweise nach Übergabe der Ware an den Kunden dafür einstehen, wenn die gekaufte Ware nicht einwandfrei war. Zeigen sich nach dem Kauf Mängel, müssen Kunden den Händlern jedoch zunächst eine Chance geben, die Ware zu reparieren oder durch eine fehlerfreie zu ersetzen. Erst in einem zweiten Schritt können Kunden von dem Kaufvertrag zurücktreten und auf die Erstattung des Kaufpreises pochen.
  • Nicht jede Kartenzahlung ist rückbuchbar:Das Zahlen mit Karte statt mit Bargeld ist auf dem Vormarsch. Allerdings gibt es einen entscheidenden Unterschied zwischen dem Bezahlen mit Giro-Card und Unterschrift oder per Giro-Card und PIN. Nur wer seine Kartenzahlung auch per Unterschrift quittiert, kann den Kaufbetrag innerhalb von acht Wochen ohne Angabe von Gründen auf sein Geldkonto zurückbuchen lassen. Bei diesem sogenannten Lastschriftverfahren erteilen Kunden per Unterschrift ihre Zustimmung, dass Händler den Kaufpreis vom jeweiligen Kundenkonto einziehen dürfen. Bei einer Kartenzahlung per PIN wird der Kaufbetrag sofort vom eigenen Konto abgebucht und an den Händler gezahlt. Eine Rückbuchung des Betrags ohne weitere Begründung fällt somit flach. Achtung: Die Möglichkeit, eine Lastschrift zurückbuchen zu lassen, bedeutet aber nicht, dass Kunden ihrer Zahlungsverpflichtung nicht nachkommen müssen.

Ratsuchende, die gerne testen möchte, welchen Rechtsirrtümern sie beim Kaufen und Bezahlen unterliegen, können ihr Verbraucherwissen auf den Prüfstand stellen. Beim Besuch in der Beratungsstelle in der Wilhelmstraße 37 in Euskirchen oder im Internet unter www.verbraucherzentrale.nrw/irrtuemerwarten die Verbraucherschützer unter dem Stichwort „Denkste“ mit einem Quiz und vielen rechtlichen Informationen auf, die Aufschluss zu den gängigsten Fehlinformationen beim Warenkauf im stationären oder virtuellen Handel geben.

Verbraucherzentrale NRW

Beratungsstelle Euskirchen
Wilhelmstraße 37
53879 Euskirchen
Tel.(02251) 506 45 01
Fax (02251) 506 45 07
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Öffnungszeiten:
Montag 9-13 Uhr
Dienstag 9-13 Uhr und 14-18 Uhr
Donnerstag 9-13 Uhr und 14-18 Uhr
Freitag 9-13 Uhr

Heizung richtig einstellen

Energieberatung der Verbraucherzentrale im Februar 2018
 
Ein, aus oder abgesenkt: Heizung richtig einstellen
Tipps der Verbraucherzentrale zur Einstellung von Heizkessel und Thermostatventil
In der kalten Jahreszeit ist die Heizperiode im Kreis Euskirchen in vollem Gange. Wie das richtige Heizverhalten für Gesundheit und Geldbeutel aussieht, weiß Werner Reiner, Energieberater der Verbraucherzentrale Euskirchen. „Grundsätzlich gilt: Je niedriger der Temperaturunterschied zwischen warmer und kalter Umgebung ist, desto geringer sind die Wärmeverluste über Wände, Fenster, Dach und Keller oder auch beim Lüften.“ Einige Zimmer gar nicht zu heizen sei nicht ratsam. Denn so kann sich Feuchtigkeit in den kühlen Räumen sammeln, was wiederum zu Schimmelbildung führen und negative Folgen für die Gesundheit haben kann. In wenig genutzten Zimmern sollte eher die Heizung nur auf niedriger Stufe laufen.
Zur richtigen Nutzung von Heizung und Thermostat gibt die Verbraucherzentrale Euskirchen folgende Tipps:
  • Wärmedämmung:Je schlechter ein Haus gedämmt ist, desto mehr lohnt sich die Nachtabsenkung. Allerdings kann in gut gedämmten Häusern die Heizung nachts sogar abgeschaltet werden, denn die Raumtemperatur sinkt hier meist nicht unter 17 °C. In der Übergangszeit kann in vielen Wohngebäuden die Heizung nachts über Stunden komplett abgeschaltet werden; so wird neben Brennstoff auch Strom eingespart.
  • Heizkörper entlüften:Regelmäßiges Entlüften der Heizung ist wichtig. Denn zu viel Luft im Heizkörper verhindert ihre gleichmäßige Durchströmung und mindert die Heizleistung. Spätestens wenn der Heizkörper gluckernde Geräusche von sich gibt, ist höchste Zeit zum Entlüfterschlüssel zu greifen.
  • Ventile richtig nutzen:Über die Thermostatventile kann die Lufttemperatur in verschiedenen genutzten Räumen angepasst werden und die zentrale Absenkung ergänzen. Kluges Bedienen von Kessel und Thermostatventilen kann übergangsweise auch eine veraltete oder defekte Regelung ersetzen
  • Hydraulischer Abgleich:Der hydraulische Abgleich des Heizsystems korrigiert die unterschiedlichen Heizlasten und sorgt für eine gleichmäßige Wärmeabgabe und Aufheizung sämtlicher Räume. Die Durchführung ist eine Aufgabe für einen Heizungsfachbetrieb.
  • Kesseltemperatur einstellen:Zu hohe Kesseltemperaturen verschwenden unnötig Energie. Es lohnt sich, mit Hilfe der Anleitung oder eines Fachmanns die optimalen Einstellungen zu ermitteln.
Wer Fragen zu den Themen Heizen und Lüften, Regelung sowie Strom- und Ener­giesparen hat, wendet sich an die anbieterunabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale. Zu allen Energiesparthemen kann ein Termin in der Euskirchener Beratungsstelle vereinbart werden. Die Terminvergabe findet statt unter 02251-5064501 oder per email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die Energieberatung kostet 5,- € für 30 Minuten. Je nach Umfang des Themas werden 60 Minuten eingeplant.
Termine in Euskirchen im Februar zu allen Energiesparthemen:

Euskirchen in der Verbraucherzentrale         01.02.2018 ab 15:00 Uhr
                                                                15.02.2018 ab 15.00 Uhr
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Termine der Sonderberatungen im Februar 2018 in der Verbraucherzentrale Euskirchen
Energiespar-Einzelberatung zu Heizungstechnik, Regenerativen Energien und Wärmedämmung
Heiztechnik, Photovoltaik, Solare Warmwasserbereitung, Wärmedämmung, Feuchtigkeit und Schimmelbildung, Förderprogramme u.a.
Berater:         Werner Reiner (Kosten: 5,00 € / 30 min.)
Termine:       Do        01.02.2018        15:00 – 18:00 Uhr
                     Do        15.02.2018        15:00 – 18:00 Uhr
Mietrechtsberatung
Fragen rund um Mieterhöhung, Kündigungsfristen, Wohnungsmängel, Nebenkosten u.a.
Berater:         Ralf Schilberz (Kosten: 20,00 €)
Termin:         Mo       19.02.2018        10:00 – 13:00 Uhr
Rechtsberatung durch Rechtsanwalt
Verbraucherverträge: z.B. Telekommunikationsdienstleistungen, Kaufverträge, Handwerkerverträge, Reiserecht, Fitnessstudio-Verträge, Beratung zum Energierecht
Berater:         Lutz Stader (Kosten: 30,00 € )
Termine:       Di         06.02.2018        14:00 – 18:00 Uhr
                     Di         20.02.2018        14:00 – 18:00 Uhr
Versicherungsberatung
Ermittlung des Versicherungsbedarfs, Überprüfung der aktuellen Versicherungssituation zu allen
privaten Versicherungen
Berater:         Sabine Nikel (Kosten: 40,00 € / 30 min. )
Termin:         Di         20.02.2018                   14:00 – 18.00 Uhr
Vorherige Anmeldung erforderlich:      
Beratungsstelle Euskirchen, Wilhelmstraße 37
Tel:       02251 / 506 45 01
Fax:     02251 / 506 45 07
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
Öffnungszeiten:                                          
Mo       9:00 – 13:00 Uhr
Di         9:00 – 13:00 Uhr und 14:00 – 18:00 Uhr
Do        9:00 – 13:00 Uhr und 14:00 – 18:00 Uhr
Fr         9:00 – 13:00 Uhr
 
 
 

Das verdrängte Risiko

Das verdrängte Risiko

Für Berufsunfähigkeit richtig vorsorgen
Mit der Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre wird es immer
unwahrscheinlicher, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre Jobs
bis zum regulären Eintritt in den Ruhestand durchhalten. Statistisch muss
jeder Vierte seine Beschäftigung früher aufgeben. Eine
Berufsunfähigkeitsversicherung ist deshalb neben der privaten Haftpflicht
ein absolutes Muss. Trotzdem werden die Berufsunfähigkeits-Policen
relativ wenig verkauft: Die Absicherung ist nicht ganz billig und die richtige
Versicherung zu finden nicht immer einfach. Unterstützung bei diesem
wichtigen Kapitel der privaten Vorsorge bietet der Ratgeber der
Verbraucherzentrale „Berufsunfähigkeit gezielt absichern“.
Das Buch hilft Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, ihren finanziellen
Bedarf abzuschätzen, und informiert über die Lücken der staatlichen
Rentenversicherung. Es erklärt, auf welche Vertragsbedingungen es bei
der Berufsunfähigkeitsversicherung ankommt und wie der Anspruch im
Fall der Fälle geltend gemacht wird. Die kniffligen Themen
Antragsstellung und Vorerkrankungen werden ebenfalls ausführlich
behandelt. Praxisbeispiele, jede Menge Expertentipps und
Tarifübersichten runden das Informationsangebot ab.
Der Ratgeber hat 190 Seiten,kostet 16,90 Euro und ist in der
Verbraucherzentrale Euskirchen, Wilhelmstraße 37, Tel. 02251 506 45 01
erhältlich.