Richtige Regeln beim Kaufen und Bezahlen beachten

Sich nicht beirren lassen
Richtige Regeln beim Kaufen und Bezahlen beachten

Händler müssen gekaufte Waren zurücknehmen, online-gekaufte Artikel können immer zurückgeschickt werden, Zahlungen mit Karte lassen sich ohne Weiteres rückgängig machen – Was auf den ersten Blick als gutes Recht der Kunden erscheint, erweist sich beim genauen Hinsehen jedoch oftmals als ein weit verbreiteter Irrglaube. Können Kunden etwa nach einem Online-Kauf georderte Schuhe, Kleid oder Hose bei Nichtgefallen zurückschicken, sind sie bei der Rückgabe solcher Waren im Laden auf die Kulanz des Händlers angewiesen. Die unterschiedlichen Regeln für Waren aller Art im Geschäft oder im Online-Handel werden für viele Konsumenten immer unüberschaubarer. „Verbraucher benötigen hier dringend eine ordnende Orientierung und objektives Wissen, um einwandfreie Kaufentscheidungen zu treffen und bei Problemen angemessen zu reagieren“, erklärt Monika Schiffer, Leiterin der Verbraucherzentrale in Euskirchen. Die Verbraucherschützer nehmen sich einiger weitverbreiteter Rechtsirrtümer an. Unter dem Motto „Denkste“ räumt die Verbraucherzentrale in Euskirchen mit den Irrungen und Wirrungen rund ums Kaufen und Bezahlen auf. Mit einem Würfel-Quiz und Infos stellen sie nachfolgenden Fehlinformationen die richtigen rechtlichen Hinweise gegenüber:

  • Verträge nicht nur mit Unterschrift gültig: Am Beispiel vom Kauf von Brötchenist es jedem sofort klar, dass es sich hierbei um einen Kaufvertrag handelt, bei dem niemand etwas unterschreiben muss. Bei einem mündlichen Vertragsabschluss am Telefon hingegen sind die angerufenen Kunden nachher häufig überrascht, dass sich aus einem bloßen Telefongespräch eine bindende Zahlungsverpflichtung ergeben kann. Der Einkauf von Waren oder die Zustimmung zu Serviceleistungen vollzieht sich also häufig ohne Unterschrift und ist somit gültig. Zwingend unterschrieben werden müssen jedoch alle Vereinbarungen, die in Schriftform abgeschlossen oder auch noch durch einen Notar beglaubigt werden müssen – wie etwa bei einem Immobilienerwerb.
  • Preisauszeichnungen nicht immer bindend:Auch wenn für ein Smartphone ein Preis von 79 Euro angegeben ist, muss der Verkäufer es nicht zwangsläufig zu diesem Preis verkaufen. Die Preisangaben bei Waren in Prospekten, Schaufenstern oder der Webseite sind für die Händler insoweit nicht bindend. Maßgeblich ist immer der Preis über den sich Käufer und Verkäufer an der Kasse verständigen. Trotzdem darf der Verkäufer natürlich nicht bewusst mit falschen Preisen werben.
  • Umtausch und Rückgabe nicht selbstverständlich:Die meisten Geschäfte bieten ihren Kunden die Möglichkeit, gekaufte Ware innerhalb einer bestimmten Zeit einfach wieder umzutauschen. Oft erstatten die Unternehmen dann den Kaufpreis oder stellen einen Warengutschein aus. Diese weit verbreitete Praxis und der rechtliche Umstand, dass bei den meisten Online-Käufen die georderten Waren tatsächlich zurück gegeben werden können, führen zu dem Irrglauben, es bestehe ein Recht auf Umtausch. Doch ein Umtausch oder die Rücknahme von Artikeln im Geschäft ist reine Kulanz des Verkäufers. Beim Kauf vor allem von teuren Waren im stationären Handel sollten sich Kunden vorab im Laden nach den Umtauschbedingungen erkundigen und sich vorsorglich eine Umtauschmöglichkeit- etwa auf dem Kassenbon – schriftlich bestätigen lassen.
  • Garantie und Gewährleitung nicht dasselbe: Beide Begriffe sind streng voneinander zu unterscheiden. Bei der Garantie handelt es sich um eine freiwillige Zusage von Herstellern für die Qualität oder Funktionstüchtigkeit ihrer Produkte geradezustehen. Diese Selbstverpflichtung gilt für die von den Herstellern individuell angegebenen Funktionen und Zeiträume. Eine Garantiezusage der Hersteller ist nicht zu verwechseln mit der gesetzlichen Gewährleistung. Bei dieser sind die Händler in rechtlicher Verantwortung: Sie müssen für zwei Jahre nach dem Kauf beziehungsweise nach Übergabe der Ware an den Kunden dafür einstehen, wenn die gekaufte Ware nicht einwandfrei war. Zeigen sich nach dem Kauf Mängel, müssen Kunden den Händlern jedoch zunächst eine Chance geben, die Ware zu reparieren oder durch eine fehlerfreie zu ersetzen. Erst in einem zweiten Schritt können Kunden von dem Kaufvertrag zurücktreten und auf die Erstattung des Kaufpreises pochen.
  • Nicht jede Kartenzahlung ist rückbuchbar:Das Zahlen mit Karte statt mit Bargeld ist auf dem Vormarsch. Allerdings gibt es einen entscheidenden Unterschied zwischen dem Bezahlen mit Giro-Card und Unterschrift oder per Giro-Card und PIN. Nur wer seine Kartenzahlung auch per Unterschrift quittiert, kann den Kaufbetrag innerhalb von acht Wochen ohne Angabe von Gründen auf sein Geldkonto zurückbuchen lassen. Bei diesem sogenannten Lastschriftverfahren erteilen Kunden per Unterschrift ihre Zustimmung, dass Händler den Kaufpreis vom jeweiligen Kundenkonto einziehen dürfen. Bei einer Kartenzahlung per PIN wird der Kaufbetrag sofort vom eigenen Konto abgebucht und an den Händler gezahlt. Eine Rückbuchung des Betrags ohne weitere Begründung fällt somit flach. Achtung: Die Möglichkeit, eine Lastschrift zurückbuchen zu lassen, bedeutet aber nicht, dass Kunden ihrer Zahlungsverpflichtung nicht nachkommen müssen.

Ratsuchende, die gerne testen möchte, welchen Rechtsirrtümern sie beim Kaufen und Bezahlen unterliegen, können ihr Verbraucherwissen auf den Prüfstand stellen. Beim Besuch in der Beratungsstelle in der Wilhelmstraße 37 in Euskirchen oder im Internet unter www.verbraucherzentrale.nrw/irrtuemerwarten die Verbraucherschützer unter dem Stichwort „Denkste“ mit einem Quiz und vielen rechtlichen Informationen auf, die Aufschluss zu den gängigsten Fehlinformationen beim Warenkauf im stationären oder virtuellen Handel geben.

Verbraucherzentrale NRW

Beratungsstelle Euskirchen
Wilhelmstraße 37
53879 Euskirchen
Tel.(02251) 506 45 01
Fax (02251) 506 45 07
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Öffnungszeiten:
Montag 9-13 Uhr
Dienstag 9-13 Uhr und 14-18 Uhr
Donnerstag 9-13 Uhr und 14-18 Uhr
Freitag 9-13 Uhr

Jahresrechnungen für Strom und Gas genau prüfen

Preiserhöhung übersehen? Bonus nicht bekommen?
Jahresrechnungen für Strom und Gas genau prüfen

Produkte, die auf dem Weg vom Regal zur Kasse teurer werden? Im Supermarkt wäre das kurios, bei Strom und Gas aber sind ähnliche Vorgänge gar nicht so selten. Schließlich vergeht nach Wahl eines Tarifs meist ein Jahr bis zur ersten Rechnung. In der Zeit kann nicht nur eine Bonuserwartung in Vergessenheit geraten, sondern auch der Preis steigen. Kunden haben dann ein Sonderkündigungsrecht. Das Problem: Nicht immer sind Preiserhöhungen gut erkennbar. „Gerade wenn nur per E-Mail und in Online-Portalen kommuniziert wird, bleiben Mitteilungen leicht unter dem Radar der Kunden“, berichtet Monika Schiffer, Leiterin Beratungsstelle in Euskirchen. Manche Anbieter setzen anscheinend auf genau diesen Effekt. „Auch ein versprochener Bonus fehlt manchmal auf der Jahresrechnung oder wurde falsch berechnet“, sagt Schiffer. Nicht selten musste Sie sich in den letzten Jahren einschalten, damit Betroffene den vertraglich vereinbarten Bonus erhielten. Das Überprüfen der Rechnung sei deshalb unerlässlich. Ihre wichtigsten Tipps dafür:

  • Stimmt der Preis? Grundpreis und Preis pro Kilowattstunde müssen mit der Vertragsbestätigung oder der jüngsten Mitteilung einer Preisänderung übereinstimmen. Gibt es Abweichungen, ist Recherche angesagt: E-Mails durchforsten, im Online-Portal nach Informationen zur Preisänderung forschen oder beim Energieversorger eine Kopie der Mitteilung anfordern.
  • Sind Garantien eingehalten? Wird es trotz Preisgarantie teurer, liegt das meist an der Garantie selbst, die nicht alle Preisbestandteile umfasst. Hat der Anbieter das vorab deutlich gemacht, ist rechtlich nichts zu beanstanden. Beim Check, ob alle Versprechen erfüllt sind, sollte aber gleich der Sinn der ganzen Garantie auf den Prüfstand: Auch wenn sie verlockend nach Sicherheit klingen – eingeschränkte Preisgarantien haben keinen Mehrwert und sollten bei der nächsten Tarifwahl außer Acht bleiben.
  • Ist der Bonus richtig berechnet und ausbezahlt? Beim Anbieterwechsel gibt es oft einen Bonus. Ein Sofortbonus wird in der Regel in den ersten Belieferungsmonaten ausgezahlt, ein Neukundenbonus üblicherweise mit der ersten Jahresabrechnung gutgeschrieben. Fehlt er oder wurde er falsch berechnet, sollte beim Versorger nachgehakt und auf die Gutschrift bestanden werden.
  • Sind die neuen Abschläge realistisch? Die neuen Monatsabschläge müssen zum bisherigen Verbrauch passen. Realistische Werte erhält man so: Zunächst die Zahl der Kilowattstunden auf der Jahresrechnung mit dem aktuellen Preis pro Kilowattstunde malnehmen. Dann den sogenannten Grundpreis für das ganze Jahr hinzurechnen. Zum Schluss die entstandene Summe durch zwölf teilen.
  • Was bezahlen Neukunden im gleichen Tarif? Mit dem eigenen Preis vor Augen lässt sich in Online-Vergleichsportalen bequem ein Schnellcheck zu aktuellen Alternativen machen. Sogar beim bisherigen Anbieter haben Neukunden oft günstigere Preise als treue Vertragspartner. Auch wer einen neuen Tarif beim selben Unternehmen angeboten bekommt, sollte hier skeptisch sein. Schon ein Anruf kann manchmal reichen, um bessere Konditionen auszuhandeln – beim Preis und auch bei der möglichst kurzen Laufzeit.
  • Lohnt sich ein Anbieterwechsel? Gibt es beim bisherigen Versorger kein gutes Angebot, sollte ein Lieferantenwechsel geprüft werden. Eine Checkliste hierzu gibt es unter www.verbraucherzentrale.nrw/checkliste-anbieterwechsel.
  • Schlechte Erfahrungen teilen! Die Verbraucherzentrale NRW sammelt unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Fälle von Anbietern, die Boni nicht auszahlen oder Preiserhöhungen „verstecken“. Angenommen werden eingescannte Dokumente mit kurzer Fallschilderung und Kontaktdaten für Rückfragen. Eine Einzelfallberatung erfolgt auf diesem Weg allerdings nicht.

Konkrete Hilfe bei allen Fragen rund um die Energierechnung oder zum Lieferantenwechsel gibt es in der Beratungsstelle Euskirchen der Verbraucherzentrale NRW, Wilhelmstraße 37. Termine können unter 02251 5064501 vereinbart werden. 

Broschüre: Ausländische Pflegekräfte

Ausländische Haushalts- und Betreuungskräfte im Privathaushalt: Infos in Broschüre und am Beratungstelefon

 Im eigenen Haushalt rund um die Uhr versorgt zu werden – das wünschen sich viele ältere und pflegebedürftige Menschen. Die Beschäftigung einer ausländischen Haushalts- und Betreuungskraft erscheint hierbei eine gute Lösung: Denn mit Schlagworten wie

„24-Stunden-Betreuung“ oder „Häusliche Pflege für 24 Stunden“ versprechen Vermittlungsagenturen so eine problemlose Rund-um-die-Uhr-Betreuung. Was verlockend klingt, ist jedoch teilweise illegal. „Wer eine Haushaltshilfe tatsächlich 24 Stunden rund um die Uhr beschäftigt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit empfindlichen Geldbußen belegt werden kann“, darauf weisen Monika Schiffer, Leiterin der Verbraucherzentrale in Euskirchen und das Projekt Kompetenznetz Angehörigenunterstützung und Pflegeberatung NRW (KoNAP) der Verbraucherzentrale NRW hin. In einer Neuauflage der Broschüre „Ausländische Haushalts- und Betreuungskräfte im Privathaushalt“ ist aktuell zusammengestellt, welche legalen Möglichkeiten es gibt, um eine ausländische Kraft zur Betreuung von Seniorinnen und Senioren einzustellen.

  • Knackpunkt Arbeitsrecht: Weil hierzulande eine ununterbrochene Tag-und-Nacht-Beschäftigung unzulässig ist, lässt sich eine 24-Stunden-Betreuung nur organisieren, wenn verschiedene Personen in drei Schichten arbeiten würden. Legal ist eine Anstellung außerdem nur, wenn Steuern und Sozialversicherungsbeiträge entweder in Deutschland oder im Herkunftsland der Haushalts- und Betreuungskraft nachweislich gezahlt werden. Die Broschüre zeigt daher auf, welche verschiedenen Anstellungsmodelle es gibt und was zu beachten ist, um die Vorgaben des Arbeitszeitrechtgesetzes einzuhalten.
  • Knackpunkt Aufgaben und Agenturen: Außerdem dürfen ausländische Haushalts- und Betreuungskräfte in einem Privathaushalt nur bestimmte Aufgaben übernehmen. So bleibt etwas das Setzen von Spritzen nach deutschem Recht einer Fachkraft vorbehalten. Auch arbeitet nicht jede Vermittlungsagentur, die im Internet wirbt, seriös. Die Broschüre von KoNAP erläutert den Katalog möglicher Aufgaben von Betreuungskräften und gibt Tipps für die Wahl von Vermittlungsagenturen.
  • Knackpunkt Kosten: Ein Überblick über die Kosten verschiedener Modelle hilft bei der Entscheidung, ob das Konzept einer ausländischen Haushalts- und Betreuungskraft passt.

 

Die Broschüre „Ausländische Haushalts-und Betreuungskräfte im Privathaushalt“ ist kostenlos in der Verbraucherzentrale in Euskirchen, Wilhelmstraße 37 erhältlich. Unter www.verbraucherzentrale.nrw/betreuungskraefte gibt es sie auch als kostenlosen Download im Internet.

 

Die Überarbeitung der Broschüre erfolgte im Rahmen des Projekts KompetenzNetz Angehörigenunterstützung und Pflegeberatung (KoNAP), dessen Trägerin die Verbraucherzentrale NRW ist. Zum Angebot gehört auch ein kostenfreies Beratungstelefon für Fragen rund um das Thema ausländische Haushalts-und Betreuungskräfte: zu erreichen sind die Expertinnen montags und mittwochs zwischen 14 und 16.30 Uhr unter der Rufnummer 0211/38 09 400.

  

Pflegewegweiser NRW

Wer sich über passende Pflegeberatungsstellen, Unterstützungsangebote sowie Angebote der Selbsthilfe informieren will, hat unter der Rufnummer 0800 4040044 den direkten Draht zu kompetenten Ansprechpartnerinnen: Der neue Pflegewegweiser NRW des KoNAP-Projekts ist kostenfrei montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr und samstags von 9 bis 14 Uhr erreichbar.

Verbraucherzentrale NRW

Beratungsstelle Euskirchen
Wilhelmstraße 37
53879 Euskirchen
Tel.(02251) 506 45 01
Fax (02251) 506 45 07
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Öffnungszeiten:
Montag 9-13 Uhr
Dienstag 9-13 Uhr und 14-18 Uhr
Donnerstag 9-13 Uhr und 14-18 Uhr
Freitag 9-13 Uhr

 

Heizung richtig einstellen

Energieberatung der Verbraucherzentrale im Februar 2018
 
Ein, aus oder abgesenkt: Heizung richtig einstellen
Tipps der Verbraucherzentrale zur Einstellung von Heizkessel und Thermostatventil
In der kalten Jahreszeit ist die Heizperiode im Kreis Euskirchen in vollem Gange. Wie das richtige Heizverhalten für Gesundheit und Geldbeutel aussieht, weiß Werner Reiner, Energieberater der Verbraucherzentrale Euskirchen. „Grundsätzlich gilt: Je niedriger der Temperaturunterschied zwischen warmer und kalter Umgebung ist, desto geringer sind die Wärmeverluste über Wände, Fenster, Dach und Keller oder auch beim Lüften.“ Einige Zimmer gar nicht zu heizen sei nicht ratsam. Denn so kann sich Feuchtigkeit in den kühlen Räumen sammeln, was wiederum zu Schimmelbildung führen und negative Folgen für die Gesundheit haben kann. In wenig genutzten Zimmern sollte eher die Heizung nur auf niedriger Stufe laufen.
Zur richtigen Nutzung von Heizung und Thermostat gibt die Verbraucherzentrale Euskirchen folgende Tipps:
  • Wärmedämmung:Je schlechter ein Haus gedämmt ist, desto mehr lohnt sich die Nachtabsenkung. Allerdings kann in gut gedämmten Häusern die Heizung nachts sogar abgeschaltet werden, denn die Raumtemperatur sinkt hier meist nicht unter 17 °C. In der Übergangszeit kann in vielen Wohngebäuden die Heizung nachts über Stunden komplett abgeschaltet werden; so wird neben Brennstoff auch Strom eingespart.
  • Heizkörper entlüften:Regelmäßiges Entlüften der Heizung ist wichtig. Denn zu viel Luft im Heizkörper verhindert ihre gleichmäßige Durchströmung und mindert die Heizleistung. Spätestens wenn der Heizkörper gluckernde Geräusche von sich gibt, ist höchste Zeit zum Entlüfterschlüssel zu greifen.
  • Ventile richtig nutzen:Über die Thermostatventile kann die Lufttemperatur in verschiedenen genutzten Räumen angepasst werden und die zentrale Absenkung ergänzen. Kluges Bedienen von Kessel und Thermostatventilen kann übergangsweise auch eine veraltete oder defekte Regelung ersetzen
  • Hydraulischer Abgleich:Der hydraulische Abgleich des Heizsystems korrigiert die unterschiedlichen Heizlasten und sorgt für eine gleichmäßige Wärmeabgabe und Aufheizung sämtlicher Räume. Die Durchführung ist eine Aufgabe für einen Heizungsfachbetrieb.
  • Kesseltemperatur einstellen:Zu hohe Kesseltemperaturen verschwenden unnötig Energie. Es lohnt sich, mit Hilfe der Anleitung oder eines Fachmanns die optimalen Einstellungen zu ermitteln.
Wer Fragen zu den Themen Heizen und Lüften, Regelung sowie Strom- und Ener­giesparen hat, wendet sich an die anbieterunabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale. Zu allen Energiesparthemen kann ein Termin in der Euskirchener Beratungsstelle vereinbart werden. Die Terminvergabe findet statt unter 02251-5064501 oder per email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die Energieberatung kostet 5,- € für 30 Minuten. Je nach Umfang des Themas werden 60 Minuten eingeplant.
Termine in Euskirchen im Februar zu allen Energiesparthemen:

Euskirchen in der Verbraucherzentrale         01.02.2018 ab 15:00 Uhr
                                                                15.02.2018 ab 15.00 Uhr
_______________________________________________________________________________________
Termine der Sonderberatungen im Februar 2018 in der Verbraucherzentrale Euskirchen
Energiespar-Einzelberatung zu Heizungstechnik, Regenerativen Energien und Wärmedämmung
Heiztechnik, Photovoltaik, Solare Warmwasserbereitung, Wärmedämmung, Feuchtigkeit und Schimmelbildung, Förderprogramme u.a.
Berater:         Werner Reiner (Kosten: 5,00 € / 30 min.)
Termine:       Do        01.02.2018        15:00 – 18:00 Uhr
                     Do        15.02.2018        15:00 – 18:00 Uhr
Mietrechtsberatung
Fragen rund um Mieterhöhung, Kündigungsfristen, Wohnungsmängel, Nebenkosten u.a.
Berater:         Ralf Schilberz (Kosten: 20,00 €)
Termin:         Mo       19.02.2018        10:00 – 13:00 Uhr
Rechtsberatung durch Rechtsanwalt
Verbraucherverträge: z.B. Telekommunikationsdienstleistungen, Kaufverträge, Handwerkerverträge, Reiserecht, Fitnessstudio-Verträge, Beratung zum Energierecht
Berater:         Lutz Stader (Kosten: 30,00 € )
Termine:       Di         06.02.2018        14:00 – 18:00 Uhr
                     Di         20.02.2018        14:00 – 18:00 Uhr
Versicherungsberatung
Ermittlung des Versicherungsbedarfs, Überprüfung der aktuellen Versicherungssituation zu allen
privaten Versicherungen
Berater:         Sabine Nikel (Kosten: 40,00 € / 30 min. )
Termin:         Di         20.02.2018                   14:00 – 18.00 Uhr
Vorherige Anmeldung erforderlich:      
Beratungsstelle Euskirchen, Wilhelmstraße 37
Tel:       02251 / 506 45 01
Fax:     02251 / 506 45 07
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
Öffnungszeiten:                                          
Mo       9:00 – 13:00 Uhr
Di         9:00 – 13:00 Uhr und 14:00 – 18:00 Uhr
Do        9:00 – 13:00 Uhr und 14:00 – 18:00 Uhr
Fr         9:00 – 13:00 Uhr
 
 
 

Das verdrängte Risiko

Das verdrängte Risiko

Für Berufsunfähigkeit richtig vorsorgen
Mit der Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre wird es immer
unwahrscheinlicher, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre Jobs
bis zum regulären Eintritt in den Ruhestand durchhalten. Statistisch muss
jeder Vierte seine Beschäftigung früher aufgeben. Eine
Berufsunfähigkeitsversicherung ist deshalb neben der privaten Haftpflicht
ein absolutes Muss. Trotzdem werden die Berufsunfähigkeits-Policen
relativ wenig verkauft: Die Absicherung ist nicht ganz billig und die richtige
Versicherung zu finden nicht immer einfach. Unterstützung bei diesem
wichtigen Kapitel der privaten Vorsorge bietet der Ratgeber der
Verbraucherzentrale „Berufsunfähigkeit gezielt absichern“.
Das Buch hilft Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, ihren finanziellen
Bedarf abzuschätzen, und informiert über die Lücken der staatlichen
Rentenversicherung. Es erklärt, auf welche Vertragsbedingungen es bei
der Berufsunfähigkeitsversicherung ankommt und wie der Anspruch im
Fall der Fälle geltend gemacht wird. Die kniffligen Themen
Antragsstellung und Vorerkrankungen werden ebenfalls ausführlich
behandelt. Praxisbeispiele, jede Menge Expertentipps und
Tarifübersichten runden das Informationsangebot ab.
Der Ratgeber hat 190 Seiten,kostet 16,90 Euro und ist in der
Verbraucherzentrale Euskirchen, Wilhelmstraße 37, Tel. 02251 506 45 01
erhältlich.

 

Reparieren statt wegwerfen

Reparieren statt wegwerfen
Aktion der Verbraucherzentrale zeigt wie’s geht

Lieblingsstücke retten, Klima und Rohstoffe schonen und den eigenen Geldbeutel entlasten – all das sind gute Gründe, Produkte länger zu nutzen und zum Beispiel kaputte Elektrogeräte zu reparieren anstatt sie zu entsorgen. „Viele Menschen wünschen sich langlebige und gut reparierbare Haushaltsgeräte und Alltagsgegenstände. Doch die Unsicherheit ist groß, wie man solche Produkte erkennt, wann eine Reparatur sinnvoll ist und wohin man sich im Reparaturfall wenden soll“, sagt Monika Schiffer, Leiterin der Verbraucherzentrale in Euskirchen. Viele Dinge landen daher vorzeitig im Müll. Dazu kommen große Mengen Altkleider und unzählige nicht mehr genutzte Handys, die in Schublade schlummern. „Mit unserer Aktion ,NRW repariert‘ geben wir viele Tipps, wie die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Euskirchen, Dingen ein zweites Leben‘ geben können. Damit knüpfen wir auch an die Europäischen Woche der Abfallvermeidung an“, so Schiffer weiter.

Bis Ende Dezember sind die Kreisbürger eingeladen, in der Beratungsstelle an der Wilhelmstraße 37 beispielhafte Produkte wortwörtlich unter die Lupe zu nehmen und Kriterien für eine gute Reparierbarkeit zu entdecken. Ist der Akku fest verbaut? Lässt sich das Gehäuse eines Gerätes leicht öffnen? Gibt es einen Ersatzteil- und Reparaturservice? Sind Reparaturanleitungen frei verfügbar? Diesen Fragen kann im Rahmen eines Quizspiels auf den Grund gegangen werden. „Wenn Elektrogeräte oder auch Spielzeuge ein verklebtes, verschweißtes oder vernietetes Gehäuse haben, wird dieses beim Öffnen häufig beschädigt. Besser sind leicht zugängliche Schrauben, für die man kein Spezialwerkzeug braucht. Wer zum Beispiel jetzt beim Aussuchen von Weihnachtsgeschenken auf diese Dinge achtet, ermöglicht Reparaturen und schenkt länger Freude“, erläutert Monika Schiffer.

Als Dankeschön fürs Mitmachen beim Quiz in der Beratungsstelle gibt es ein nützliches Geschenk. Zudem besteht die Möglichkeit, auf den Quizkarten Wünsche im Hinblick auf Reparierbarkeit an Hersteller und Politik zu formulieren. Das Projekt MehrWert NRW der Verbraucherzentrale, das die Aktion „NRW repariert“ entwickelt hat, wird dieses Feedback auswerten. „Es muss einfacher und kostengünstiger werden, kaputte Dinge wieder instand zu setzen. Hier sind auch die Hersteller in der Pflicht, entsprechende Produkte anzubieten. Verbraucher wiederum können durch ihre Nachfrage dafür sorgen, dass sich Reparaturfreundlichkeit durchsetzt“, so Schiffer

Worauf Verbraucher bei einer professionellen Reparatur achten sollten, verrät eine Checkliste. Vieles lässt sich aber auch in Eigenregie wieder „flott machen“. Wer dabei Unterstützung braucht, findet in Reparatur-Cafés Hilfe von ehrenamtlichen Reparateuren. „Wenn der Toaster wieder toastet, der Reißverschluss an der Jacke repariert ist und der lieb gewonnene Teddy wieder brummt, dann ist das ein Erfolgserlebnis und macht Spaß“, sagt Schiffer.

Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.mehrwert.nrw/NRWrepariert


Verbraucherzentrale NRW
Beratungsstelle Euskirchen
Wilhelmstraße 37
53879 Euskirchen
Tel.(02251) 506 45 01
Fax (02251) 506 45 07
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Öffnungszeiten:
Montag 9-13 Uhr
Dienstag 9-13 Uhr und 14-18 Uhr
Donnerstag 9-13 Uhr und 14-18 Uhr
Freitag 9-13 Uhr

 

Rechtzeitig vorsorgen

Textbausteine und Formulare für Vollmachten und Verfügungen

Auch wenn ein Mensch nach Unfall oder Krankheit nicht mehr in der Lage ist, seine Wünsche zu äußern, kann die medizinische Behandlung nach seinem Willen gestaltet werden. Dazu muss eine Patientenverfügung vorliegen, in der zum Beispiel festgelegt ist, ob starke Schmerzmittel oder künstliche Ernährung zum Einsatz kommen. Fehlt diese jedoch, müssen Ärzte und Angehörige versuchen, den mutmaßlichen Willen zu ermitteln. Damit eine Patientenverfügung anerkannt wird, muss sie immer individuell und präzise verfasst werden, „Das Vorsorge-Handbuch“ der Verbraucherzentrale bietet dazu eine Schritt-für Schritt-Anleitung sowie Formulierungshilfen und Textbausteine auf dem neuesten Stand der Rechtsprechung.

 

Weitere Themen des Ratgebers sind Betreuungsverfügung, Sorgerechtsverfügung für Kinder, Testament und Vorsorgevollmacht. Denn selbst um Rechnungen begleichen oder Post öffnen zu dürfen, brauchen Angehörige eine Vollmacht. Liegt keine vor, ordnet das Gericht eine gesetzliche Betreuung an. Ehepartner, Kinder oder Eltern sind nicht automatisch befugt. Der erste Teil des Buchs bietet Erläuterungen und Entscheidungshilfen zu jedem Dokument. Im zweiten Teil finden sich Musterbeispiele, Formulare zum Ankreuzen und Textbausteine. So gelingt die Vorsorge zuverlässig und ohne großen Aufwand. Alle Dokumente lassen sich heraustrennen und in einen persönlichen Vorsorge-Ordner abheften.

 

Der Ratgeber hat 184 Seiten, kostet 12,90 Euro und ist in der Verbraucherzentrale Euskirchen, Wilhelmstraße 37, Tel. 02251 506 45 01

erhältlich.

Aktuelle Informationen der Verbraucherzentrale NRW erhalten Sie unter www.verbraucherzentrale.nrw


Verbraucherzentrale NRW
Beratungsstelle Euskirchen
Wilhelmstraße 37
53879 Euskirchen
Tel.(02251) 506 45 01
Fax (02251) 506 45 07
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Öffnungszeiten:
Montag 9-13 Uhr
Dienstag 9-13 Uhr und 14-18 Uhr
Donnerstag 9-13 Uhr und 14-18 Uhr
Freitag 9-13 Uhr

 

 
 

Sanierung nicht an der Haustür bestellen

 

Unseriöse Firmen drängen zum Vertragsabschluss

 

Vor Firmen, die überteuerte und teils unnötige energetische Sanierungen an der Haustür verkaufen, warnt die Verbraucherzentrale NRW. Auch in der Euskirchener Beratungsstelle der Verbraucherzentrale hat es zuletzt vermehrt Anfragen und Beschwerden hierzu gegeben. Dabei geht es jeweils um Verträge über Leistungen für mehr als zehntausend Euro. Manche Firmen tragen offiziell klingende Bezeichnungen wie „Institut“ oder „Agentur“.

Die Firmenvertreter kommen unangekündigt zu Verbraucherinnen und Verbrauchern nach Hause und drängen sie, sofort einen Vertrag abzuschließen oder vereinbaren telefonisch einen Termin“, berichtet Beratungsstellenleiterin Monika Schiffer von der Verbraucherzentrale in Euskirchen. Manchmal diene eine bereits laufende, von außen sichtbare Sanierungsarbeit als Aufhänger. Die vermeintlichen Energieberater behaupteten dann, dass die Handwerksfirmen nicht die richtigen Schritte umsetzten oder schlecht arbeiteten. „Sie drängen darauf, die Arbeiten an Stelle der ursprünglich beauftragten Firmen zu übernehmen und halten dafür kräftig die Hand auf“, berichtet Schiffer. Eine andere Masche sei es, auf einen vermeintlich dringenden Sanierungsbedarf hinzuweisen, etwa weil der Keller angeblich feucht ist. Ohne Bedenkzeit, in der sie Notwendigkeit und Preis der Leistung überprüfen könnten, sollen die Verbraucherinnen und Verbraucher dann einen Auftrag erteilen.

Unabhängig vom genauen Vorgehen gibt es für alle Haustürgeschäfte einen ganz einfachen Ratschlag: Unterschreiben Sie nichts sofort“, betont Schiffer. Besonders, wenn es um hohe Summen gehe, müsse Zeit sein, um ein Angebot unter die Lupe zu nehmen. „Einen Kleinwagen kauft man ja auch nicht spontan, nur weil gerade überraschend ein Autoverkäufer an der Haustür klingelt.“

Hochtrabend oder neutral klingende Namen sollten zudem niemanden beeindrucken, ergänzt sie. „Jedes Unternehmen darf sich zum Beispiel ‚Agentur‘ oder ‚Institut‘ nennen – das bedeutet gar nichts.“ Seriöse Energieberaterinnen und Energieberater kämen aber niemals unangekündigt vorbei und rufen auch nicht an.

Wer bereits einen Vertrag an der Haustür unterschrieben hat, hat in vielen Fällen ein gesetzliches Widerrufsrecht, das 14 Tage ab Vertragsschluss gilt. Wurde bei Vertragsschluss nicht über dieses Recht informiert, besteht es sogar länger. Es erlischt aber spätestens nach 12 Monaten und 14 Tagen.

Rechtliche Beratung sowie Unterstützung rund um die Energie gibt es in der Verbraucherberatungsstelle Euskirchen, Wilhelmstraße 37 unter 02251 506 45 01 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Verbraucherzentrale NRW
Beratungsstelle Euskirchen
Wilhelmstraße 37
53879 Euskirchen
Tel.(02251) 506 45 01
Fax (02251) 506 45 07
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Öffnungszeiten:
Montag 9-13 Uhr
Dienstag 9-13 Uhr und 14-18 Uhr
Donnerstag 9-13 Uhr und 14-18 Uhr
Freitag 9-13 Uhr

 

Verkauf von Immobilien

Verkaufen, verschenken oder vererben?
Worauf Immobilienbesitzer achten sollten

Wer sein Eigenheim an die Nachkommen verschenkt, will ihnen meist Kosten ersparen – doch unterm Strich kann es günstiger sein, einen Verkauf zu vereinbaren. Über solche steuerlich bedingten Feinheiten sowie andere Chancen und Risiken bei der Weitergabe von Wohneigentum informiert die Verbraucherzentrale NRW im Ratgeber „Meine Immobilie verkaufen, verschenken oder vererben“.

 

Das Buch erläutert, was bei der Trennung von den eigenen vier Wänden im Detail zu beachten ist. Das richtige Vorgehen bei der Wertermittlung und der Umgang mit Maklern kommen dabei ebenso zur Sprache wie Grundlagen zur Grund-, Erbschaft- und Einkommensteuer. Auch ganz praktische Fragen werden beantwortet, etwa: Wie mache ich das Haus fit für die Übergabe? Und welchen Nutzen haben in diesem Zusammenhang Gutachten? Informationen zu Wohn- und Nutzungsrechten, Hinweise zur Vorbereitung des Notarvertrags und zahlreiche konkrete Beispiele runden die Hilfe für die gut geplante Eigentumsübergabe ab.

 

Der Ratgeber hat 192 Seiten, kostet 12,90 Euro und ist in der Verbraucherzentrale Euskirchen, Wilhelmstraße 37, Tel. 02251 506 45 01 erhältlich.

 

 

Wenn der Gutachter kommt

Tipps zum Pflegegutachten vom Antrag bis zur Leistung

Zwei von drei Frauen werden im Lauf ihres Lebens pflegebedürftig. Bei den Männern ist es rund jeder Zweite. Auch junge Menschen können durch Krankheit oder Unfall plötzlich auf fremde Hilfe angewiesen sein. Um Unterstützung durch Fachkräfte bezahlen zu können, erhalten Betroffene Leistungen aus der Pflegeversicherung – vorausgesetzt, die Bedürftigkeit wird per Gutachten festgestellt. Der Ratgeber der Verbraucherzentrale „Das Pflegegutachten - Antragstellung, Begutachtung, Bewilligung“ bereitet auf diesen wichtigen Termin vor. Wegen der hohen Nachfrage ist das erst Anfang 2017 erschienene Buch bereits in der zweiten Auflage verfügbar.

 

Die Leserinnen und Leser erfahren, worauf die Gutachter ein Auge haben und mit welchen Fragen zu rechnen ist. Das Buch beschreibt den Weg vom Antrag bis zur Leistung, liefert Beispiele und Tipps sowie einen Musterbrief für einen eventuellen Widerspruch gegen den Bescheid der Pflegekassen. Dabei werden die jüngsten Gesetzesänderungen berücksichtigt und die neuen Pflegegrade erläutert, die seit 1. Januar 2017 gelten. Auch das Begutachtungsverfahren hat sich dadurch grundlegend geändert. So werden nicht mehr die Minuten der benötigten Unterstützung gezählt, sondern Punkte vergeben nach dem Grad der Selbstständigkeit. Mit einer ausführlichen Checkliste können sich Familien auf den Besuch des Gutachters vorbereiten. So können sie alle Bereiche schon im Vorfeld durchgehen, die beim Hausbesuch abgeklopft werden.

 

Der Ratgeber hat 152 Seiten, kostet 9,90 Euro und ist in der Verbraucherzentrale Euskirchen, Wilhelmstraße 37, Tel. 02251 506 45 01

erhältlich.