Elektromobil

Was für ein Traum für einen Gehbeeinträchtigen: Ein Elektromobil

(Euskirchen) „Ohne dieses Gefährt käme ich aus der Wohnung nicht mehr nach draußen, stets müsste einer zur Stelle sein, der mich mit einem Rollstuhl schiebt!“ Eine klare Meinung hat BRH-Mitglied Klaus Reimer zur Frage der Beweglichkeit mit seinem neuen Senioren-Mobil. Der Mann vom Seniorenverband BRH findet die Nutzungsmöglichkeit einfach ideal, für seine alltäglichen Fahrten im Stadtbereich oder sogar bei gelegentlichen Trips in die Natur. Er kann nun beachtliche Entfernungen zurücklegen, nach Lust und Laune losbrausen, auf Straßen, Radwegen und Bürgersteigen, sogar querfeldein……………… und wo kein Fußweg in Sicht ist, darf er auch den Radweg oder die Straße benutzen. Was für ein Traum für einen Gehbeeinträchtigen, den sich sicherlich immer mehr Senioren auch erfüllen möchten.

(„Ohne dieses Gefährt käme ich aus der Wohnung nicht mehr nach draußen,“ versichert BRH-Mitglied Klaus Reimer, der Vorstand  vom Seniorenverband BRH Euskirchen.)

Die Anschaffung eines solchen Elektromobils ist heute wohl nicht mehr so kompliziert. Verschreibung durch den zuständigen Arzt und eine Genehmigung der Krankenkasse dürften in den meisten Fällen reichen. Die Seniorenmobile sind anerkannte Hilfsmittel der gesetzlichen Krankenversicherungen und grundsätzlich förderungsfähig. Ein Informationsgespräch mit dem Fachhandel erscheint aber zum Start sinnvoll, auch im Wohnbereich ist einiges zu überlegen. Zwar braucht man keinen Helm für die Nutzung, aber ein Abstellplatz und ein Elektroanschluss 220 V müssen schon her. Die laufenden Kosten sind minimal. Sieht man einmal von den Stromkosten für die Aufladung der Batterie ab, fallen keine weitere Kosten wie etwa Versicherungsleistungen an.

Dagegen ersetzt das Elektromobil dem „verkehrsrechtlich anerkannten Fußgänger“ die Beine, weil die Füße nicht mehr wollen. Die Auswirkungen seiner Behinderung werden abgemildert wenn nicht sogar behoben. Motorisiert unterwegs, mobil sowie unabhängig sein – und alles ohne Führerschein, das ist der Gewinn an Lebensqualität. Die Selbstständigkeit ist zurück. Hat das Fehlen der Gesundheit den BRH’ler einmal ausgebremst, ist das heute fast vergessen: Das Elektromobil verhilft zu neuen Schwung. Und auch bei einfachsten Erledigung im Alltag ist das so, das Mobil ist ständig einsatzbereit, fährt los und hält durch den Elektromotor gesteuert immer den Nutzer leicht in Bewegung. Selbst mit dem Tageseinkauf beim Discounter oder schon mal mit kleinem Reisegepäck. „Was Besseres kann man nicht haben“, hat Reimer nach längerer Nutzungszeit schon erfahren. „Wenn man seinen Zustand akzeptieren und sich darauf einstellt, braucht ein Mobileingeschränkter solch einen Helfer. Neben einen Menschen auch diese technische Unterstützung.“

In seiner Heimatstadt kommt das Mitglied des Seniorenverbands BRH, der auch Rechungsprüfer im BRH Landesverband ist, gut zurecht. Er kann überall fahren, Beanstandungen gibt es nicht. Böse Zwischenfälle und unaufmerksame Passanten: Fehlanzeige. Das Elektromobil fährt mit einer Geschwindigkeit von bis zu 6 km. „Das reicht“, meint der Senior und zählt auf „für Ziele wie Einkauf, Arzt, kleinere Besorgungen, eigenständig Freunde und Bekannte besuchen und an der frischen Luft Spazierfahrten unternehmen.“ Selbst bei Strecken, die bergauf führen, ist die Steigfähigkeit des Mobils relevant. (www.brh-nrw.de)