Energieberatung der Verbraucherzentrale im Dezember 2017

Verbraucherzentrale
Datum: 21. Dezember 2017 15:00

 

Schimmel vermeiden – trotz gesparter Heizkosten

Richtiges Heizen und Lüften beugt der Winterplage vor

Schimmel ist ungesund, schädlich für die Bausubstanz – und er führt oft zu handfestem Streit zwischen den Mietparteien darüber, wer ihn verursacht hat und zahlen muss. Gerade jetzt, wenn es kalt ist, treten die schwarzen Stellen an Zimmerwänden und hässlichen Stockflecken an Textilien verstärkt auf. Jeder fünfte Haushalt ist betroffen, besonders gefährdet sind schlecht gedämmte Gebäude oder Räume wie Bad, Küche und Schlafzimmer, in denen viel Feuchtigkeit entsteht. Immerhin gibt ein durchschnittlicher Vierpersonenhaushalt täglich bis zu zwölf Liter Wasser in die Luft ab.

Zur richtigen Mischung aus Heizen und Lüften gibt die Verbraucherzentrale NRW folgende Tipps:

  • Alle Räume moderat heizen: Die Durchschnittstemperatur sollte selbst in Schlafzimmern und ungenutzten Räumen nicht unter 16 Grad Celsius liegen. Es reicht nicht aus, lediglich die Türen zu beheizten Räumen zu öffnen. Denn so kommt neben der Wärme auch Feuchte in den kühleren Raum und erhöht das Schimmelrisiko.
  • Jeden Raum regelmäßig kurz durchlüften: Drei bis viermal täglich Stoßlüften oder auf Durchzug stellen ist ideal, bei niedrigen Außentemperaturen bis zu fünf Minuten lang. Dadurch kühlen die Wände nicht aus und der Raum wird schnell wieder warm.
  • Fenster auf bei großer Feuchte: Nach dem Kochen, Baden oder Duschen sofort das Fenster weit öffnen, um kalte, aber trockene Außenluft herein zu lassen.
  • Sonderfall Schlafzimmer: Weil man im Schlaf viel Feuchtigkeit abgibt, bei Bedarf nachts das Fenster kippen. Tagsüber allerdings wie in anderen Räumen die Fenster schließen, auf mindestens 16 Grad Celsius heizen und mehrmals täglich Stoßlüften.
  • Ecken frei halten: Besonders bei schlecht gedämmten Gebäuden kühle Wände und Ecken nicht mit Möbeln verstellen, damit warme Heizungsluft zirkulieren kann. Sonst bildet sich leicht Kondensfeuchtigkeit, die das Schimmelpilzwachstum fördert.
  • Im Zweifel messen: Ein einfaches Thermo-Hygrometer gibt es im Baumarkt. Damit lässt sich die Temperatur messen und prüfen, wie feucht die Luft ist. Bei schlechtem Wärmeschutz der Wohnung sowie in Küche und Bad sollte die relative Luftfeuchte unter 50 Prozent bleiben. Ist sie zu hoch, kurz lüften.

Wer Fragen zu den Themen Heizen und Lüften, Regelung sowie Strom- und Energiesparen hat, wendet sich an die anbieterunabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale. Zu allen Energiesparthemen kann ein Termin in der Euskirchener Beratungsstelle vereinbart werden. Eine Terminvereinbarung ist notwendig. Die Terminvergabe findet statt unter 02251-506 45 01 oder per email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots gesch├╝tzt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die Energieberatung kostet 5,- € für 30 Minuten. Je nach Umfang des Themas werden 60 Minuten eingeplant.

Termine im Kreis Euskirchen im November zu allen Energiesparthemen:

Euskirchen in der Verbraucherzentrale        07.12.2016 ab 15:00 Uhr

                                                                      21.12.2016 ab 15.00 Uhr

 

 Beratungsstelle Euskirchen, Wilhelmstraße 37

Tel:       02251 / 506 45 01

Fax:     02251 / 506 45 07

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots gesch├╝tzt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

                                                                       

                                                                       

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