Ratgeber Mieterrechte

Was ich als Mieter wissen mussWas Mieter wissen müssen.

Praxistipps und Beispiele aus der Rechtsprechung

Wenn sich Eigentümer und Mieter gut verstehen, bedenken sie selten die Rechtslage. Dabei können aus kleinen Meinungsverschiedenheiten schnell Streitigkeiten werden, die dann nach rechtlichen Kriterien entschieden werden. Viele allgemeine Regelungen greifen nicht, wenn beide Parteien etwas anderes vereinbart haben. Deshalb ist es wichtig, sich im Vorfeld zu informieren. Der Ratgeber „Was ich als Mieter wissen muss“ der Verbraucherzentrale NRW behandelt alle wichtigen Themen vom Unterschreiben des Mietvertrags bis zum Auszug, also zur Übergabe der Wohnung nach der Kündigung. Das Buch, das in Kooperation mit dem Deutschen Mieterbund erschienen ist, bietet Praxistipps, Musterbriefe und Formulierungsvorschläge sowie Hinweise auf die aktuelle Rechtsprechung.

 

Über nichts wird in Sachen Mietwohnung so häufig gestritten wie über die Frage, wer die Schönheitsreparaturen durchführen muss. Deshalb ist diesem Thema ein eigenes Kapitel gewidmet. Weitere Punkte sind Tierhaltung, Wohnungsmängel und Mietminderung, Modernisierung oder Mieterhöhung. Außerdem wird erläutert, welche Betriebskosten tatsächlich auf die Mieter umgelegt werden dürfen – ein weiteres häufiges Streitthema. Falls es tatsächlich zu einer Auseinandersetzung vor Gericht kommen sollte, sind die Leserinnen und Leser mit den abschließenden Tipps zur Beweissicherung und Vorbereitung des Prozesses gut gerüstet.

 

Der Ratgeber hat 384 Seiten, kostet 16,90 Euro und ist in der Verbraucherzentrale Euskirchen, Wilhelmstraße 37, Tel. 02251 506 45 01

erhältlich.

Finanziell abgesichert ins Rentenalter

Das Einmaleins der Altersvorsorge

ist gar nicht schwer - wenn man Bescheid weiß und so die richtigen Entscheidungen treffen kann.

Richtig rechnen, Finanzprodukte beurteilen und die individuell passende Strategie wählen: Das sind die Bausteine einer erfolgreichen Altersvorsorge. Denn ohne Eigeninitiative geht es nicht. Und die staatliche Rente reicht in den seltensten Fällen für einen sorgenfreien Ruhestand.

Entwickeln sie mithilfe des Ratgebers Ihre persönliche Vorsorgestrategie - egal ob Sie Berufseinsteiger, in der Familiengründungsphase oder im Alter 45 plus sind. Der Ratgeber hilft Ihnen Schritt für Schritt: Zunächst kalkulieren Sie Ihren Vorsorgebedarf, anschließend stellen wir Ihnen alle wichtigen Finanzprodukte für Ihre private Altersvorsorge vor und nehmen die einzelnen Produkte kritisch unter die Lupe. Dazu gehören natürlich auch die Riester- und Rürup-Rente, Immobilien als Altersvorsorge und die staatliche Sparförderung. Und abschließend erläutern wir, welche Steuern Sie künftig als Rentner zahlen werden.

Ratgeber Mietnebenkosten

MietnebenkostenNebenkostenabrechnung hat Mängel
Checklisten und Tipps für Mieter

Jede zweite Abrechnung von Mietnebenkosten ist nach Einschätzung der örtlichen Mietervereine falsch, unvollständig oder nicht nachvollziehbar. Dabei geht es um viel Geld: Für eine 80 Quadratmeter große Wohnung kommen pro Jahr schnell 2.800 Euro Betriebskosten zusammen. Der Ratgeber „Mietnebenkosten. Abrechnung prüfen – Rechte kennen – Betriebskosten senken“ der Verbraucherzentrale NRW hilft Mietern beim Prüfen der Abrechnungen und erklärt, wie sie gegen ungerechtfertigte Forderungen vorgehen können.

Das Buch erläutert, nach welchen Vorgaben Vermieter die einzelnen Posten – von der Grundsteuer über die Gartenpflege bis zum Schornsteinfeger – auf ihre Mieter umlegen dürfen. Auch die Verteilung der Heiz- und Warmwasserkosten wird genau unter die Lupe genommen. Checklisten helfen Mietern dabei, alle Details ihrer Abrechnung nachzuvollziehen und auf Richtigkeit zu prüfen. Für den Fall, dass etwas in der Abrechnung nicht stimmt, zeigt das Buch ihnen verschiedene Handlungsmöglichkeiten auf. So können Mieter zum Beispiel unter bestimmten Umständen ihre Vorauszahlungen selbst kürzen.

 

Der Ratgeber hat 224 Seiten, kostet 11,90 Euro und ist in der Verbraucherzentrale Euskirchen, Wilhelmstraße 37, Tel. 02251 506 45 01 erhältlich

 

Betrüger tricksen mit Namen "Verbraucherzentrale"

Warnung vor Anrufen, die sich auf vergangene Beratungen berufen
Hochstapler tricksen Ahnungslose mit dem unbescholtenen Namen der „Verbraucherzentrale“ aus. Am Telefon melden sich Anrufer als Mitarbeiter einer Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW. Im Verlauf des Gesprächs horchen sie ihre Opfer geschickt aus, beziehen sich dann auf die geschilderten, längst erledigten Beratungsfälle und setzen die Angerufenen mit dem Sachverhalt erneut unter Druck! In einem besonders dreisten Fall erbeuteten Gauner mit dieser Masche jetzt 4.800 Euro bei einem ehemaligen Ratsuchenden. Dieser hatte sich vor fünf Jahren hilfesuchend an die Verbraucherzentrale NRW gewandt, um aus drei Abo-Verträgen mit Gewinnspielfirmen herauszukommen. Geschicktes Ausfragen oder gar die Kenntnis über diesen Beratungskontakt machten sich die Trickbetrüger nun auf ausgekochte Art und Weise zunutze: Im Verlauf des Gesprächs gaukelten sie ihrem Opfer vor, die Abo-Verträge seien seinerzeit nicht ordnungsgemäß gekündigt worden und wegen rückwirkend zu zahlender Beträge habe ein Gewinnspielkonsortium nun eine Anzeige bei der Polizei erstattet. Weiteren Ärger und die Einleitung eines gerichtlichen Verfahrens könne der Angerufene nur abwenden, wenn er bereit sei, die geforderte Summe zu zahlen.
Das Beispiel zeigt: „Betrüger am Telefon missbrauchen wiederholt unseren guten Namen und den von Mitarbeitern, um Bürger mit einem geschickten Täuschungsmanöver zu erpressen und auszunehmen“, warnt Monika Schiffer, Leiterin der Verbraucherzentrale in Euskirchen. „Wir rufen niemanden ungebeten an und beziehen uns auch nicht auf längst abgeschlossene Beratungen, um von ehemaligen Ratsuchenden im Nachgang beträchtliche Geldbeträge zu verlangen.“ Aber auch ihr wird häufig von Betroffenen geschildert, die Verbraucherzentrale habe angerufen. Die Verbraucherzentrale in Euskirchen warnt grundsätzlich davor, sich von drastischen Drohungen am Telefon unter Druck setzen zu lassen und ohne gründlichen Gegencheck Geldbeträge an Unbekannte zu überweisen. Folgende Hinweise helfen, falsche Anrufer zu erkennen und abzuwimmeln:
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 Masche: Unbekannte Anrufer geben sich als Mitarbeiter der Verbraucherzentrale aus, schildern ein gravierendes Problem und bieten eine Lösung gegen ein stattliches Entgelt an. Nicht selten werden die Angerufenen aufgefordert, ihre persönlichen Daten preiszugeben. Angeblich, um die notwendigen Unterlagen zusenden zu können. Mitunter wird den Betroffenen auch gleich die Bankverbindung mit entlockt.  Wachsam reagieren: Fremden oder dubios erscheinenden Anrufern sollten niemals persönliche Daten und vor allem keine Kontonummer preisgeben werden. Ganz wichtig: Keine Zusagen am Telefon machen sowie auch niemals einen geforderten Betrag an einen unbekannten Empfänger überweisen!  Gezahltes Geld zurückfordern: Betroffene, die unter dem Eindruck eines unvorhergesehenen Anrufs Geld überwiesen haben oder ihre Kontoverbindung zur Abbuchung von dubiosen Serviceleistungen bekanntgegeben haben, sollten schleunigst reagieren und den abgebuchten Betrag von ihrer Bank zurückbuchen lassen.  Gegen ungebetene Anrufer vorgehen: Wer Hinweise für ein betrügerisches Verhalten oder eine bewusste Irreführung erkennt, sollte den Namen des Anrufers, die Adresse der Firma, Datum, Uhrzeit sowie den Grund des Anrufs und die angezeigte Rufnummer notieren und Strafanzeige bei der nächsten Polizeidienstelle erstatten, damit das kriminelle Treiben strafrechtlich verfolgt werden kann.


Rechtlichen Rat und seriöse Hilfe gegen Abzockmaschen am Telefon gibt’s in der Beratungsstelle in der Wilhelmstraße 37. Termine können unter 02251 506 45 01 vereinbart werden.