BAGSO-Pressemitteilung 2/2018

BAGSO-Pressemitteilung 2/2018 Bonn, 1. Februar 2018

Ein wichtiger und richtiger Schritt in Sachen Pflege, aber nur ein Schritt

Der Vorsitzende und die Stellvertretende Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO), Franz Müntefering und Prof. Dr. Ursula Lehr erklären: Wir begrüßen die Nachrichten, die in den letzten Stunden zum Thema Pflege aus der Verhandlungskommission von CDU, CSU und SPD gekommen sind. Es geht um Unterstützung und Entlastung für pflegende Angehörige, mehr Personal in der Pflege und bessere Arbeitsbedingungen auch in der ambulanten Pflege.

Die BAGSO und andere Seniorenorganisationen und Sozialverbände haben nachdrücklich darauf hingewiesen: Die Zahl der Pflegebedürftigen nimmt deutlich zu. Familien, die pflegen, benötigen Entlastung. Es gibt nicht genügend berufliche Pflegefachkräfte. Diese werden bisher oft unzureichend entlohnt. Es fehlen so Zeit und Fähigkeit für eine bezahlbare menschenwürdige Pflege.

Das Thema bleibt auf der Tagesordnung, insbesondere was die familiale Pflege in den Familien angeht, zumal viele der zukünftigen Seniorinnen und Senioren weniger oder keine Kinder haben. Aber die potenziellen Koalitionäre gehen hier einen nötigen und richtigen Schritt.

Über die BAGSO

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen vertritt über ihre 116 Mitgliedsorganisationen rund 13 Mio. ältere Menschen in Deutschland. Mit ihren Publikationen und Veranstaltungen – dazu gehören vor allem auch die alle drei Jahre stattfindenden Deutschen Seniorentage – wirbt die BAGSO für ein möglichst gesundes, aktives und engagiertes Älterwerden.

Kontakt

Barbara Stupp, Pressereferentin Tel.: 0228 / 24 99 93 12, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

BAGSO-Pressemitteilung 1/2018

BAGSO-Pressemitteilung 1/2018 Bonn, 17.1.2018

Die Broschüre "Wegweiser durch die digitale Welt für ältere Bürgerinnen und Bürger" ist wieder verfügbar.
 
Dank der finanziellen Unterstützung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz konnte der "Wegweiser durch die digitale Welt für ältere Bürgerinnen und Bürger" nun in einer 8. Auflage nachgedruckt werden.
 
Inhaltliche Details entnehmen Sie bitte dem beigefügten Anhang.
 
Mit freundlichen Grüßen
Ursula Lenz
Pressereferentin
Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO)

Thomas-Mann-Str. 2-4
53111 Bonn
Tel.: 02 28 - 24 99 93 18
Fax: 02 28 - 24 99 93 20

 

Anforderungen an eine flexible Gestaltung des Renteneintritts

Anforderungen an eine flexible Gestaltung des Renteneintritts – BAGSO-Vorstand im Gespräch mit Bundeskanzlerin Merkel

Im Gespräch mit Bundeskanzlerin Merkel sprach sich der Vorstand der Bundesarbeits-gemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) für individuelle und flexible Lösungen beim Renteneintritt aus.

Das Positionspapier, das die BAGSO-Vorsitzende und frühere Bundesfamilienministerin Prof. Dr. Ursula Lehr der Bundeskanzlerin übergab, benennt sowohl arbeitsmarktpolitische Maßnahmen als auch notwendige Anpassungen im Rentensystem: Vorrangiges Ziel muss sein, den Anteil derjenigen zu erhöhen, die bis zum Erreichen des gesetzlichen Rentenalters einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit nachgehen; zurzeit liegt dieser Anteil bei nur 25 %. Die Möglichkeiten eines gleitenden Übergangs müssen, auch über das Regeleintrittsalter hinaus, verbessert werden. Die BAGSO-Verbände fordern aber auch einen sozialen Ausgleich zwischen denen, die länger arbeiten können und wollen, und denen, die dazu nicht in der Lage sind. Sie sind daher für eine Beibehaltung des halben Beitrags, den Arbeitgeber bei der (Weiter-)Beschäftigung von Vollrentnern in die gesetzliche Rentenversicherung zahlen müssen (sog. isolierter Arbeitgeberbeitrag), sowie für weitere Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente.

Das vollständige Positionspapier steht unter www.bagso.dezum Download bereit.

Im Koalitionsvertrag hatten die Regierungspartner vereinbart, den rechtlichen Rahmen für flexiblere Übergänge zu verbessern. Eine 2014 eingesetzte Arbeitsgruppe, der Vertreter beider Regierungsfraktionen angehören, soll hierzu Vorschläge erarbeiten.

Der Besuch des BAGSO-Vorstands im Bundeskanzleramt stand auch im Zeichen des 11. Deutschen Seniorentages, der vom 2. bis 4. Juli 2015 unter dem Motto „Gemeinsam in die Zukunft!“ in Frankfurt am Main stattfindet. Bundeskanzlerin Merkel wird die Großveranstaltung, zu der insgesamt rund 20.000 Besucherinnen und Besucher erwartet werden, am 2. Juli 2015 im Congress Center Messe Frankfurt eröffnen.

Die BAGSO vertritt als Dachverband von mehr als 100 Organisationen rund 13 Millionen ältere Menschen. Die überwiegende Zahl der BAGSO-Verbände hat aber Mitglieder in allen Generationen.

Weitere Informationen

Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO)

Ursula Lenz, Pressereferat

Bonngasse 10, 53111 Bonn, Tel.: 02 28 / 24 99 93 18, Fax: 02 28 / 24 99 93 20

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